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Türkei De Maizière aufgeschlossen für Bundeswehreinsatz

 ·  Verteidigungsminister de Maizière will ein mögliches Gesuch der Türkei über die Entsendung von Patriot-Flugabwehrraketen in das türkisch-syrische Grenzgebiet prüfen. Bei der Opposition und in der Regierungsfraktion gibt es Rufe nach einem Bundestagsmandat.

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volker w. rieble

Bündnispflicht

Offensichtlich sind Sie Türke, anders kann ich Ihren merkwürdigen Pro-Türkei Kommentar nicht verstehen. Die Fakten: die Türkei ist den Syrern militärisch haushoch überlegen, schauen Sie einfach Truppenstärke, Ausrüstung, Panzer, Flugzeuge usw. im Vergleich zu Syrien an. Ausserdem besitzt die Türkei eine ganze Menge Patriot und andere Flugabwehrraketen.DIE TÜRKEI IST ZU KEINEM ZEITPUNKT BEDROHT und allein dies würde eine Bündnisverpflichtung auslösen. Die Syrer haben noch lange genug zu tun in ihrem Kampf gegen die sog. Rebellen, da bleibt keine Möglichkeit, die zehnfach stärkere Türkei anzugreifen. Das ist einfach nur b.s.

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Alex Berliner

Peinliche Diskussion!

Die Nato-Verträge sind eindeutig und wurden von Parlamenten der Bündnis Staaten ratifiziert. Wenn diese Verträge GG widrig sind, waren sie auch damals als Deutschland diese unterschrieben und Bundestag ratifiziert hat. Wo steht die Nato wenn Bundestag entscheiden sollte, was Bündnisfall, was nicht ist? Wenn Nato anfordert, kommt Deutschland entweder seinen Pflichten nach Nato-Verträgen nach, oder nicht. (Bei "nicht" musste mit weitgehende Konsequenzen gerechnet werden).

Incirlik, Batman, Diyarbakir, das sind die drei Orte wo diese Abwehrsysteme stationiert werden falls eine entsprechende Anfrage von der Türkei gestellt wird. Alle drei sind die Nato-Stützpunkte und befinden sich nicht direkt an türkisch-syrischen Grenze.

Worüber diskutiert man in Deutschland? Nato soll Deutschland schützen, Deutschland die Nato nicht? Sorry aber Peinlicher geht es nicht mehr.

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Michael Eichler

Im Internet finden sich interessante Zahlen

Infos aus dem Netz sind zwar grundsätztlich immer mit Vorsicht zu genießen. Aber wenn es richtig ist was man bei wikipedia und global-firepower lesen kann, dann verfügt die Türkei über rund 5.500 Flugabwehrwaffen, INKLUSIVE PATRIOT-SYSTEME, die Bundeswehr hat lediglich 400 Systeme; vor allem Stinger und Patriot. Die wesentlich kleinere Bundeswehr soll also Patriots für die Türkei zur Verfügung stellen, die ebenfalls über dieses System verfügt. Die Türkei hat militärische Unterstützung durch die Bundeswehr nicht nötig. Wenn man hier also vorprescht, und Hilfe anbietet, die noch Niemand nachgefragt hat, dann geht es wohl um andere Interessen. Um wessen Interessen ist hier die Frage.

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Fatih_Mehmet Uenal

Man stelle sich mal vor..

dass wenn Deutschland seine Grenzen bedroht sehen würde und von seinen Verbündeten Beistand ersucht und diese dann erst mal überlegen müssten ob Sie ihrer BündnissPFLICHT nachkommen sollten? Was für ein Bündnisspartner Deutschland doch ist.Mir fehlen die Worte.
Deutschland ist nicht mal wie Holland die ohne zu Fragen bereit stehen ihre Pflicht zu erfüllen. Unglaublich. Der Westen hat die Türkei mit Syrien in Stich gelassen. Die EU Diplomaten besuchen die Flüchtlingslager und gratulieren der Türkei für Ihre gute Leistung bei der Versorgung von 130 Tausend Menschen. Und? Und ziehen dann einfach ab. Das wars.Nun sieht die Türkei sich bedroht durch das chemische WaffenArsenal die mit Kampfflugzeugen und Raketen verschossen werden könnten und ordert Patriots. Diese wirft die Diskussion in Deutschland auf mit Behauptungen dass die Syrer doch nur Granaten über die Grenzen geschossen haben und Patriots nicht nötig wären. Was für ein Partner. So ein Partner ist einfach peinlich und ärgerlich.

