Wenn das das Ergebnis des vereinten Sachverstands eines deutschen Bundesministers und des Chefs des Bundesnachrichtendienstes sowie ihrer persönlichen Mitarbeiter und Reisemarschälle ist, dann lieb’ Vaterland magst ruhig sein.
Ein Minister kauft einen Teppich, nicht im Basar, sondern in der Botschaft - und glaubt von da an, die Sache sei preisgünstig. Das gute Stück ist offenbar zu schwer für die Ministermaschine, aber leicht genug für das Flugzeug des BND-Chefs. Solche Nachrichtendienst-Präsidenten sind früher Geheimdienstler genannt worden, unter vielem anderen auch, weil sie sich gewöhnlich nicht mit Ein- und Ausreiseformalitäten aufhalten. Da kann auch mal ein augenfällig nicht besonders wertvoller Teppich durchrutschen.
Der Minister hat sich selbst angezeigt, das befreit in Steuerfragen. Hat sich auch der BND-Präsident angezeigt - oder hätte das für Handlangerdienste keine befreiende Wirkung? Nun ist die FDP noch eine Zukunftshoffnung los, selbst wenn der Minister im Amt bleibt - Parteivorsitzender wird er wohl nicht mehr werden, beileibe nicht aus Steuergründen, sondern: siehe oben.
Auf dem Teppich bleiben
Frank Gerlach (gerlachbremen)
- 10.06.2012, 11:31 Uhr
der fliegende Teppich könnte Niebel noch weit befördern
Jürgen M. Backhaus (dijmb)
- 10.06.2012, 11:30 Uhr
Linke Medien
Petra Wagner (PetWagner)
- 09.06.2012, 19:13 Uhr
Linke Medienkampagne gegen die FDP
Carlos Anton (carlosanton)
- 09.06.2012, 15:37 Uhr
Moral: Beides ist nötig.
Karl S. Walter (skeptiker01)
- 09.06.2012, 13:25 Uhr