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Veröffentlicht: 21.06.2016, 03:40 Uhr

Vorwahlen in Amerika Festgenommener Brite wollte Trump töten

Der 19-Jährige soll geplant haben, Donald Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung in Las Vegas zu erschießen. Der Plan scheiterte jedoch an der Geistesgegenwart eines Polizisten.

© AP Eine wirkliche Gefahr war der verhinderte Attentäter für Donald Trump wohl nicht.

Die amerikanische Justiz ermittelt gegen einen britischen Teenager, der nach eigenen Aussagen den republikanischen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump töten wollte. Der 19 Jahre alte Michael S. habe bei einem Wahlkampfauftritt Trumps am Samstag in einem Casino in Las Vegas versucht, einem Polizisten die Waffe zu entreißen, um damit den Politiker zu erschießen, hieß es am Montag in Akten eines Distriktgerichts im Bundesstaat Nevada. Der junge Mann habe ausgesagt, er sei eigens aus Kalifornien angereist, „um Trump zu töten“. Vor Gericht muss er sich dem Vorwurf stellen, eine Gewalttat begangen zu haben.

Dabei nahm S. offenbar auch seinen eigenen Tod in Kauf. Gegenüber der Polizei habe er nach seiner Festnahme ausgesagt, er sei davon ausgegangen, „dass er wahrscheinlich nur ein oder zwei Schüsse abgeben würde und dass er überzeugt gewesen sei, bei dem Attentat auf Trump von Sicherheitskräften getötet zu werden“, hieß es in den Justizdokumenten weiter.

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Bei dem verhinderten Attentäter handelt es sich offenbar nicht um einen erfahrenen Schützen: S. habe ausgesagt, er sei am Tag vor dem Trump-Auftritt eigens zum Üben an einen Schießstand gefahren, weil er zuvor noch nie eine Schusswaffe bedient habe, hieß es weiter.

Wie aus den Dokumenten weiter hervorgeht, hatte der Mann einen britischen Führerschein bei sich. Gegenüber der Polizei soll er ausgesagt haben, er lebe seit etwa eineinhalb Jahren in Hoboken im Bundesstaat New Jersey. In Medienberichten hieß es, er sei erst 19 Jahre alt.

© AP, reuters Attentat auf Trump vereitelt

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