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Herbert Kern
Herbert Kern (pleiades) - 20.11.2012 01:51 Uhr

Die „de Maizièrs“. Alles altgediente ...

Militärs/ Militaristen (je nach Gusto), ob aus D-West oder D-Ost.
Laut GG ist die Bundeswehr, wenn ich nicht alles falsch verstanden habe, „eine Verteidigungsarmee“; ob rekrutiert aus „Bürgern in Uniform“ (Wehrpflicht) oder wie z.Zt. als berufsmäßiges „Bezahlheer“.
Deshalb heißt der dafür zuständige Minister (sofern notwendig) auch „Verteidigungsminister“ und nicht „Kriegsminister“ wie anno dazumal.
Allein schon deshalb war der Slogan „Deutschland wird am Hindukusch verteidigt“ ein genialer PR-Gag. Um der Bevölkerung den Einsatz in Afganisthan zu verkaufen; weil ja „Verteidigungsfall“.
(Für „humanitäre Hilfe“ hätte die Entsendung des THW m.E. völlig ausgereicht. (Infrastruktur etc.)

Die jetzige Forderung von Maizière nach "Bündnissolidarität, Bü-treue, Beistand“ erinnert verdammt an WK I. Und am Ende ist D wieder an allem Schuld.

Sollen sich doch die ehem. Nutznießer der Ex-Kolonien u. Protektorate, die Briten u. Franzosen, endlich mal um ihre dortigen „Hinterlassenschaften“ kümmern.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 10:30 Uhr
Kai-Uwe Lensky

Denken Sie ernsthaft, ...

...irgendein Land außer Deutschland würde sich zu den Fehlern der Vergangenheit bekennen oder gar versuchen, diese wiedergutzumachen?
Allerdings hält auch die Betroffenheitspolitik die deutsche Regierung anscheinend nicht davon ab, die fehler der Vergangenheit zu wiederholen.

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Henriette Kaschulke

Entstaatlich, entrechtet, okkupiert...

Die einzelnen Schritte sind klar erkennbar:
Erst ist Syrien vom Westen entstaatlich worden und die syrische Regierung als Bürgerkriegspartei entrechtet worden. Und als nächstes wird das Land vom Westen okkupiert werden. So ist das.
USA, BRD, sicherlich voran Frankreich, hintendran die Türken und Engländer. Intervention der westlichen Nachrichtendienste und Regierungsapperate vorweg. Geld an die Rebellen.
Die Frage war doch nur, wer im Westen die Lenkungshoheit gewinnt, wer von den Rebellen später der beste westliche Kamerad sein wird.

Ein ganz "normaler (Bürger)krieg"...

Das Probelm ist doch, dass es überall Menschen gibt, den den westlichen Lebensweg führen wollen, aber es dem Westen nicht gelungen ist, den Lebenswegwandel auf friedlichen Wege zu vermitteln. Tod vorweg. Leider.

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Alfred Vomberg

Erdoğan scheint etwas durcheinander zu sein.

Erst fordert er wegen ein paar Granaten Patriot Raketen von der NATO.
Jetzt verbündet er sich mit der Hamas und spricht von Massenmorden an Muslimen und Massakern an Kindern.

Wie verrückt muss unsere Regierung sein, diesem Mann (ohne Not!) militärisch den Rücken zu stärken?

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volker w. rieble

typisch PREUSSISCH

Also, obwohl selbst Alemanne, muss ich protestieren. Mit preussischen Tugenden verbinde ich die grosse Zeit Friedrichs d.G. Aufklärunf ), dann die grossen Denker der napoleonischen Zeit, Clausewitz, Kleist, Humboldt usw. und natürlich der erfolgreiche Widerstand gegen Napoleon I.
Dass Wilhelm II etwas aus der Reihe tanzte, wird heute unter Kenntnis der nun verfügbaren Dokumente aus der Zeit vor dem ersten WK. anders beurteilt. Und wer hat den Nazis in Preussen bis zum Ende erbitterten Widerstand geleistet? Z.B. der letzte Ministerpräsident Braun, die hingerichteten Widerständler, meistens Preussen, nicht zu vergessen. Ohne die heute etwas belächelten Prinzipien wie Disziplin gegen sich und andere, Genügsamkeit, Pflichterfüllung ( frage nicht was der Staat fpr dich tun kann........ ) kann keine Demokratie selbständiger Bürger auf Dauer existieren. Für all das stehen die Preussen bis heute, Kant nicht zu vergessen.

