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Reaktion auf Baldwin-Interview : Trump wettert gegen sein Alter Ego

  • Aktualisiert am

Alec Baldwin als Präsident Donald Trump in einem Sketch der Sendung „Saturday Night Live“ Bild: AP

Alec Baldwins Trump-Parodie scheint den amerikanischen Präsidenten nicht loszulassen. Nach einem Interview des Schauspielers kann er sich eine Reaktion per Tweet wieder einmal nicht verkneifen.

          Der amerikanische Schauspieler Alec Baldwin hat es diesmal mit einer Interview-Äußerung geschafft, Präsident Donald Trump gegen sich aufzubringen. Baldwin hatte in einem Interview gesagt, er empfinde es inzwischen als „Qual“, in der populären Satiresendung „Saturday Night Live“ (SNL) Trump zu parodieren. Für diese Leistung war der 59-jährige Schauspieler jedoch mit einem Emmy ausgezeichnet worden.

          Nach monatelanger Pause, in der Trump nicht mehr auf SNL reagiert hatte, twitterte der Präsident am Freitagmorgen: „Alec Baldwin, dessen sterbende mittelmäßige Karriere durch seine furchtbare Imitation von mir auf SNL (Saturday Night Live) gerettet wurde, sagt jetzt, mich zu spielen, sei eine Qual.“ Und fügte hinzu: „Alec, es war eine Qual für die, die gezwungen wurden, zuzuschauen.“

          Darauf antwortete Baldwin prompt ebenfalls via Twitter: „Auch wenn es eine Qual ist, ich werde dabei bleiben bis zum Amtsenthebungsverfahren, zur Abdankungsrede, dem Abschiedsflug mit dem Helikopter nach Mar-el-Lago. Dem ganzen guten Zeug. Auf das wir alle warten.“

          In dem Interview mit dem Magazin „Hollywood Reporter“ hatte Baldwin außerdem gesagt, beliebige Personen wären „ethisch, moralisch, intellektuell und spirituell“ besser geeignet für das Amt des Präsidenten als Trump.

          „Ich stimme für (den Republikaner) Mitt Romney. Ganz egal. Jeder ist besser als dieser Typ“, sagte Baldwin. „Wir müssen ihn loswerden.“ Sollte Trump 2020 wiedergewählt werden, überlege er, auszuwandern.

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