Bis in seine Jugend hinein hatte unser Autor kein Problem mit seinem Vornamen. Dann aber kamen die irritierten Blicke seiner Umgebung und mit ihnen die Frage: Was hatten seine Eltern sich bloß gedacht?
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Von Adolf Stock
23.06.2017, 15:56 Uhr | Gesellschaft
Hinter einer Geheimtür in der Bibliothek eines Antiquitätenhändlers hat die argentinische Polizei Nazi-Relikte
entdeckt. Wie sind sie dort hingelangt?
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Von Matthias Rüb
21.06.2017, 15:00 Uhr | Gesellschaft
An den Universitäten Frankfurt und Gießen sind erste Holocaust-Professuren eingeführt worden. Das erfreut auch die Landtagsfraktionen. „Sie sind ein Zeugnis gelebter Erinnerungskultur“, heißt es dort.
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01.06.2017, 12:21 Uhr | Rhein-Main
Albert Speer behauptete, vom Judenmord habe er nichts gewusst. Wie und mit wessen Hilfe er diese Unwahrheit verbreitete, zeigt eine Nürnberger Ausstellung.
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Von Patrick Bahners
25.05.2017, 20:18 Uhr | Feuilleton
Trump blieb länger als zunächst geplant in der Gedenkstätte Yad Vashem. Er will, wie er in Bethlehem sagte, alles dafür tun, den Friedensvertrag zwischen Israel und Palästina zu ermöglichen.
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23.05.2017, 14:07 Uhr | Politik
Der Holocaustleugner Horst Mahler war am Montag gefasst worden, jetzt kommt er vor ein Budapester Gericht: Er muss in Abschiebehaft – sein Asylantrag ist nicht angekommen.
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17.05.2017, 15:21 Uhr | Politik
Vom RAF-Gründer zum NPD-Anwalt: Horst Mahler sollte wieder wegen Holocaustleugnung ins Gefängnis und trat die Flucht an. Sie endet im ungarischen Sopron – mit einer Festnahme zur Frühstückszeit.
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Von Timo Steppat
16.05.2017, 19:40 Uhr | Politik
Der Rechtsextremist und verurteilte Holocaust-Leugner Horst Mahler sei auf der Flucht vor einer Haftstrafe in Ungarn festgenommen worden, sagt die Münchner Staatsanwaltschaft. Doch das Büro von Ministerpräsident Órban weiß davon offenbar nichts.
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15.05.2017, 15:15 Uhr | Politik
Die Spuren der Bukowina: Paul Celans Todesfuge, das berühmteste Holocaust-Gedicht deutscher Sprache, erschien vor siebzig Jahren zuerst auf Rumänisch.
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Von Michaela Nowotnick
30.04.2017, 08:47 Uhr | Feuilleton
Die Bundeskanzlerin erhält die höchste Auszeichnung des amerikanischen Holocaust-Museums für ihr Engagement gegen das Vergessen.
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25.04.2017, 07:50 Uhr | Politik
Was ist deutsch? Gibt es so etwas wie Identität? Wie veranschaulicht man Geschichte? Solchen Fragen muss sich Raphael Gross als neuer Direktor des DHM stellen.
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Von Jürgen Kaube und Andreas Kilb
20.04.2017, 20:14 Uhr | Feuilleton
Marcel Beyer hat ein Buch geschrieben über Tränen und Gründe, sie zu vergießen. Im Gespräch verrät er, warum es ausgerechnet mit einem Politiker in den achtziger Jahren beginnt.
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Von Julia Encke
13.04.2017, 07:18 Uhr | Feuilleton
Mit einem fragwürdigen Vergleich zwischen Adolf Hitler und Baschar al Assad bringt sich Trumps Pressesprecher in Bedrängnis. Ein Klarstellungsversuch floppte bereits. Kritik kommt auch aus Deutschland. Nun rudert Sean Spicer zurück.
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12.04.2017, 07:37 Uhr | Politik
Es war lange eine Selbstlüge, dass Franzosen nicht an der Judenverfolgung teilgenommen hätten. Warum Marine Le Pen die Beteiligung jetzt aufs Neue bestreitet.
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Von Michaela Wiegel, Paris
11.04.2017, 20:22 Uhr | Politik
In seinem Buch spricht er von Auschwitz als Industriegebiet und von manipulierter Holocaustgeschichte: In Luxemburg muss sich ein Lehrer vor Gericht verantworten. Doch das Gericht ist nicht zu hören.
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Von Jochen Zenthöfer
11.04.2017, 14:48 Uhr | Feuilleton
Vom Frankfurter Knabenchor nach Israel und zurück: Wie die Jewish Monkeys mit ihrem fröhlich-frivolen Klezmer-Punk das deutsche Publikum verblüffen. Da kann der große Durchbruch ruhig auf sich warten lassen.
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Von Jörg Thomann
07.03.2017, 10:34 Uhr | Gesellschaft
Eine Kulturwissenschaftlerin schlägt vor, die Opfer einer Gewalttat als Erlebende zu bezeichnen. Dagegen wehren sich viele Frauen, denn so werden Taten durch Sprache unsichtbar gemacht.
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Von Ursula Scheer
24.02.2017, 06:54 Uhr | Feuilleton
Das ZDF hat Ursula Krechels Roman Landgericht verfilmt. Die Geschichte der jüdischen Familie Kornitzer folgt realen Vorbildern. Die Fernsehfassung macht vieles richtig, aber auch Fehler.
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Von Ursula Scheer
30.01.2017, 17:57 Uhr | Feuilleton
Die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren wurde nicht nur von Berlin aus gesteuert. Es gab eine wechselseitige Dynamik von Maßnahmen der Berliner Reichsregierung, der deutschen Protektoratsbehörde, der tschechischen Regierung in Prag und auf lokaler und regionaler Ebene.
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Von Andrea Hopp
30.01.2017, 10:16 Uhr | Politik
Die Entscheidung zum Genozid datiert David Cesarani auf den Dezember 1941. Hitler habe nach der Kriegserklärung an die Vereinigten Staaten die amerikanischen Juden bestrafen wollen. Joseph Goebbels notierte in seinem Tagebuch, dass der Führer den Juden ihre Vernichtung prophezeit habe.
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Von Matthias Gafke
30.01.2017, 10:09 Uhr | Politik
Die vom Weißen Haus veröffentlichte Erklärung von Präsident Trump zum Holocaust-Gedenktag sorgt für Irritationen. Ein Satz zu den sechs Millionen ermordeten Juden fehlt.
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28.01.2017, 11:40 Uhr | Politik
Ob das nun zum Gedenken an Millionen getöteter Juden passt oder nicht – zwischen den Stelen pulsiert das Leben. Beobachtungen an Berlins Touristen-Hotspot.
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Von Julia Schaaf
26.01.2017, 20:08 Uhr | Gesellschaft
Was haben Selfies und Fotos von KZ-Häftlingen miteinander zu tun? Shahak Shapira verbindet sie in seinem neuen Projekt Yolocaust. Ein Gespräch über eine erfolgreiche Provokation.
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Von Bernhard Jarosch
21.01.2017, 13:50 Uhr | Feuilleton
Erst die Kranken, dann die Juden: Zwei Ausstellungen dokumentieren nationalsozialistische Verbrechen auf dem Gebiet der früheren Sowjetunion. Offenbart wird eine doppelte Geschichte der Vernichtung.
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Von Felix Ackermann
18.01.2017, 18:59 Uhr | Feuilleton