Nach dem Berliner Attentat von Anis Amri forderte Entwicklungsminister Gerd Müller vollständige Neukontrollen aller Asylbewerber. Dies sei seit Herbst 2016 allerdings schon längst geschehen.
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15.01.2017, 09:13 Uhr | Politik
Anis Amri war den deutschen Behörden bestens bekannt. Dennoch konnte er einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin verüben. Nun hat Bundesjustizminister Maas einen Bericht über die Fehler der Behörden angekündigt. CDU-Vize Strobl fordert eine unbeschränkte Abschiebehaft.
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13.01.2017, 04:06 Uhr | Politik
Im Kampf gegen den Terror unterstützt Deutschland Tunesien mit Ausbildern und militärischem Material. Wegen des Streits über die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber könnte die Zusammenarbeit nach dem Willen der SPD bald enden.
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12.01.2017, 04:47 Uhr | Politik
Die Abschiebung von Asylbewerbern sorgt für Unruhe in Tunesien: Doch während die Politik wie gelähmt scheint, kann die Saat der Islamisten aufs Neue aufgehen.
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Von Christoph Ehrhardt
11.01.2017, 20:15 Uhr | Politik
Abgelehnte Asylbewerber müssen schnell in ihre Heimatländer zurück. Deutschland darf nicht akzeptieren, dass sich Staaten weigern, Landsleute zurückzunehmen. Zur Not muss Berlin mit weniger Entwicklungshilfe drohen.
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Von Christoph Schäfer
10.01.2017, 17:00 Uhr | Wirtschaft
Tunesiens Kulturminister Mohamed Zinelabidine hat viele Kritiker, in einem sind sich aber alle einig: Für die Jugend muss mehr getan werden.
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Von Joseph Croitoru
09.01.2017, 20:11 Uhr | Feuilleton
Die Bundesregierung solle Druck auf Staaten ausüben, die abgelehnte Asylbewerber nicht zurücknehmen, fordert SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann. Grünen-Chef Özdemir schlägt vor, die betroffenen Staaten durch Anreize zur Kooperation zu bewegen.
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09.01.2017, 05:50 Uhr | Politik
Bisher weigert sich die NRW-Landesregierung, Länder wie Marokko zu sicheren Herkunftsstaaten erklären. Der CDU-Landeschef erhöht nun den Druck: Die SPD zeigt sich gesprächsbereit, die Grünen mauern.
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Von Reiner Burger, Thomas Gutschker und Peter Carstens
07.01.2017, 17:37 Uhr | Politik
Überproportional viele Nordafrikaner ziehen in den Dschihad oder begehen Terroranschläge in Europa. Warum neigen sie zu mehr Gewalt als andere Araber?
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Von Rainer Hermann
04.01.2017, 20:01 Uhr | Politik
In der Silvesternacht kommt es im polnischen Masuren zu einer tödlichen Messerstecherei. Der Täter stammt aus Tunesien. Das löst Krawalle aus – aber auch Debatten in Bevölkerung und Politik.
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Von Gerhard Gnauck, Warschau
02.01.2017, 17:42 Uhr | Politik
Tunesien hat den Vorwurf zurückgewiesen, die Abschiebung des mutmaßlichen Täters von Berlin blockiert zu haben. Kurz vor dem Anschlag wollen die Behörden in Tunis mit der Rückkehr von Anis Amris einverstanden gewesen sein.
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26.12.2016, 14:00 Uhr | Politik
Tunesische Sicherheitskräfte haben in einem Randgebiet der Hauptstadt eine „gefährliche“ Gruppe ausgehoben. Sie soll für die Rekrutierung von Kämpfern verantwortlich sein. Eine Verbindung zu Anis Amri gibt es bisher nicht.
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25.12.2016, 16:10 Uhr | Politik
Die Bundesregierung will Abschiebungen nach Tunesien beschleunigen. In der Hauptstadt des nordafrikanischen Landes regt sich dagegen Widerstand.
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25.12.2016, 12:23 Uhr | Politik
Ein Neffe des mutmaßlichen Berlin-Attentäters und zwei weitere Männer sind festgenommen worden. Sie sollen Mitglieder einer Terrorzelle sein. Unterdessen wird Amris mögliche Route nach Italien offenbar deutlicher.
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24.12.2016, 13:38 Uhr | Politik
Viel zu früh haben viele Medien über die Fahndung nach Anis Amri berichtet. Bei den Behörden soll das Entsetzen groß gewesen sein. Wie konnte das passieren?
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Von Michael Hanfeld
22.12.2016, 20:55 Uhr | Feuilleton
Anis Amri wurde schon in seiner Heimat Tunesien straffällig, dann auch in Italien. Im Sommer 2015 kam er nach Deutschland. Dort lief schief, was nur schieflaufen kann.
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Von Jasper von Altenbockum, Christoph Ehrhardt und Eckart Lohse
22.12.2016, 19:15 Uhr | Politik
Nur wenige Tage nach dem offenbar islamistisch motivierten Anschlag in Berlin streiten die Parteien darüber, warum Anis Amri nicht gestoppt werden konnte. Als Verantwortliche kommen mehrere in Frage.
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22.12.2016, 16:49 Uhr | Politik
Der verdächtige Anis Amri soll nach einer Aussage seines Vaters erst im Gefängnis in Italien in Kontakt mit radikalen Islamisten gekommen sein. In Tunesien sei er zwar bereits gewalttätig, aber nicht „intolerant“ gegenüber anderen Religionen gewesen.
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22.12.2016, 11:22 Uhr | Politik
Deutschland müsse mit schärferen Gesetzen auf die Terrorgefahr reagieren, fordern mehrere Unionspolitiker nach dem Anschlag in Berlin. Auch die Einstufung nordafrikanischer Länder als sichere Herkunftsstaaten dürfe nicht länger blockiert werden.
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22.12.2016, 08:42 Uhr | Politik
Anis Amri soll schon in Italien und Tunesien zu jahrelangen Haftstrafen verurteilt worden sein. Auch in Deutschland wurde gegen ihn ermittelt, er hätte abgeschoben werden sollen. Wo versteckt er sich?
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22.12.2016, 05:24 Uhr | Politik
Nach dem Anschlag in Berlin finden die Ermittler erst spät einen Hinweis. Der verdächtige Tunesier Anis Amri war schon lange im Fokus der Behörden.
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Von Eckart Lohse und Timo Steppat
21.12.2016, 18:30 Uhr | Politik
Libyens Wirtschaft ist eingebrochen, der Tourismus in Tunesien leidet – und in Ägypten drohen Brotunruhen. Warum bleibt Nordafrika ein Pulverfass?
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Von Christoph Ehrhardt, Beirut
19.12.2016, 20:05 Uhr | Wirtschaft
Das Bundesinnenministerium will auf dem Mittelmeer gerettete Migranten nach Afrika zurückbringen. Laut eines Zeitschriften-Berichts werbe das Innenministerium für den Plan, in Tunesien ein Aufnahmelager einzurichten.
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03.12.2016, 11:27 Uhr | Politik
Für nordafrikanische Verhältnisse erschien Marokko bislang als ein Hort der Ruhe. Mit dem tragischen Tod eines Fischverkäufers könnte sich das nun ändern.
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Von Hans-Christian Rößler
03.11.2016, 22:51 Uhr | Politik
Flüchtlinge und Fluchtkapital in der Ukraine: Auf dem internationalen Literaturfestival in Odessa bekämpfen Autoren und Architekten die herrschende Gesetzlosigkeit.
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Von Kerstin Holm, Odessa
08.10.2016, 21:11 Uhr | Feuilleton