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Affäre mit dem Präsidenten? : Trumps Anwalt bestätigt Zahlung an Pornodarstellerin

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Die Pornodarstellerin Stephanie Clifford bei der Grammy-Gala im Jahr 2007 Bild: AP

Der Anwalt von Donald Trump hat erstmals zugegeben, 130.000 Dollar an eine Pornodarstellerin gezahlt zu haben. Er betont jedoch, dass er von dem Präsidenten dafür nicht entschädigt wurde. Eine zentrale Frage lässt er unbeantwortet.

          Im Zusammenhang mit einem Bericht über eine angebliche Affäre von Amerikas Präsident Donald Trump mit einer Pornodarstellerin hat dessen Anwalt eine Zahlung von 130.000 Dollar bestätigt. Der Anwalt Michael Cohen erklärte am Dienstag in einer Mitteilung an die Zeitung „New York Times“, dass ihm die Zahlung an Stephanie Clifford nicht erstattet worden sei – weder von Trumps Unternehmen noch von seiner Wahlkampfkampagne.

          Mehrere Nachfragen dazu ließ Cohen der Zeitung zufolge unbeantwortet. So teilte er nicht mit, weshalb er das Geld zahlte.

          Die Pornodarstellerin, die den Kunstnamen Stormy Daniels verwendet, hatte von einer Affäre mit Trump gesprochen. Diese soll laut der Darstellerin kurz nach der Geburt von Trumps jüngsten Sohn Barron stattgefunden haben. Cohen hatte in der Vergangenheit eine Affäre von Trump und Clifford dementiert.

          Trump ist seit 2005 mit Melania Trump verheiratet. Ihr gemeinsamer Sohn Barron kam im März 2006 zur Welt. Melania Trump ist Donald Trumps dritte Ehefrau. Die Zahlung von Trumps Anwalt an Clifford erfolgte laut dem „Wall Street Journal“ im Oktober 2016 – wenige Wochen bevor Trump zum Präsidenten gewählt wurde.

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