Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema DDR

Alle Artikel zu: DDR
   
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Das beste Buch über die RAF Darf das gedacht werden?

Eine verwundete Bindung: In ihrem neuen Buch Stumme Gewalt hat Carolin Emcke ein höchst persönliches und zugleich hoch politisches Plädoyer für die Aufklärung der RAF-Taten formuliert. Mehr Von Christian Geyer

09.05.2008, 15:01 Uhr | Feuilleton

Fragen Sie Reich-Ranicki Er sprengt jeden Rahmen

Er lässt sich weder einordnen noch auf ein Fach festlegen. Er ist ein militanter Musiker und ein fröhlicher Volksredner, ein Prediger und ein Pamphletist, er ist ein Conferencier und ein Kabarettist, ein Schalk und ein Showmaster: Marcel Reich-Ranicki über Wolf Biermann. Mehr

09.05.2008, 13:06 Uhr | Feuilleton

Darf das gedacht werden? Darf das gedacht werden?

Es wird vehemente Angriffe auf dieses Buch geben. Man wird es frivol nennen, es als Sympathiesantenliteratur denunzieren, ihm den Ruf des Traumtänzerischen anhängen wollen. Das wohl intelligenteste Buch, das je über die Rote Armee Fraktion geschrieben wurde, ist zugleich das unerträglichste. Wie sollte ... Mehr

09.05.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Freischwimmer im Kino Wer hat von meinem Gifttellerchen gegessen?

Mit Freischwimmer kehrt Andreas Kleinert vom Fernsehen zum Kino zurück. Sein Film ist eine boshafte Idylle aus der tiefen deutschen Provinz. Doch Kleinert packt sein Projekt mit Ansprüchen voll, an denen auch größere Meister scheitern müssten. Mehr Von Andreas Kilb

08.05.2008, 16:09 Uhr | Feuilleton

Ruhmeshalle des Sports Vom Parteibuch-Nazi zur Symbolfigur des Sports

Die Auswahl der Athleten für die Hall of Fame, der Ruhmeshalle des deutschen Sports, provoziert eine differenzierte Auseinandersetzung mit widersprüchlichen Biographien. Fünf Mitglieder der Hall of Fame waren Nationalsozialisten mit Parteibuch. Mehr Von Michael Reinsch

07.05.2008, 10:18 Uhr | Sport

Rainer Eppelmann über die Sport-Ruhmeshalle „Vorbilder können nicht Götter sein“

Roland Matthes wird zunächst als einziger DDR-Athlet in die Ruhmeshalle des deutschen Sports aufgenommen. Im FAZ.NET-Interview spricht Bürgerrechtler Rainer Eppelmann über Verführung durch das System und Sinn und Unsinn der „Hall of Fame“. Mehr

06.05.2008, 11:03 Uhr | Sport

Thüringen Krause verzichtet auf Amt des Kultusministers

Nach der Kritik an seiner Mitarbeit in rechtslastigen Medien hat Peter Krause (CDU) seinen Verzicht auf das Amt des Thüringer Kultusministers erklärt. Die heftigen Auseinandersetzung der vergangenen Tagen ließen keine sachliche Verteidigung mehr zu, teilte er mit. Mehr

05.05.2008, 14:10 Uhr | Politik

Herrnstadt war anders Herrnstadt war anders

Erst in den späten siebziger Jahren, da war der Vater schon lange tot und Irina Liebmann selbst Journalistin und Schriftstellerin, suchte sie in der Berliner Stadtbibliothek in den Zeitungsbänden des "Berliner Tageblatts" nach Artikeln ihres Vaters. Sie war überrascht, wie schnell sie auf seinen ... Mehr

03.05.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Mit dem Kopf durch die Wand Mit dem Kopf durch die Wand

