Home
http://www.faz.net/-gpf-oicv
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Teheran lobt Amerika

Die amerikanische Regierung hat die Beschränkungen für den Handel mit Iran vorübergehend gelockert, um den Erdbebenopfern in Bam weitere Hilfe zukommen zu lassen.

Die amerikanische Regierung hat die Beschränkungen für den Handel mit Iran vorübergehend gelockert, um den Erdbebenopfern in Bam weitere Hilfe zukommen zu lassen.

Nach den neuen Vorschriften, die zunächst für drei Monate gelten sollen, dürfen amerikanische Unternehmen und Privatpersonen nach Angaben des amerikanischen Finanzministeriums über private Hilfsorganisationen Spenden für die Erdbebenopfer nach Iran schicken. Nach amerikanischen Medienberichten wird außerdem die Lieferung von Satellitentelefonen, Radiogeräten, Computern und anderem Gerät gestattet, um Bergungs- und Aufräumarbeiten zu erleichtern.

Mehr zum Thema

Keine Spenden für iranische Organisationen

Iranische Organisationen und Privatpersonen, die der Unterstützung von Terroristen verdächtigt werden, dürfen weiterhin keine Spendengelder erhalten. Von iranischen Vereinigungen und humanitären Hilfsorganisationen in den Vereinigten Staaten wurde die Lockerung der amerikanischen Sanktionen als wichtiger Schritt zu mehr Hilfe für die Erdbebenopfer begrüßt.

Der iranische Außenminister Charrasi begrüßte die Entscheidung Washingtons. Die ständige und völlige Aufhebung der Sanktionen würde "selbstverständlich ein neues Klima zwischen beiden Ländern schaffen", zitierte ihn die Nachrichtenagentur Irna. Die amerikanische Ankündigung sei aber "positiv", auch wenn sie nur vorübergehender Natur sei.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.01.2004, Nr. 1 / Seite 1 , gel.

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Geheimdienst-Enthüllungen Netanjahu übertrieb bei iranischem Atomprogramm

In einer Rede vor den Vereinten Nationen warnte Benjamin Netanjahu 2012 vor dem iranischen Atomprogramm. Dabei spitzte der israelische Ministerpräsident offenbar Erkenntnisse seines eigenen Geheimdienstes zu - wie nun enthüllte Mossad-Berichte zeigen sollen. Mehr

24.02.2015, 09:55 Uhr | Politik
Iran Weiter Streit um Atom-Programm

Im Streit um das iranische Atomprogramm will Teheran eine friedliche Nutzung der Atomspaltung als Energiequelle - die internationale Gemeinschaft will verhindern, dass das Land auch Zugriff auf Atomwaffen bekommt. Mehr

25.02.2015, 09:37 Uhr | Politik
Anschlag in Charkiw 15 Jahre alter Junge stirbt in Krankenhaus

Nach einem Anschlag in Charkiw ist ein 15 Jahre alter Junge seinen Verletzungen erlegen. Damit stieg die Zahl der Toten auf drei. Bislang gibt es noch keine Spur zu den Tätern. Mehr

23.02.2015, 17:27 Uhr | Politik
Nach Atom-Sanktionen Iran hofft auf Auto-Boom

Die Sanktionen wegen des umstrittenen Atomprogramms haben den Iran wirtschaftlich schwer getroffen Ein Auto-Boom soll nun neuen Schwung bringen. Für die 77 Millionen Einwohner des Landes werden derzeit kaum Neuwagen gebaut, doch ausländische Hersteller stehen bereit, um sich Marktanteile zu sichern. Mehr

18.12.2014, 12:21 Uhr | Wirtschaft
Nach Minsker Vereinbarungen Mehr Zuckerbrot, weniger Peitsche für Putin

Washington übt sich nach den Minsker Abkommen in Zweckoptimismus: Wenn Russland sich an die Abmachungen hält, werden die Sanktionen gelockert. So lange die Krim annektiert bleibt, bestehen sie aber weiter. Mehr Von Andreas Ross, Washington

13.02.2015, 22:52 Uhr | Politik
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 01.01.2004, 17:52 Uhr

Panzer gegen Panzer

Von Reinhard Müller

Panzer sind wieder in. Putin nutzt sie zur Annektion. Deshalb braucht Deutschland auch wieder welche. Mehr 4 6

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden