Iran: Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema

Fußball-Kommentar Unter Männern in Iran

Die Politik gelobt Besserung, doch noch immer herrscht in Iran ein Stadionverbot für Frauen. Finalspiele der Frauen-Nationalmannschaft werden nicht im Fernsehen gezeigt. Worte allein helfen den Iranerinnen nicht weiter. Mehr

26.05.2018, 09:41 Uhr | Sport
Allgemeine Infos über Iran

Die heutige Islamische Republik Iran ging aus dem 1979 von schiitischen Geistlichen geführten Umsturz hervor, der den letzten Schah von Persien, Mohammad Reza Pahlavi, stürzte. Hatte sich dieser eher westlich orientiert und sein Land dank sprudelnder Öleinnahmen grundlegend modernisiert, führten die Ajatollahs ihr Land auf einen strikt anti-westlichen, extrem konservativen Kurs. Obwohl es in der Hauptstadt Teheran und anderen Großstädten immer wieder zu Protesten gegen das Regime kommt und der Iran international weitgehend isoliert ist, zeichnen sich keine wesentlichen Veränderungen oder Reformen ab.

Streit um das Atomprogramm des Iran
Schon in den 1970er-Jahren begann unter dem Schah die Entwicklung eines Atomprogrammes parallel zu denen in vielen anderen Ländern. Nach der islamischen Revolution wurde das Atomprogramm zunächst eingestellt. Als Reaktion auf die ersten israelischen Atomwaffen im Jahr 1988 rief die geistliche Führung des Iran zum Bau einer islamischen Atombombe auf. Als zu Beginn des neuen Jahrtausends deutlich wurde, dass die Perser tatsächlich an Atomwaffen arbeiteten und Uran anreicherten, kam es zum Konflikt mit dem Westen, der Sanktionen erließ. Erst 2015 gelang es, ein Atomabkommen auszuhandeln, das zu einer zeitweiligen Entspannung zwischen dem Iran und den westlichen Nationen führte.

Neue Proteste Anfang 2018
Anfang 2018 kam es zum wiederholten Mal zu Protesten der iranischen Bevölkerung. Akuter Anlass war die Streichung staatlicher Unterstützungsgelder für Millionen Bedürftige, doch dahinter steht auch der Wunsch nach mehr Freiheit und Demokratie.

Alle Artikel zu: Iran

   
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