DDR: Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema

Alle Artikel zu: DDR

   
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S-Bahn in die Freiheit S-Bahn in die Freiheit

Rüber machen" - wer kennt diesen Ausdruck heute noch? Vermutlich die Menschen im deutschen Osten. Im Westen dagegen dürften sich höchstens die Älteren an den Slogan erinnern. Sich in die Bundesrepublik abgesetzt hat auch der Autor des vorliegenden Buches, allerdings bereits im Jahre 1954, da war er gerade mal fünfzehn Jahre alt. Mehr

13.08.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Gedenken an den Mauerbau „Instinktlos, geschichtslos und machtversessen“

Ausgerechnet den Jahrestag des Mauerbaus hätten sich die hessischen Sozialdemokraten ausgesucht, um über ein Bündnis mit der SED-Nachfolgepartei zu entscheiden, moniert die Berliner CDU. In der Hauptstadt wird derweil parteiübergreifend des Mauerbaus am 13. August 1961 gedacht. Mehr Von Mechthild Küpper, Berlin

13.08.2008, 09:04 Uhr | Politik

Der Mauer entkommen S-Bahn in die Freiheit

Die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit sollte nicht uneinsichtigen Stasi-Funktionären überlassen werden. Dieser Gefahr wirkt Mourad Kusserow in seinem autobiographischen Roman Rüber machen... entgegen und erzählt mit schnörkelloser Offenheit vom kargen Alltag eines Zonenkindes. Mehr Von Sabine Brandt

12.08.2008, 16:25 Uhr | Feuilleton

Fundstücke des Fernsehens (6) Der 13. August 1961 und seine Fernsehgeschichte

Der 13. August 1961, der Tag des Mauerbaus, war auch ein sehr besonderes Datum für die deutsche Fernsehgeschichte. Zum ersten Mal wurde ein Ereignis zum Anlass, das Fernsehprogramm sowohl in Ost als auch in West in Windeseile zu aktualisieren. Mehr Von Jochen Hieber

12.08.2008, 12:33 Uhr | Feuilleton

Utopie Utopie

Während die Zeitgeschichtsforschung wiederholt darauf aufmerksam machte, dass bereits in den Jahren der Großen Koalition 1966 bis 1969 wesentliche Elemente der "Neuen Ostpolitik" angelegt waren, setzt Julia von Dannenberg ihre Akzente anders. Den Schwerpunkt der Studie bildet der Moskauer Vertrag ... Mehr

11.08.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Gesine Schwans Kandidatur Das ist die Amtsperson, die für uns streitet

Ob sich Gesine Schwan mit den Stimmen der Linken zur Bundespräsidentin wählen lassen darf, ist nicht nur ein Frage der Legalität, sondern auch eine der Legitimität. Um sich zu legitimieren, muss Schwan das Argumentieren zur Lebenskunst machen. Ein Kommentar von Ulrich K. Preuß. Mehr Von Ulrich K. Preuß

10.08.2008, 16:03 Uhr | Feuilleton

Die Leipziger Grassimesse In neuem Glanz

Wieder in expressionistischem Flair: Nach der Modernisierung der Pfeilerhalle kehrt die Leipziger Grassimesse zurück an ihren angestammten Ort. Mehr Von Andreas Platthaus

10.08.2008, 06:04 Uhr | Feuilleton

Usedom Drohender Verkehrsinfarkt

Aus finanziellen Gründen wurde auf der Insel Usedom ein Bahnübergang geschlossen. Für dringenden Transitverkehr muss jemand von der Bahn kommen, um die Schranke auf- und zuzuschließen. Mehr Von Frank Pergande

04.08.2008, 18:08 Uhr | Politik

Die Zigarre danach Die Zigarre danach

Wenn einem langweilig wird, sucht man Kontakt. Kommunikation stopft die schwarzen Löcher des Alltags. Die meisten wissen aus Erfahrung, was ihnen am besten hilft. Eine probate Möglichkeit, für die keine großen Mittel aufgewandt werden müssen und die sich auch Schriftstellern anbietet, besteht darin, mit anderen zu reden. Mehr

