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Betrugsvorwürfe : Vergleich in Rechtsstreit um Trump University

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Bild aus besseren Tagen: Donald Trump verkündete 2005 die Gründung seiner „Universität“ - die aber 2011 schon wieder schließen musste. Bild: AP

Der amerikanische Präsident zahlt 25 Millionen Dollar an frühere Studenten der Trump University, die ihm Betrug vorwerfen. Mit dem Versuch, ihn individuell zu verklagen, scheitert eine ehemalige Studentin jedoch .

          Ein amerikanisches Berufungsgericht hat den Millionen-Vergleich im Rechtsstreit um eine frühere „Universität“ von Präsident Donald Trump bestätigt. Das Gericht der ersten Instanz habe den Vergleich zu Recht gebilligt, urteilte das Bundesgericht in San Francisco am Dienstag. Es sei auch gerechtfertigt, dass die Kläger nach Abschluss des Vergleichs nicht mehr individuell vor Gericht ziehen können.

          Ein Gericht in San Diego hatte dem Vergleich vor knapp einem Jahr zugestimmt. Um einen Prozess zu verhindern, hatte Trump kurz nach seiner Wahl im November 2016 angeboten, 25 Millionen Dollar (heute rund 20 Millionen Euro) an mehr als 4000 ehemalige Studenten der Trump University und an die Justiz zu zahlen, die ihm Betrug vorwarfen.

          Eine ehemalige Studentin wollte aber aus der Vereinbarung aussteigen und Trump individuell verklagen. Sie legte deswegen Rechtsmittel gegen den bindenden Vergleich ein, unterlag nun aber.

          Trump hatte seine „Universität“ im Jahr 2005 eröffnet. Die kommerzielle Einrichtung, die nicht offiziell als Hochschule anerkannt war und ihren Kunden angeblich vermitteln sollte, wie sie im Immobiliengeschäft schnell zu Geld kommen, wurde 2011 geschlossen. Ehemalige Studenten der Trump University, an der eine Einschreibung bis zu 35.000 Dollar kostete, hatten den Geschäftsmann verklagt. Sie fühlten sich durch falsche Werbeversprechen betrogen.

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