http://www.faz.net/-gpf-8y2fi

Türkei : Zwei IS-Verdächtige bei Razzia in Ankara getötet

  • Aktualisiert am

Zeitgleich zum Parteitag der AKP, bei der der türkische Präsident Erdogan zum Parteichef gewählt werden soll, wurden in Ankara bei einer Razzia zwei mutmaßliche „IS“-Terroristen getötet.

          Bei einer Razzia in der türkischen Hauptstadt Ankara sind zwei mutmaßliche Terroristen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) getötet worden. Die beiden Männer im Alter zwischen 25 und 30 Jahren hätten einen Anschlag geplant, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf Ankaras Provinzgouverneur Ercan Topaca.

          In Ankara fand am Sonntag der Sonderparteitag der Regierungspartei AKP statt, bei der Präsident Recep Tayyip Erdogan wieder zum Parteichef gekürt werden sollte. Ein Zusammenhang war zunächst nicht erkennbar.

          Anadolu meldete, als die beiden Verdächtigen sich ihrer Festnahme widersetzen wollten, seien sie von Polizisten getötet worden. Bei der Razzia seien Waffen, Handgranaten und selbstgebaute Sprengsätze sichergestellt worden. Die Razzia sei auf den Tipp eines dritten Verdächtigen erfolgt, der die beiden anderen Männer von Istanbul nach Ankara gefahren habe. Dieser dritte Verdächtige sei bei einer Razzia in Istanbul festgenommen worden und habe gestanden.

          Weitere Themen

          Papst Franziskus empfängt Erdogan Video-Seite öffnen

          Gespräche über Nahen Osten : Papst Franziskus empfängt Erdogan

          Nachdem fast 60 Jahre kein türkischer Präsident mehr zu Gast im Vatikan war, hat Papst Franziskus Recep Tayyip Erdogan empfangen. Erdogan hatte zuvor erklärt, er wolle mit dem Papst über die Lage im Nahen Osten reden und vor allem über die Situation in Jerusalem.

          Rebellen schießen russisches Kampfflugzeug ab Video-Seite öffnen

          Krieg in Syrien : Rebellen schießen russisches Kampfflugzeug ab

          Der Pilot habe das Flugzeug mit dem Schleudersitz verlassen und sei später „bei einem Kampf mit Terroristen“ getötet worden, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Bei einem russischen Vergeltungsschlag seien in dem Gebiet mehr als 30 Rebellen getötet worden.

          Topmeldungen

          Regierung ohne Idee : Deutschland in der Defensive

          Das Land, das sich vor drei Jahren als Hegemon Europas feiern ließ, ist heute ein zerstrittener und verunsicherter Mitgliedstaat. An Macron kann man sehen, wie wichtig politisches Kapital ist. Ein Kommentar.

          Magenmittel : Verschweigt Bayer Risiken von Iberogast?

          Das beliebte Präparat könnte Nebenwirkungen haben, die nicht auf dem Beipackzettel stehen. Ändern will der Hersteller das nicht. Die Grünen wittern einen Skandal.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.