"Karl und Rosa", Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, genossen in der DDR geradezu kultische Verehrung als Märtyrer der kommunistischen Bewegung in Deutschland. Auch nach dem Ende der DDR gedenken alljährlich an einem Januartag mehrere tausend Menschen auf dem Friedhof Berlin-Lichterfelde der durch Freikorpssoldaten am 15. Mehr

02.05.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Süßwassermatrosin Süßwassermatrosin

Matrosenroman" lautet die Genrebezeichnung des Buches von Judith Schalansky: "Blau steht dir nicht". Dieser ungewöhnliche Untertitel könnte einen Abenteuerroman auf hoher See suggerieren, aber es handelt sich um etwas anderes: das poetische Verarbeiten eines Motivs und die Erforschung einer persönlichen Besessenheit. Mehr

29.04.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

KGB oder MI6, CIA oder BND Geheimdienst ist öffentlicher Dienst

Babyphone in Hotelzimmern, abgehörte afghanische Exzellenzen: Die Welt der Spionage lebt. Auf einer Londoner Historikertagung baten pensionierte Agenten um Diskretion. Der Clou bei der Geheimdienstarbeit ist nun mal das Geheime. Mehr Von Matthias Hannemann

28.04.2008, 07:37 Uhr | Feuilleton

Die Greisin und das Dynamit Die Greisin und das Dynamit

Warum Leonora Carrington in Deutschland bisher auf so wenig Liebe gestoßen ist, ist schwer zu verstehen. Allein die Anzahl der aktiven Feministinnen während der achtziger Jahre hätte ihrem Roman "Das Hörrohr" eine andere Auflagenhöhe bescheren müssen, als ich den Impressen der verschiedenen Ausgaben entnehmen ... Mehr

27.04.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

BND Ein Biotop alten Denkens

Das Bundeskanzleramt fordert personelle Konsequenzen aus der BND-Affäre um die Bespitzelung einer Spiegel-Reporterin: Drei Mitarbeiter sollen versetzt werden. Die Reformversuche des BND-Präsidenten Uhrlau geraten damit einmal mehr ins Stocken. Mehr Von Peter Carstens

25.04.2008, 15:54 Uhr | Politik

Spurensuche in Börnersdorf Wie Heidemann Hitlers Tagebücher nicht fand

Im sächsischen Börnersdorf recherchierte Stern-Reporter Gerd Heidemann 1983 nach den Hitler-Tagebüchern. Was er herausfand, war dürftig, doch die Zeitschrift Stern machte es zum journalistischen Coup des Jahrhunderts. Ein Skandal nahm seinen Anfang. Mehr Von Reiner Burger

25.04.2008, 11:41 Uhr | Gesellschaft

Geheimdienste Libysche Hilfe für die DDR

Der Libysche Geheimdienst pflegte in den siebziger Jahren auch geheime Kontakte mit Ost-Berlin. Gaddafi wollte in der DDR Waffen kaufen, und die DDR brauchte dringend Geld - um sich der zionistischen Lobby zu erwehren. Mehr Von Jochen Staadt

21.04.2008, 12:12 Uhr | Politik

Wie aus einem Traum ins Heute erwacht Wie aus einem Traum ins Heute erwacht

Die eleganten Essays der kleinen Sammlung sind fast alle aus konkretem, aktuellem Anlass entstanden, sie werden aber verbunden durch einen ihnen allen gemeinsamen Grundton. Nicht nur, dass sie anscheinend von einem klugen und, ja doch, gebildeten Verfasser stammen, sondern insbesondere von jemandem, ... Mehr

21.04.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Kfz-Kennzeichen Mehr als nur ein amtliches Aushängeschild

Nicht nur jedes Haus, sondern auch jedes Auto hat eine Nummer: das Kfz-Zeichen. Seit einem halben Jahrhundert begleitet uns das Nummernschild durch den Alltag. Eine wechselvolle Karriere: von der Fuhrwerksordnung zum Europa-Kennzeichen. Mehr Von Dieter Günther

