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Veröffentlicht: 15.06.2017, 13:00 Uhr

Täter von Alexandria Ein gewaltbereiter Trump-Hasser

James T. Hodgkinson machte aus seiner Abneigung gegen Amerikas Präsidenten wie viele keinen Hehl. Doch Polizei und Nachbarn wussten um seine Gewaltbereitschaft.

© EPA Hodgkinson nach seiner Festnahme im Jahr 2007.

Nach dem Schusswaffenangriff von Alexandria, bei dem am Mittwoch nahe Washingtons mehrere Menschen verletzt wurden, sind weitere Details über den Täter bekanntgeworden. Demnach war der 66 Jahre alte James T. Hodgkinson schon lange ein erbitterter Gegner des amerikanischen Präsidenten. So schrieb Hodgkinson erst kürzlich  auf Facebook: „Trump hat unsere Demokratie zerstört, es ist Zeit, Trump und Co zu zerstören.“.

Zwar finden sich solche Aussagen zahlreich in den sozialen Netzwerken. Doch war Hodgkinson zuvor bereits mehrfach als gewaltbereit aufgefallen. Im März beschwerten Nachbarn sich jedoch, dass er mit einem Jagdgewehr rund 50 Schüsse auf nahegelegene Bäume abfeuerte. Die „Washington Post“ berichtet zudem unter Berufung auf Polizeiprotokolle, dass Hodgkinson bereits in der Vergangenheit bei Streitigkeiten gewalttätig wurde und sogar zu Schuss- und Stichwaffen griff. Im Streit mit einem Nachbarn soll er eine Reihe von Schüssen mit einer Schrotflinte abgegeben haben, als dieser weglief. Bei seiner Tat am Mittwoch trug Hodgkinson den Ermittlungen zufolge zwei Waffen bei sich. Er wurde bei dem Polizeieinsatz getötet.

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„Diese abscheuliche Tat widert mich an“, erklärte Senator Sanders, dessen erklärter Anhänger Hodgkinson war. „Ich möchte es so klar wie möglich machen: Gewalt gleich welcher Art ist in unserer Gesellschaft inakzeptabel, und ich verurteile diese Tat in der stärkstmöglichen Weise.“

Das Baseball-Team der Republikaner war in den Morgenstunden in Alexandria von Hodgkinson beschossen worden, während es für ein Traditionsspiel gegen die Demokraten trainierte. Dabei war auch der ranghohe Republikaner Steve Scalise getroffen worden. Scalise. . Der 51 Jahre alte Abgeordnete machte in den vergangenen Jahren bei den Republikanern eine steile Karriere. Er kämpfte gegen Abtreibungen und Einwanderung. Eines seiner zentralen Anliegen ist das „heilige“ und von der Verfassung garantierte Recht auf Waffenbesitz.

© EPA, reuters Republikanischer Abgeordneter angeschossen

Der Angriff auf die Republikaner war die erste derartige Attacke seit einem Vorfall aus dem Jahr 2011, als die demokratische Abgeordnete Gabrielle Giffords einen Kopfschuss erlitt, den sie überlebte. Damals wurden sechs Menschen getötet. Scalise machte in den vergangenen Jahren bei den Republikanern eine steile Karriere. Er kämpfte gegen Abtreibungen und Einwanderung. Eines seiner zentralen Anliegen ist das „heilige“ und von der Verfassung garantierte Recht auf Waffenbesitz. Scalise übt bei den Republikanern die Rolle des „Whip“ aus, eines sogenannten Einpeitschers, der innerparteilich für Disziplin zu sorgen hat und sicherstellen muss, dass bei wichtigen Abstimmungen genügend Abgeordnete der Republikaner anwesend sind.

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