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Terror im Irak Mehr als 30 Tote bei Selbstmordanschlag in Bagdad

 ·  Bei einem Selbstmordanschlag in einem Restaurant in Bagdad sind am Donnerstag mehr als 30 Iraker ums Leben gekommen. Die Polizei berichtete, Dutzende Menschen seien verletzt worden.

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Bei einem Selbstmordanschlag in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind am Donnerstag mindestens 33 Menschen getötet worden, wie die Polizei mitteilte. Der Anschlag durch vermutlich zwei Selbstmordattentäter ereignete sich in einem Restaurant, in dem viele Polizisten gerade eine Frühstückspause einlegten. 19 Menschen sollen verletzt worden sein. Polizeimajor Abdel Hussein Minsef erklärte, bei den Todesopfern handele es sich um sieben Polizisten und 26 Zivilisten.

Die Explosion war in ganz Bagdad zu hören. Minsef sagte, die beiden Attentäter seien in das Restaurant gegangen und hätten dort die Sprengsätze an ihrem Körper gezündet. Eine in der Nähe lebende Frau berichtete, sie sei sofort aus dem Haus gerannt. „Da waren Leichen, zumeist Zivilisten, und überall war Blut“, sagte Samija Mohammed. Amerikaner seien nicht in der Nähe gewesen. „Ich verstehe nicht, warum fast immer Iraker getötet werden.“

Das Restaurant „Kadduri“ am Tigris-Ufer war stets gut besucht. Es liegt in der Nähe der beiden von ausländischen Journalisten und Mitarbeitern internationaler Organisationen bewohnten Hotels „Sheraton“ und „Palestine“. Selbstmordattentäter hatten in der irakischen Hauptstadt schon mehrfach Restaurants angegriffen. Meist waren es einfache Gaststätten, in denen Polizisten verkehren.

Die amerikanischen Streitkräfte teilten am Donnerstag mit, bei Kämpfen im Westen des Iraks in der Stadt Hussajbah an der Grenze zu Syrien seien zwei Führer der Terrororganisation Al Qaida getötet worden. Sie hätten mehrere Terrorzellen angeführt und seien auch für die Einschleusung ausländischer Kämpfer verantwortlich gewesen.

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