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Trumps Ex-Sicherheitsberater : Flynn kooperiert nun offenbar mit Russland-Ermittlern

  • Aktualisiert am

Michael Flynn im Februar 2017 als Nationaler Sicherheitsberater im Weißen Haus. Bild: Reuters

Er war der erste aus dem Führungszirkel von Amerikas Präsidenten, die wegen dubioser Vorwürfe zurücktreten mussten. Nun hat Michael Flynn offenbar die Seiten gewechselt – und könnte bei Sonderermittler Mueller über seine Verbindungen nach Russland auspacken.

          Der frühere Nationale Sicherheitsberater von Amerikas Präsident Donald Trump, Michael Flynn, ist einem Medienbericht zufolge bei den Ermittlungen zu möglichen Verbindungen von Trumps Wahlkampfteam nach Russland zur Kooperation mit Sonderermittler Robert Mueller bereit. Flynns Anwälte hätten die Rechtsvertreter des Präsidenten darüber in Kenntnis gesetzt, dass sie nicht länger mit ihnen über Muellers Ermittlungen sprechen könnten, berichtete die „New York Times“.

          Dies bedeute, dass Flynn mit dem Sonderermittler kooperiere oder eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit vorbereite, hieß es in dem Bericht. Flynns Anwälte hatten bislang ihre Informationen über Muellers Ermittlungen mit Trumps Anwaltsteam geteilt. „Diese Abmachung ist beendet“, schrieb das Blatt.

          Einer der Anwälte Trumps sagte der „Washington Post“, der Entschluss komme „nicht vollständig unerwartet“. Dennoch solle „niemand daraus schlussfolgern“, dass Flynn nun „gegen den Präsidenten kooperiert“, fügte Jay Sekulow hinzu. Sollte Flynn mit den Ermittlern zusammenarbeiten, käme ein Austausch mit Trump einem Interessenkonflikt gleich.

          Rücktritt wegen russischer Kontakte

          Mueller ermittelt wegen mutmaßlich illegaler Russland-Kontakte von Trumps Wahlkampfteam sowie wegen mutmaßlicher russischer Hackerangriffe zugunsten Trumps im vergangenen Jahr. Flynn war im Februar nach nur drei Wochen im Amt wegen dubioser Kontakte zum russischen Botschafter in Washington, Sergej Kisljak, zurückgetreten.

          Wegen Muellers Ermittlungen waren bereits Trumps früherer Wahlkampfleiter Paul Manafort und dessen Vertrauten Rick Gates unter Hausarrest gestellt worden. Ein früherer außenpolitischer Berater von Trumps Wahlkampfteam bekannte sich früherer Falschaussagen gegenüber dem FBI schuldig und kooperiert mit den Ermittlern.

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