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Franz Siebrech
Franz Siebrech (rosi110) - 19.11.2012 22:13 Uhr

Voreiliger Gehorsam

Es ist nicht ersichtlich, warum sich unsere Allparteien-Regierung in einen militärischen Konflikt hineinziehen lassen will, bei dem sich die BR Deutschland nur die Figer verbrennen kann.
Die Türkei ist ein hochgerüsteter Staat und braucht sicherlich keine Unterstützung. Es ist ein politisches Spiel. Die Türkei unterstützt aktiv die syrischen Islamisten und will ja auch gerne in Syrien einmarschieren. Aber da steht Rußland davor. Das ärgert den Erdogan.
Will die Berliner Allparteienregierung irgendwann auf der Seite der Todfeinde Israels stehen? Die Türkei gehört da jedenfalls dazu. Haben "wir" nur Ignoranten?

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Christoph Kuehnen

Nato und Regierung

sprechen vom türkischen Territorium, vom türkischen Staatsgebiet. Keiner von denen nennt das Wohlergehen der türkische Bevölkerung. Typisch.

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Otto Weininger

Die Türkei

ist unmittelbar von Onkel Assad bedroht.
Wieviel Blödheit ist dafür vonnöten?
Wahrscheinlich muß man Kriegsminister sein.
um diese Probe erfolgreich zu bestehen.

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Horst Johnson

Wer ist de Maizieres?

Ein gewissenloser Lemming der am Tod dt.Bundeswehrsoldaten in AFGH. Mitschuld trägt. Nun versucht dieser identitätsfreie Politiker uns in den nächsten Krisenherd nahe zu bringen. Gewissenlos, gekauft und fern jegl. deutschen Interesse. Noch nicht einmal lernfähig, einfach nur eine leere Puppe.
Wir haben weder in AFGH., in der Türkei, in Südafrika etwas verloren. Jedoch als ausführende Marionette einer überkommenden NATO muß ich intelligenzfrei gesteuert eben ausführen was Washington befiehlt.
Paßt alles ins Bild, Brüssel ist für unsere Finanzen zuständig, die Nato befiehlt unsere Bundeswehr.
Gott, erlöse uns endlich von diesen Lakaien. Unser Land hat einfach besseres verdient.

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Erich Pohoralek

In wenigen Worten

Die Situation an der türkisch-syrischen Grenze ist kein Fall für die Nato. Wenn die Türkei Deutschland um Hilfe ersucht (warum auch immer!?) ist das bilateral und hat mit Bündnisverpflichtungen nichts zu tun!

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alois schneider
alois schneider (formal) - 19.11.2012 19:31 Uhr

ich habe mich daran gewöhnt

das es keine Idiotie mehr gibt, die die deutsche Politik nicht tun würde.
Hier geht es nicht um die Abwehr von Raketen
( wir wissen bis heute nicht, wer sie wirklich abgefeuert hat ),
hier geht es darum, ob wir uns in den Syrienkonflikt und damit in das Pulverfass und Wespennest Nahost hineinziehen lassen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 10:07 Uhr
Kai-Uwe Lensky

Damit fängt es an.

Die Politik besteht darin, uns in kleinen Schritten in solche Kriege zu führen.

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Matthias Katte
Matthias Katte (Hovac) - 19.11.2012 19:29 Uhr

Bündnis ist Bündnis, aber

erstens handelt es sich nicht wie Bilderberg Trittin behauptet um einen Bürgerkrieg,
zweitens ist die Marine schon lange ohne Parlamentsbeschluß dabei. Da interessiert es auch keinen.

Der Rückzugsraum von Terroristen zu beschützen dürfte den Soldaten, die zu Zeiten einer Verteidigungsarmee eingetreten sind, allerdings moralisch schwerfallen. Da muss der, schon deutliche aufgestockte, Werbeetat der Bundeswehr in Zukunft massiv erhöht werden.

