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Proteste in Amerika : Regenbogen-Demo vor dem Weißen Haus

  • Aktualisiert am

Teilnehmer bei dem „Resist March“ in Los Angeles. Bild: AFP

Ein Jahr nach dem Massenmord in einem Schwulenclub in Orlando demonstrieren amerikanische Homosexuelle für ihre Rechte – und gegen die Regierung von Donald Trump.

          In Washington und anderen amerikanischen Städten haben am Sonntag mehrere tausend Menschen für die Rechte von Schwulen, Lesben und Transgendern demonstriert. In der Hauptstadt zog die Menge auch am Weißen Haus vorbei. Präsident Donald Trump war aber nicht da, er verbrachte das Wochenende in seinem Golf-Club in New Jersey. Viele schwenkten Regenbogenfahnen. Auf Plakaten standen Sprüche wie: „Liebe ist Liebe“ oder „Niemand kann Liebe Gesetzen unterziehen“.

          Neben Washington gab es auch in Boston, New York, Chicago und Los Angeles Protestzüge. Die Demonstranten erinnerten vielerorts an die Opfer des Attentats in einem Schwulenclub in Orlando, das sich am Montag jährt. In dem Club hatte ein Mann 49 Menschen erschossen.

          Trump hatte im Wahlkampf versprochen, Schwule und Lesben schützen zu wollen. In sein Kabinett holte er aber mehrere Politiker, die in der Vergangenheit als Gegner von LGBT-Rechten auffielen. So hatte sein Vize Mike Pence als Gouverneur von Indiana ein Gesetz unterzeichnet, das es Geschäften unter anderem erlaubte, homosexuelle Kunden abzuweisen.

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