03.08.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Ingo Schulze: Adam und Evelyn Die Zigarre danach

Politik und Privates kann man nicht trennen. Ingo Schulze erzählt eine Liebesgeschichte in der DDR, die ohne den Sozialismus nicht funktionieren würde: Adam hat Evelyn betrogen und Evelyn träumt vom Westen, auch irgendwie Betrug. Sie feiern Wiedervereinigung. Mehr Von Eberhard Rathgeb

02.08.2008, 19:39 Uhr | Feuilleton

Die Zärtlichkeit meiner Rose im Schädel Die Zärtlichkeit meiner Rose im Schädel

Mitte der sechziger Jahre, in Meuselwitz, dem verdrecktesten Braunkohleort der DDR, schrieb ein junger Mann, der zum Bohrwerksdreher ausgebildet worden war und von wechselnden Jobs lebte, Verse in ein DIN-A5-Heft, versah diese dreiundfünfzig Gedichte mit Motti und Kapitelgliederungen und gab ihnen den Titel "Scherben für damals und jetzt". Mehr

02.08.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Bayreuther Depeschen (VIII) Durch Mitlesen wissend

Am Tag zwischen Siegfried und Götterdämmerung kündigt der Nordbayerische Kurier einen Vortrag über Pilgern auf dem Schwäbischen Jakobsweg an. Aber ich bin ganz froh über einen Tag ohne Katharina Wagner und blättere durch alte Festspiel-Berichte Friedrich Dieckmanns. Mehr Von Patrick Bahners

02.08.2008, 11:38 Uhr | Feuilleton

Gespräch mit dem Schriftsteller Ingo Schulze Liebe in den letzten Tagen der DDR

Ingo Schulze, Chronist der Vor- und Nachwendezeit, veröffentlicht nächste Woche seinen neuen Roman Adam und Evelyn. Im F.A.Z.-Gespräch fällt sein Fazit fast zwanzig Jahre nach dem Mauerfall eher düster aus: Auch die alte Bundesrepublik war gerechter. Mehr

01.08.2008, 16:06 Uhr | Feuilleton

Salzburger Festspiele Lügen haben lange Weile

Der Dramatiker Marius von Mayenburg, bekannt für seine Gegenwärtigkeit, wendet sich der deutschen Zeitgeschichte zu. Ergebnis ist ein träge sich fortwälzendes Stück über die längst gegessene deutsche Familienlüge, urinszeniert von Ingo Berk bei den Salzburger Festspielen. Mehr Von Gerhard Stadelmaier

01.08.2008, 16:00 Uhr | Feuilleton

Führungsbunker der DDR Unter der Erde bei Mielke und Honecker

Bis zu 400 Menschen sollten in dem Bunker der Staatsführung der DDR 14 Tage lang überleben können - neben Mielke, Honecker und Co. vor allem ihr Personal. Ab Anfang August ist der Bunker zu besichtigen, bevor er Ende Oktober endgültig versiegelt wird. Mehr

01.08.2008, 12:52 Uhr | Gesellschaft

Gemeinsames Feindbild Gemeinsames Feindbild

Der Titel täuscht: Dieses Buch beschäftigt sich nur wenig mit dem Verhältnis von RAF und MfS. Es ist auch nur zum geringeren Teil ein Werk von Robert Allertz, den man wohl eher als Herausgeber bezeichnen muss. Autoren sind in erster Linie der kürzlich verstorbene Gerhard Neiber, ehemals Stellvertretender ... Mehr

01.08.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Anja und Andreas Dittmer Im Schatten des großen Bruders

Die Karrieren von Andreas und Anja Dittmer laufen seit vielen Jahren parallel. Er ist Kanute und greift in Peking nach Gold. Sie ist Triathletin - und nicht ganz so erfolgreich. Doch das stört sie nicht. Sie ist sein größter Fan. Mehr Von Martin Wittmann