16.04.2008, 13:33 Uhr | Technik-Motor

Verfolgte Künstler Das Haus der vergessenen Zeugen

Wie ein Besessener hat der Reporter Jürgen Serke die Schicksale verfolgter Künstler recherchiert. Seine Sammlung, die jetzt im Solinger Museum Baden ausgestellt wird, ist eine andere Literaturgeschichte, die an die vergessenen Zeugen des zwanzigsten Jahrhunderts erinnert. Mehr Von Andreas Rossmann

16.04.2008, 12:05 Uhr | Feuilleton

Braucht der Staat Medaillen? Es überlebe der deutsche Sport

Der Spitzensport steckt in einer Identitätskrise. In Deutschland führt das zu einem verstärkten Interesse an den Fragen, wer ihn steuert, wer ihn finanziert - und ob es Aufgabe des Staates sein kann, sich für Medaillen im professionalisierten Sport stark zu machen. Denn die Funktionäre haben es schwer. Mehr Von Jörg Hahn

14.04.2008, 22:40 Uhr | Sport

Der Arzt als Spitzel Der Arzt als Spitzel

Mit aller Macht strebte die DDR-Führung an, auch das Gesundheitswesen im "Arbeiter-und-Bauern-Staat" nach dem politisch-ideologischen Willen der SED umzubauen. Ein wesentliches Ziel war die Bildung einer "sozialistischen Ärzteschaft". Doch trotz oder oft gerade wegen des Verlusts von Freiberuflichkeit ... Mehr

14.04.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Von Scheren und Feilen Von Scheren und Feilen

In Diktaturen, aber auch in freien Gesellschaften während eines politischen und gesellschaftlichen Ausnahmezustands wird das öffentliche Leben weitgehend von zivilen und militärischen Zensurmaßnahmen, von direkten schriftlichen oder von auf subtilerem Weg angewandten Reglementierungen mit bestimmt. Mehr

14.04.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Eine Jugend in Suhl Eine Jugend in Suhl

Die thüringische Stadt Suhl war bis zur Wende eine der 15 Bezirkshauptstädte der DDR. Der 1937 geborene Autor erzählt über Kindheit und Jugend in Suhl. Er erlebte 1945 den Einmarsch erst der Amerikaner, dann der Roten Armee. Der Vater wurde 1947 als angeblicher "NS-Gewaltiger" verhaftet (1992 rehabilitiert) ... Mehr

14.04.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Karl May Verschwindet sein Nachlass im Privat-Tresor?

Was sind Karl Mays Manuskripte und Briefe wert? Sachsen bietet dreieinhalb Millionen. Das ist dem Erben zu wenig. Er will 15 Millionen und droht mit der Verscherbelung in Einzelstücken, wenn das Land sein Angebot nicht verbessert. Die Frist endet heute. Mehr Von Stefan Locke

10.04.2008, 13:40 Uhr | Feuilleton

Mitspielen oder zuschauen? Mitspielen oder zuschauen?

Der Titel "Die Ausgeschlossenen" gibt zwar das Grundthema des Buches richtig wieder, aber er erinnert zu stark an "Soziologie als moralische Anstalt", und von diesem Konzept ist der Autor Welten entfernt. Er arbeitet mit scharfen Begriffen und harten Beobachtungen und versteht es meisterlich, systematische Zusammenhänge mit Unterscheidungen zu bündeln. Mehr

09.04.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Am Rand der Gesellschaft Mitspielen oder zuschauen?

Kein Wettbewerb ohne Verlierer. Die Ausleseverfahren lassen jedoch immer Menschen übrig, die nirgendwo mehr Anschluss finden. Der Soziologe Heinz Bude nennt sie die Ausgeschlossenen und erklärt, warum es gegen diese Art der Ausschließung kein Mittel gibt. Mehr Von Gerd Roelleke

09.04.2008, 11:43 Uhr | Feuilleton
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