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Erwin Stahlberg

Eine Lachnummer

Mich erinnert es an den Satz von Chruschtschow:

Die einzige Gefahr für die UDSSR
drohe ihr militärisch nur noch von LUXEMBURG!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.11.2012 08:27 Uhr
Erwin Stahlberg

Immer voller Hoffnung

Herr BuJtoris

So können wir ja hoffen,
daß e i n vernünftiger Mensch die EU zusammenbrechen läßt.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 20.11.2012 06:14 Uhr

Herr Stahlberger

und nichteinmal Luxemburg wurde gebrauch, die UdSSR zu zerstoeren, Ein alkoholkranker Mann war genug, der sich auf einen Panzer in Moskau stellte, brachte die SCHEIN-Riesenarmee brach zusammen.

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Wolfgang Richter

Bündnispflicht

Wenn die Türkei bei der NATO offiziell Hilfe für ihre Selbstverteidigung (und nur für diese) beantragt, dann ist Deutschalnd möglicherweise in der Pflicht. Denn neben den USA und NL hat nur Deutschland Patriot PAC3, das (begrenzte) Raketenabwehrfähigkeit hat.
Deutschland hat im Kalten Krieg jahrzehntelang als Frontstaat von der NATO-Bündnissolidarität profitiert und kann sich nicht einfach einem berechtigten Einsatz entziehen.
Aber dies gilt nur für die Verteidigung der Türkei gegen widerrechtliche Angriffe aus Syrien. Nicht aber für offensive Akte wie Flugverbotszonen o.ä. über Syrien.
Die Teilnahme an so etwas würde Deutschland zum Kombattanten in einem völkerrechtswidrigen Krieg machen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.11.2012 21:12 Uhr
Horst Johnson

Profitiert??

Sind sie noch ganz bei Sinnen.
Hier wurden im kalten Krieg eiskalt Planspiele abgehalten wie man in Deutschland den 3.Weltkrieg führt. Unser Land galt als kommendes atomares Hauptschlachtfeld.
Wir haben dieser überkommenen NATO 0,0 zurückzuzahlen. Im Gegenteil, ein Austritt und Wahrung unserer eigenen Interessen wäre längstens überfällig.
Oder wie erklären sie dem dt. Steuerzahler 31 versenkte Milliarden Steuergelder in einen sinnfreien Krieg in AFGH.

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Walter Kuckertz

Erdogan

Vorsicht! Herr Erdogan hat sich eindeutig auf die Seite der Anti-Israel-Koalition geschlagen. Und Deutschland soll nun die Türkei waffentechnisch aufrüsten?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 10:13 Uhr
Fatih_Mehmet Uenal

Mit was den aufrüsten.

Deutschland tut doch sein bestes damit die Israelis mit Atomwaffen fähigen Ubooten zu versorgen.KOSTENLOS

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Bernd A. Wohlschlegel

wieder ein willkommener Anlass

von Problemen der akutellen Regierung abzulenken oder sich bei der Türkei beliebt zu machen. "De Mazola" (geschmeidig wie Öl) hat wohl noch nicht mitbekommen (wollen), dass die Türkei eines der grössten Heere in Eurooa mit über 600 T Soldaten unterhält. Was ist also Sinn und Zweck Flugabwehrraketen in die Türkei zu schicken, welche für den EInsatzzweck sowieso überhauot nicht geeignet geschweige denn erforderlich und brauchbar sind.
Ein weiteres Schmierentheather auf der europäischen Ebene sondersgleichen …

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 10:16 Uhr
Fatih_Mehmet Uenal

schwachhsinn

ihre Phantasien gehen mit Ihnen durch!

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Michael Meier
Michael Meier (never1) - 19.11.2012 16:52 Uhr

wie wäre es denn mit einer patriotischen Prüfung?

Aber Partriot wird sich heute wohl kein VErteidigungsminister mehr nennen. Früher hießen sie Kriegsminister, das war ehrlicher und trifft es mitlerweile doch auch fast wieder.
Deutsche Soldaten in der Türkei .... sindfür micht sinnvoll vorstellbar.

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19.11.2012, 10:18 Uhr

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