Ein unbekannter Schütze, der am Mittwoch auf dem Gelände des Istanbuler Topkapi-Palastes das Feuer eröffnet hat, ist tot. Der Mann sei während des Einsatz der Sicherheitskräfte getötet worden, berichteten türkische Nachrichtensender.
Zunächst war berichtet worden, der Angreifer sei gefasst. Die Hintergründe oder ein Motiv für die Tat seien noch nicht bekannt, hieß es in Medienberichten. Der türkische Sender NTV berichtete unter Berufung auf die Polizei, der Mann habe zunächst zugestimmt, sich zu ergeben, dann aber wieder das Feuer eröffnet.
Nach bisherigen Informationen habe er zwei Menschen mit Schüssen verletzt, einen Wachsoldaten und einen zivilen Parkplatzwächter, berichtete CNN-Turk. Berichte über verletzte Touristen gab es zunächst nicht.
Um sich geschossen
Augenzeugen berichteten, der Angreifer habe eine automatische Waffe gehabt. Er habe „Gott ist groß“ gerufen und um sich geschossen. In einer Direktübertragung des Sender waren zunächst weiter Schüsse zu hören. Notarztwagen warteten nahe des Palastes auf den Einsatz. Die Polizei sperrte das Gebiet, in dem sich zahlreiche ausländische Touristen aufhielten, weiträumig ab.
Sicherheitskräfte waren auf dem von einer hohen Mauer umgebenen Gelände im Einsatz. Der Topkapi-Palast war früher Wohnsitz der osmanischen Sultane und Sitz der Führung. Er ist heute ein Museum, das täglich Tausende Besucher aus der ganzen Welt anzieht.
Ideologien
Frank Rost (Espejismo)
- 30.11.2011, 13:28 Uhr