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Terrorismus Libanon dementiert: Keine Zuflucht für Al-Qaida-Kämpfer

 ·  150 bis 200 Al-Qaida-Kämpfer sollen sich in einem palästinensischen Flüchtlingslager im Libanon aufhalten. Dort wiegelt man ab.

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Rund 200 zum Teil führende Mitglieder der Terrororganisation Al Qaida sollen in Libanon Zuflucht gefunden haben. Sie hielten sich mit Duldung Syriens in einem großen palästinensischen Flüchtlingslager versteckt, berichtete am Montag die israelische Zeitung „Haaretz“.

In Jerusalem hieß es, die Informationen beruhten auf Erkenntnissen des israelischen und anderer westlicher Geheimdienste. In Libanon wurde der Bericht allerdings dementiert. In Sicherheitskreisen hieß es, es sei bekannt, das sich in dem Lager zehn bis 15 militante Islamisten aufhielten. Diese seien auch in die jüngsten Kämpfe verwickelt gewesen, bei denen neun libanesische Soldaten getötet wurden.

Laut dem Militärkorrespondenten von „Haaretz“, Zeev Schiff, ließ die syrische Regierung 150 bis 200 Al-Qaida-Mitglieder, die über Iran und Damaskus aus Afghanistan gekommen seien, in das Flüchtlingslager Ein el Hilweh in der Nähe der Küstenstadt Sidon reisen. Er beruft sich dabei auf „verschiedene Geheimdienstberichte“.

Machtkampf im Lager

Bei den Gefechten in dem Lager im vergangenen Monat, die offiziell auf Kämpfe zwischen verschiedenen palästinensischen Gruppen zurückgeführt wurden, soll es sich tatsächlich um den Versuch der Al-Qaida-Kämpfer gehandelt haben, die Macht in dem Lager zu übernehmen. In dem Lager leben rund 75.000 palästinensische Flüchtlinge und ihre Nachfahren.

Laut „Haaretz“ galt Syrien bis zum 11. September als sicheres Transitland für Al-Qaida-Kämpfer. Bis drei Wochen vor den Anschlägen sollen sich auch der Sohn Usama bin Ladins, Omar, und seine Mutter in Syrien aufgehalten haben. Sie hätten das Land dann nach einer Warnung verlassen. Omar sei seitdem aber mindestens drei Mal wieder nach Syrien gereist, wie es hieß.

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