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Aus Robert Muellers Team : FBI-Beamter nach abschätzigen Bemerkungen über Trump entlassen

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Der FBI-Sonderermittler zur Russland-Affäre: Robert Mueller Bild: AP

Schlecht für Robert Mueller: Nachrichten zwischen zwei FBI-Beamten aus dem Team des Sonderermittlers könnten zu einem Hindernis für die Russland-Ermittlungen werden.

          Peter Strzok, bis dahin ein dem FBI-Sonderermittler Robert Mueller unterstellter Beamter, wurde August diesen Jahres wegen abfälliger Bemerkungen in Textnachrichten entlassen. Die soll er mit der FBI-Anwältin Lisa Page ausgetauscht haben, mit der er eine außereheliche Affäre hatte, berichtet die „Washington Post“.

          Strzok war bis zu seiner Entlassung an den FBI-Ermittlungen zu einer möglichen Einmischung Russlands in die amerikanischen Präsidentschaftswahlen 2016 beteiligt und spielte ebenfalls eine wichtige Rolle während der Untersuchungen zu Hillary Clintons Nutzung eines privaten Servers für offizielle E-Mails. Während dieser Untersuchung soll sich die Affäre mit Page abgespielt haben, die Muellers Team schon im Juli verließ, bevor die Textnachrichten ans Licht kamen.

          Beamte der Strafverfolgungsbehörden befürchten, Präsident Donald Trump könnte die Äußerungen in den Textnachrichten dazu verwenden, die Glaubwürdigkeit der Russland-Untersuchungen des Teams von Sonderermittler Mueller in Frage zu stellen. Dessen Ermittlungen konzentrieren sich vor allem auf die Verbindungen des Präsidenten und seines Umfelds zu Russland im Präsidentschaftswahlkampf.

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