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Trumps Chefstratege : Bannon hält Nordkorea nur für „Nebenschauplatz“

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Chefstratege Steve Bannon sieht in China den eigentlichen Gegner der Vereinigten Staaten. Bild: dpa

Trumps Chefstratege Steve Bannon widerspricht seinem Boss. Er sieht Amerikas eigentlichen Gegner woanders. Und lästert im selben Interview über weiße Nationalisten.

          Der Chefstratege von Amerikas Präsident Donald Trump, Steve Bannon, hat seinem Boss im Zusammenhang mit Nordkorea widersprochen. Es gebe „keine militärische Lösung“ des Atomkonflikts mit Pjöngjang, zitierte die Internetseite „American Prospect“ Bannon am Mittwoch (Ortszeit). Trump hatte Nordkorea zuvor mit einem militärischen Eingreifen gedroht.

          Die Konfrontation mit Nordkorea sei „nur ein Nebenschauplatz“, sagte der Stratege dem linksgerichteten Online-Medium demnach. In Wahrheit drehe sich alles um den Handelskonflikt mit Peking. „Der Wirtschaftskrieg mit China ist alles. Und wir müssen uns wahnsinnig darauf konzentrieren“, zitierte „American Prospect“ Bannon. Ansonsten würden die Vereinigten Staaten in spätestens zehn Jahren deutlich gegenüber Peking an Einfluss verlieren.

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          Abfällig äußerte sich Bannon in dem Interview auch über weiße Nationalisten, die er früher als Chef des rechtsgerichteten Internet-Portals Breitbart unterstützt hatte. Sie seien „Loser“ und eine „Ansammlung von Clowns“, sagte er.

          Bannon gilt in Washington als angeschlagen, in amerikanischen Medien mehren sich Spekulationen über seinen Rauswurf. Zuletzt hatte Trump ihn zwar einen „guten Mann“ genannt. Seine Zukunft im Weißen Haus ließ er aber offen.

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