01.08.2008, 10:54 Uhr | Sport

Haptisch nicht so Haptisch nicht so

Manchmal sind es die vermeintlich unwichtigen Details, die Weltgeschichte schreiben. Ist das Kommunismusexperiment in der DDR nicht auch deshalb krachend an die Wand gefahren, weil die alte Marx/Engels-Werkausgabe nach einer abscheulichen Mischung aus Linoleum und Putzmitteln roch? Und war der Untergang des ... Mehr

31.07.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Ein Schraubenhändler und die Erbschaftsteuer Herr Würth ist verreist

Der Schraubenmilliardär Reinhold Würth aus Künzelsau droht wegen der hohen Erbschaftsteuer mit Abwanderung. In Baden-Württemberg geht die Furcht um, er könnte mit seinen Auswanderungsabsichten Rache an Finanzbehörden und Justiz üben, die ihn zum vorbestraften Steuersünder gestempelt haben. Mehr Von Susanne Preuss

29.07.2008, 17:22 Uhr | Wirtschaft

Mangelnde DDR-Kenntnisse Die Mitschuld der Kultusminister

Adenauer ein DDR-Politiker, die Umwelt dort sauberer als in der Bundesrepublik? Nach den katastrophalen Ergebnissen einer Studie über das DDR-Wissen deutscher Schüler weist der Lehrerverbands-Vorsitzende Kraus den Kultusministern eine Mitverantwortung zu. Mehr Von Heike Schmoll, Berlin

28.07.2008, 09:40 Uhr | Politik

Steinmeier in Afghanistan „Die Gefahr ist größer geworden“

In jedem Gespräch, das Außenminister Steinmeier bei seiner Reise durch Afghanistan führt, ist die schlechte Sicherheitslage ein Thema. Erfolge gibt es dafür im Kleinen zu besichtigen: Bei der Ausbildung von Soldaten und Polizisten, die oft nicht einmal lesen, schreiben oder Auto fahren können. Mehr Von Wulf Schmiese, Kabul

26.07.2008, 13:05 Uhr | Politik

Die urologische Beunruhigung Die urologische Beunruhigung

Das ist dann wohl der große deutsche Männerroman: drei Westmänner, zwei Ostfrauen, ein Wort. Oder besser: tausend Worte über Männerkrisen im Gefolge einer "urologischen Beunruhigung", über Wandlung, Wiedergeburt und die "unabweisbare Einsicht, dass das Leben keine Erektion ist". Max, Paul und Albert sind ... Mehr

26.07.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton

Deutscher Olympischer Sportkongress Spiegel und Vorbild der Gesellschaft?

Kein Blick zurück zum Radsport-Sponsoring, aber Vorfreude aufs Olympia-Team Telekom. Stress mit dem Kartellamt, aber dennoch zu viel TV-Fußball. Bedingungen wie in der DDR, aber Free Tibet. Wie weit ist es mit der Kritikfähigkeit des Sports? Mehr Von Christoph Becker, Berlin

25.07.2008, 17:18 Uhr | Sport

Erschreckendes Unwissen Die DDR war keine Diktatur

Sie halten Willy Brandt für einen berühmten DDR-Politiker und wissen nicht, wer 1961 die Mauer errichtet hat. Eine Studie offenbart, wie sehr es Schülern an Kenntnissen über den einstigen Nachbarstaat mangelt. Mehr

25.07.2008, 16:44 Uhr | Politik

Ich ist ein Ort Ich ist ein Ort

Er fädelt sie wie Perlen hintereinander auf - die Orte seines Lebens. Den Kölner Stadtteil Lindenthal, in dem das Martinshorn der Krankenwagen vor der großelterlichen Wohnung in den kindlichen Ohren zum Sinnbild der Großstadt wird. Neumünster, wo die atemraubende Nacktheit einer Schulkameradin ihm ... Mehr

25.07.2008, 12:00 Uhr | Feuilleton
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