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Veröffentlicht: 16.06.2017, 19:30 Uhr

Via Twitter Trump bestätigt Ermittlungen gegen ihn

Medien schreiben es bereits seit Tagen, dass der FBI-Sonderermittler Mueller gegen den Präsidenten wegen der Russland-Affäre ermittelt. Nun hat es Trump selbst eingeräumt: „Gegen mich wird ermittelt.“

© dpa Bekommt gerade mächtig Gegenwind: Donald Trump

Der amerikanische Präsident Donald Trump hat nun selber erklärt, dass in der Russland-Affäre gegen ihn persönlich wegen möglicher Justizbehinderung ermittelt wird. „Gegen mich wird ermittelt, weil ich den FBI-Direktor gefeuert habe“, schrieb Trump am Freitag auf Twitter. Er bezog sich damit auf seine Entlassung des Chefs der Bundespolizei, James Comey, Anfang Mai.

Bisher war nur in den amerikanischen Medien berichtet worden, dass die Untersuchungen des nach dem Rauswurf Comeys eingesetzten Sonderermittlers Robert Mueller sich inzwischen auch auf den Verdacht der möglichen Justizbehinderung durch den Präsidenten fokussieren.

© Twitter

Unklar blieb allerdings zunächst, ob Trump seine Informationen über die Ermittlungen aus offiziellen Quellen bezog oder lediglich aus den Medienberichten schöpfte. Insofern war auch ungewiss, ob seine Twitter-Botschaft als offizielle Bestätigung der Berichte gewertet werden konnte.

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Trump bezeichnete sich abermals als Opfer einer „Hexenjagd“ und lancierte in derselben – in der Aussage unscharfen – Kurzbotschaft eine offensichtlich gegen Vizejustizminister Rod Rosenstein gerichtete Attacke. Rosenstein hatte den Sonderermittler zur Russland-Affäre eingesetzt. Die gegen ihn gerichteten Ermittlungen würden von demselben Mann geführt, „der mir gesagt hat, dass ich den FBI-Direktor feuern soll“, schrieb der Präsident.

Da Rosenstein in einem vom Weißen Haus veröffentlichten Memo die Entlassung Comeys empfohlen hatte, bezog sich diese Äußerung offensichtlich auf ihn - obwohl er die Russland-Untersuchung nicht leitet, sondern der mit weitgehender Autonomie ausgestattete Sonderermittler.

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Von Berthold Kohler

Rosneft ist kein Unternehmen wie Volkswagen. Der Konzern dient den Interessen des Kremls. Und der ehemalige Bundeskanzler Schröder künftig auch. Mehr 148

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