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Geheimdienste : Snowden als „Geschenk“ Russlands an Trump?

  • Aktualisiert am

Zugeschaltet per Livestream: Der ehemalige Geheimdienst-Mitarbeiter Edward Snowden Bild: AFP

Amerikanische Geheimdienste wollen vernommen haben, Russland plane eine Übergabe des Whistleblowers Snowden an Washington – als „Geschenk“. Wie Trump mit ihm verfahren würde, daran besteht wenig Zweifel.

          In der russischen Regierung soll es Überlegungen geben, den Whistleblower Edward Snowden an die Vereinigten Staaten auszuliefern. Das berichtet NBC News unter Berufung auf verschiedene Quellen in amerikanischen Geheimdiensten und in der Regierung. Er wäre ein „Geschenk“ an den neuen amerikanischen Präsidenten Trump.

          Der Anwalt Snowdens, den NBC dazu befragt hat, weiß von den Auslieferungsplänen nichts. Das Team Snowden hätte derartige Signale bislang nicht erhalten und es gebe aktuell auch keinen Grund zur Besorgnis. Edward Snowden selbst reagierte auf die angeblichen Auslieferungspläne im Kurznachrichtendienst Twitter. Die Berichte würden, so Snowden, endgültig beweisen, dass er nicht für die Geheimdienste Russlands arbeitet. „Kein Land handelt mit Spionen, weil sonst alle anderen Angst haben, die nächsten zu sein.“

          Für den Kreml kommentierte Putins Sprecher, Dimitri Peskow, den Bericht als „Unsinn“.

          Das Interesse an Snowden ist in der Regierung Trump groß. Und auch wie man mit ihm verfahren würde, daran lässt etwa CIA-Chef Pompeo wenig Zweifel. Zuletzt sprach er sich für Snowdens Exekution aus. Was Trump von Snowden hält, zeigt ein Tweet aus dem Jahr 2014. Einen Spion wie Snowden, schrieb Trump, hätte man früher exekutiert.

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