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Russland und Amerika : Putin schlägt Trump Treffen in Melanias Heimat Slowenien vor

  • Aktualisiert am

Russlands Präsident Wladimir Putin Bild: POO/REX/Shutterstock

Der russische Präsident Wladimir Putin möchte sich mit Donald Trump in Slowenien treffen. Es ist die Heimat von Trumps Frau Melania.

          Der russische Präsident Wladimir Putin hat dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump ein Treffen in Slowenien vorgeschlagen, der Heimat von Trumps Frau Melania. Die slowenische Hauptstadt Ljubljana sei für die erste Begegnung der beiden Staatsoberhäupter ein guter Ort, sagte Putin am Freitag in Moskau. Einen Termin nannte er nicht. Die slowenische Führung hatte sich als Gastgeber angeboten.

          „Was Ljubljana und Slowenien im Allgemeinen betrifft, so ist das natürlich ein brillanter Ort, um einen solchen Dialog stattfinden zu lassen“, sagte Putin nach Beratungen mit dem slowenischen Präsidenten Borut Pahor in Moskau. Ob er und Trump sich tatsächlich dort treffen würden, hänge aber nicht allen von Russland ab, sondern von einer ganzen Reihe von Umständen. „Wenn es solche Treffen geben sollte, dann haben wir überhaupt nichts gegen Ljubljana.“

          Bei einem Treffen zwischen Putin und Trump dürfte die Ukraine-Krise ein wichtiges Thema sein. Der amerikanische Präsident unterstützt eine ungeteilte Ukraine, was bei den Nato-Partnern und der Regierung in Kiew auf Zustimmung stößt. In einem Schreiben an die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaite, das auf der Website der amerikanischen Botschaft in Vilnius veröffentlich wurde, schrieb Trump am Mittwoch: „Ihre Unterstützung für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine und Ihre Bemühungen und mehr Vielfalt bei der Energieversorgung bringen unser gemeinsames Ziel voran, die europäische und regionale Sicherheit zu stärken.“

          Vor allem die baltischen Staaten haben sich besorgt gezeigt, weil Trump die Nato als überholt bezeichnet und Putin gelobt hatte. Ihre Sorge vor einer russischen Aggression ist im Zuge der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland gestiegen. Der Westen und die Nato werfen Russland vor, die prorussischen Separatisten in der Ostukraine militärisch zu unterstützen. Die Regierung in Moskau bestreitet das.

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          Quelle: Reuters/nto.

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