Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema SPD – Sozialdemokratische Partei Deutschlands

SPD nach Jamaika-Aus Einmal Opposition und zurück

Nach dem Paukenschlag wird in der SPD noch einmal neu nachgedacht. Es gelte, Neuwahlen zu vermeiden – heißt es hinter vorgehaltener Hand. Behutsam müsse man die Partei auf eine Regierungsbeteiligung vorbereiten. Nur wie? Mehr

21.11.2017, 21:51 Uhr | Politik
Allgemeine Infos zur SPD – Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands, kurz SPD, gehört zu den ältesten Parteien Deutschlands. Ihre Wurzeln liegen in den Arbeiterparteien des 19. Jahrhunderts, die sich zusammenschlossen und 1890 "Sozialdemokratische Partei Deutschlands" nannten. In den ersten Jahrzehnten war die SPD zahlreichen Repressalien reaktionärer Kräfte ausgesetzt, die die Macht der Arbeiter fürchteten. Von 1919 bis 1925 leitete die SPD unter Friedrich Ebert die Weimarer Republik, wurde aber 1933 von der NSDAP zur Auflösung gezwungen.

Die SPD nach dem 2. Weltkrieg
Nach dem 2. Weltkrieg wurde die SPD in Ostdeutschland 1946 mit der KPD zur SED zwangsvereinigt. In Westdeutschland stellte sich die SPD als linke Oppositionspartei zur konservativen CDU auf. 1969 konnte die SPD erstmals mit Willy Brandt den Bundeskanzler stellen, der umfangreiche Reformen durchsetzte und mit dem Kniefall von Warschau 1970 Geschichte schrieb. Brandt musste 1974 nach der Affäre um den DDR-Spion Günter Guillaume zurücktreten. Auf ihn folgte Helmut Schmidt, der bis 1982 Kanzler war.

Die SPD heute
Letztmals war die SPD von 1998 bis 2005 mit Bundeskanzler Gerhard Schröder an der Macht, der mit der umstrittenen Agenda 2010 und den Hartz-IV-Gesetzen in die Geschichtsbücher einging. Mit Martin Schulz erhofft sich die Partei nun zumindest die weitere Regierungsbeteiligung im Rahmen einer Großen Koalition. Das Wahlprogramm der SPD wirbt dabei mit "Zeit für mehr Gerechtigkeit".

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