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Suizid in Washington : Mann erschießt sich vor dem Weißen Haus

  • Aktualisiert am

Die Polizei in Washington untersucht den Tatort am Weißen Haus. Bild: AP

Vor dem Weißen Haus fallen zwei Schüsse: Ein Mann, der auf sich selbst zielt – und stirbt. Warum, bleibt zunächst unklar. Trump und seine Familie sollen sich nicht im Gebäude aufgehalten haben.

          Ein Mann hat sich am Samstag vor dem Weißen Haus in Washington durch Schüsse selbst getötet. Die Hintergründe blieben zunächst unklar. Nach Angaben der „Washington Post“ schilderte ein Augenzeuge, dass der Mann allein in einer Menge von mehr als 100 Menschen am nördlichen Zaun des Geländes an der Pennsylvania Avenue gestanden habe, als rasch hintereinander zwei Schüsse gefallen seien. Dann sei der Mann zu Boden gesunken.

          Die örtliche Polizei teilte wenig später mit, dass der Mann tot sei und die Angehörigen informiert würden. Der Name des Mannes wurde zunächst nicht bekanntgegeben. Auch der Secret Service sprach auf Twitter noch Stunden nach dem Vorfall am Mittag (Ortszeit) lediglich von einer „selbst zugefügten Schusswunde“. Es sei niemand anders zu Schaden gekommen.

          Präsident Donald Trump und seine Familie befanden sich zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht im Weißen Haus. Sie hielten sich am Vormittag in Trumps Clubanlage Mar-a-Lago in Florida auf und flogen dann planmäßig nach Washington zurück, wo der Präsident abends an einem Journalisten-Dinner teilnehmen wollte.


          Hilfe bei Suizidgedanken

          Wenn Sie daran denken, sich das Leben zu nehmen, versuchen Sie, mit anderen Menschen darüber zu sprechen. Es gibt eine Vielzahl von Hilfsangeboten, bei denen Sie – auch anonym – mit anderen Menschen über Ihre Gedanken sprechen können.

          Das geht telefonisch, im Chat, per Mail oder persönlich.

          Die Telefonseelsorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Die Telefonnummern sind 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222.
          Der Anruf bei der Telefonseelsorge ist nicht nur kostenfrei, er taucht auch nicht auf der Telefonrechnung auf, ebenso nicht im Einzelverbindungsnachweis.

          Ebenfalls von der Telefonseelsorge kommt das Angebot eines Hilfe-Chats. Die Anmeldung erfolgt auf der Webseite der Telefonseelsorge. Den Chatraum kann man auch ohne vereinbarten Termin betreten, mit etwas Glück ist ein Berater frei. In jedem Fall klappt es mit einem gebuchten Termin.

          Das dritte Angebot der Telefonseelsorge ist die Möglichkeit der E-Mail-Beratung. Auf der Seite der Telefonseelsorge melden Sie sich an und können Ihre Nachrichten schreiben und Antworten der Berater lesen. So taucht der E-Mail-Verkehr nicht in Ihren normalen Postfächern auf.

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