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Veröffentlicht: 07.07.2017, 05:34 Uhr

Amerika Eilantrag gegen Trumps Einreiseverbot abgewiesen

Trumps Einreiseverbot bleibt in Kraft. Der Eilantrag des Bundesstaates Hawaii wurde abgewiesen. Allerdings wurde keine inhaltliche Entscheidung getroffen.

© dpa Protest gegen Trumps Einreiseverbot am Flughafen Minneapolis im Januar

Ein Eilantrag des amerikanischen Bundesstaats Hawaii gegen das von Präsident Donald Trump angeordnete Einreiseverbot ist vor Gericht gescheitert. Das angerufene Gericht erklärte sich für nicht zuständig und verwies den Kläger weiter an den Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten, wie der den Bundesstaat vertretende Anwalt Neal Katyal auf Twitter mitteilte. Eine inhaltliche Entscheidung sei nicht getroffen worden.

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Das von Trump initiierte Einreiseverbot war vergangene Woche nach langem juristischen Gezerre in deutlich abgeschwächter Form in Kraft getreten. Von den Visa-Sperren betroffen sind für 90 Tage alle Menschen aus den Ländern Iran, Sudan, Syrien, Jemen, Libyen und Somalia, die keine engen Verbindungen in die Vereinigten Staaten nachweisen können. Die Regierung will zudem 120 Tage lang nur noch in Ausnahmefällen Flüchtlinge aufnehmen.

Hawaiis Generalstaatsanwalt Douglas Chin hatte wenige Minuten vor Inkrafttreten der neuen Regelung den Eilantrag bei Gericht eingereicht und darin Bedenken geltend gemacht, dass die erlassenen Ausnahmeregeln für das Einreiseverbot zu eng gefasst und die Visa-Beschränkungen somit weitreichender seien, als es der Oberste Gerichtshof in seiner jüngsten Entscheidung erlaubt hatte.

Eine endgültige Entscheidung in der Sache will der Supreme Court im Oktober fallen. Allerdings ist der Geltungszeitraum des Einreisestopps dann bereits abgelaufen.

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