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Türkei : Zwei IS-Verdächtige bei Razzia in Ankara getötet

  • Aktualisiert am

Zeitgleich zum Parteitag der AKP, bei der der türkische Präsident Erdogan zum Parteichef gewählt werden soll, wurden in Ankara bei einer Razzia zwei mutmaßliche „IS“-Terroristen getötet.

          Bei einer Razzia in der türkischen Hauptstadt Ankara sind zwei mutmaßliche Terroristen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) getötet worden. Die beiden Männer im Alter zwischen 25 und 30 Jahren hätten einen Anschlag geplant, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf Ankaras Provinzgouverneur Ercan Topaca.

          In Ankara fand am Sonntag der Sonderparteitag der Regierungspartei AKP statt, bei der Präsident Recep Tayyip Erdogan wieder zum Parteichef gekürt werden sollte. Ein Zusammenhang war zunächst nicht erkennbar.

          Anadolu meldete, als die beiden Verdächtigen sich ihrer Festnahme widersetzen wollten, seien sie von Polizisten getötet worden. Bei der Razzia seien Waffen, Handgranaten und selbstgebaute Sprengsätze sichergestellt worden. Die Razzia sei auf den Tipp eines dritten Verdächtigen erfolgt, der die beiden anderen Männer von Istanbul nach Ankara gefahren habe. Dieser dritte Verdächtige sei bei einer Razzia in Istanbul festgenommen worden und habe gestanden.

          Quelle: dpa

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