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Veröffentlicht: 02.07.2017, 04:02 Uhr

Präsident rechtfertigt sich Trump: Erinnert Euch, ich habe die Wahl gewonnen

Trumps Twitter-Tiraden sorgen inzwischen selbst in der eigenen Partei für Unmut. Doch der Präsident will sich nicht verbiegen und weist die Parteikollegen zurecht. Für seinen Stil hat er eine eigene Bezeichnung gefunden.

© Reuters Donald Trump erinnert nochmals seine Parteikollegen, wer die Wahl gewonnen hat: Er.

Amerikas Präsident Donald Trump hat seine Twitter-Tiraden verteidigt. Zwar arbeiteten die betrügerischen Medien hart daran, Republikaner und andere zu überzeugen, dass er die sozialen Medien nicht nutzen sollte, twitterte Trump am Samstag. „Aber erinnert euch, ich gewann die Wahl 2016 mit Interviews, Reden und sozialen Medien. Ich musste die Fake News schlagen und das tat ich.“

© Twiiter

Sein Gebrauch der sozialen Medien sei nicht präsidial, sondern modern präsidial. Zuletzt hatte Trump zwei amerikanische Fernsehmoderatoren beschimpft - und trotz Kritik auch aus der eigenen Partei weitere beleidigende Tweets geschrieben.

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„Der verrückte Joe Scarborough und die strohdumme Mika sind keine schlechten Leute, aber ihre Sendung mit den niedrigen Einschaltquoten wird von ihren NBC-Bossen dominiert. Zu schade!“ schrieb Trump am Samstag im Internet-Kurzmitteilungsdienst Twitter über die Moderatoren Joe Scarborough und Mika Brzezinski.

Die Moderatoren der Sendung „Morning Joe“ beim Sender MSNBC hatten Trump in den vergangenen Monaten wegen seines Verhaltens und Führungsstils immer wieder scharf kritisiert. Der Präsident reagierte darauf am Donnerstag mit einem Wutausbruch auf Twitter, in dem er Scarborough als „Psycho-Joe“ schmähte, vor allem aber über Brzezinski herfiel. Er beschimpfte sie als die „verrückte Mika mit dem niedrigen IQ“. Auch behauptete er, die Journalistin habe nach einer Schönheits-OP „schlimm“ im Gesicht geblutet.

Trumps Beziehung zu den meisten Medien ist sehr schlecht, Interviews gibt er praktisch nur noch dem Fernsehsender Fox News, der ihm wohlgesonnen ist. Dem Sender CNN warf er dagegen in einem weiteren Tweet am Samstag „Müll-Journalismus“ vor.

© dpa, afp Amerika: Protest gegen Trumps Einreiseverbot für Muslime

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