Guinea: Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema

Migranten in Ceuta Der europäische Traum der Löwen

Die Migranten, die es nach Ceuta geschafft haben, fühlen sich unbesiegbar. Die Exklave ist für sie nur Zwischenstation, doch die Bewohner fürchten eine Invasion. Mehr

26.02.2017, 20:12 Uhr | Politik
Allgemeine Infos über Guinea

Guinea, das erste westafrikanische Land, das sich aus der französischen Vormundschaft befreite, ist ein westafrikanischer Staat an der Küsten des Atlantische Ozeans von der Fläche Großbritanniens. Die gesamt Bevölkerungsanzahl beträgt um 11,13 Millionen Anwohner. Im Norden grenzt das Land an Senegal und Mali, im Osten an die Elfenbeinküste, im Süden an Liberia, im Südwesten an Sierra Leone, im Westen an den Atlantik und im Nordwesten an Guinea-Bissau. Die mit Abstand größte Stadt des Landes ist die Hauptstadt Conakry, hier wohnen etwa 1,87 Millionen Menschen.

Wirtschaftslage
Guinea verfügt über mindestens ein Drittel der weltweiten Bauxitreserven und über enorme landwirtschaftliche Ressourcen und Wasserkraftreserven, die das Land für ausländische Investoren äußerst attraktiv machen. Trotz seiner natürlichen Reichtümer gehört Guinea zu den ärmsten Ländern der Welt. Als ob die wirtschaftlichen und politischen Probleme des Landes nicht genug wären, hat die instabile Lage in einigen Nachbarländern die Situation in Guinea noch verschlimmert. Im Jahr 2000 kamen aufgrund des Bürgerkrieges in Liberia und Sierra Leone fast eine halbe Million Flüchtlinge ins Land, was zu ethnischen Spannungen und zusätzlichen Belastungen für die Wirtschaft des Landes führte. Die sozioökonomische Situation für die überwiegende Mehrheit der Menschen in Guinea ist weiterhin sehr besorgniserregend; ca. 82 Prozent der Bevölkerung lebt in Armut. Der Zugang zur Grundversorgung mit sauberem Trinkwasser, sanitären Einrichtungen und einer medizinischen Infrastruktur ist für Zehntausende von Guineern äußerst schwierig.

Ebola-Epidemie:
Ende 2013 waren in Gebieten Waldguineas die ersten Ebola-Infektionen gemeldet worden, im Anschluss hatte sich der Ausbruch auf sechs afrikanische Länder ausgeweitet. Am stärksten betroffen waren Guinea, Liberia und Sierra Leone. Dass der Tod Dutzender Menschen in Guinea auf das Ebolavirus zurückzuführen ist, wird erst Mitte Februar 2014 erkannt. In den Wochen und Monaten darauf mehren sich auch Infektions- und Todesmeldungen aus Sierra Leone und Liberia. Seit dem Ausbruch in Guinea im März 2014 sind mehr als 21200 Menschen an dem tödlichen Ebola-Virus erkrankt, mehr als 8300 von ihnen starben. Von Dezember 2013 bis April 2016 sind im ganzen Land, mehr als 3800 Ebolafälle aufgetreten.

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