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Kampf gegen Taliban : Trump stoppt vorerst Sicherheitshilfen für Pakistan

  • Aktualisiert am

Sprecherin des amerikanischen Außenministeriums Heather Nauert (Archivbild) Bild: AFP

Schon im August 2017 hatte die amerikanische Regierung erklärt, 255 Millionen Dollar an Militärhilfe für Pakistan zurückzuhalten, sollte die pakistanische Regierung nicht gegen die Taliban vorgehen. Jetzt macht Trump seine Drohung wahr.

          Die amerikanische Regierung stoppt vorerst Sicherheitshilfen für Pakistan. Das teilte die Sprecherin des Außenministeriums, Heather Nauert, am Donnerstag in Washington mit. Die Unterstützung solle so lange ausgesetzt bleiben, bis die pakistanische Regierung „entschlossene Maßnahmen“ gegen die afghanische Taliban und das mit ihnen verbündete Hakkani-Netzwerk ergreife, erklärte Nauert. Den genauen Umfang der Hilfen konnte sie nicht beziffern.

          Im August 2017 hatte die amerikanische Regierung bereits erklärt, 255 Millionen Dollar an Militärhilfe für Pakistan zurückzuhalten.

          Das Verhältnis zwischen den beiden Ländern ist zurzeit äußerst angespannt. Die Regierung von Präsident Donald Trump wirft Pakistan vor, die radikalislamischen Taliban und das mit ihnen verbündete Hakkani-Netzwerk zu unterstützen und ihnen einen Rückzugsort zu geben.

          Trump hatte Pakistan bei der Vorstellung seiner neuen Afghanistan-Strategie im August scharf kritisiert und harte Konsequenzen angekündigt, sollten Regierung und Militär nicht endlich etwas gegen die Taliban auf pakistanischem Boden unternehmen.

          Auch den Palästinensern hatte Trump diese Woche bereits mit einer Kürzung von Hilfszahlungen gedroht. Die hatten daraufhin angekündigt, sich nicht erpressen lassen zu wollen.

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