Home
http://www.faz.net/-gpf-oicv
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Teheran lobt Amerika

Die amerikanische Regierung hat die Beschränkungen für den Handel mit Iran vorübergehend gelockert, um den Erdbebenopfern in Bam weitere Hilfe zukommen zu lassen.

Die amerikanische Regierung hat die Beschränkungen für den Handel mit Iran vorübergehend gelockert, um den Erdbebenopfern in Bam weitere Hilfe zukommen zu lassen.

Nach den neuen Vorschriften, die zunächst für drei Monate gelten sollen, dürfen amerikanische Unternehmen und Privatpersonen nach Angaben des amerikanischen Finanzministeriums über private Hilfsorganisationen Spenden für die Erdbebenopfer nach Iran schicken. Nach amerikanischen Medienberichten wird außerdem die Lieferung von Satellitentelefonen, Radiogeräten, Computern und anderem Gerät gestattet, um Bergungs- und Aufräumarbeiten zu erleichtern.

Mehr zum Thema

Keine Spenden für iranische Organisationen

Iranische Organisationen und Privatpersonen, die der Unterstützung von Terroristen verdächtigt werden, dürfen weiterhin keine Spendengelder erhalten. Von iranischen Vereinigungen und humanitären Hilfsorganisationen in den Vereinigten Staaten wurde die Lockerung der amerikanischen Sanktionen als wichtiger Schritt zu mehr Hilfe für die Erdbebenopfer begrüßt.

Der iranische Außenminister Charrasi begrüßte die Entscheidung Washingtons. Die ständige und völlige Aufhebung der Sanktionen würde "selbstverständlich ein neues Klima zwischen beiden Ländern schaffen", zitierte ihn die Nachrichtenagentur Irna. Die amerikanische Ankündigung sei aber "positiv", auch wenn sie nur vorübergehender Natur sei.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.01.2004, Nr. 1 / Seite 1 , gel.

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Medienbericht IS-Miliz zählt mittlerweile 17.000 Kämpfer

Die Zahl der IS-Kämpfer im Irak und in Syrien soll sich seit Juni verdoppelt haben, berichtet die „New York Times“. Die Vereinigten Staaten hält Verteidigungsminister Hagel für akut bedroht. Daher will Washington die Luftangriffe nun ausweiten. Mehr

21.08.2014, 20:39 Uhr | Politik
Iran Mehr als 250 Verletzte nach schwerem Erdbeben

Ein starkes Erdbeben hat den Westen Irans erschüttert und viele Häuser zerstört. Mehr als 250 Menschen wurden verletzt, Tote soll es nicht gegeben haben. Mehr

18.08.2014, 08:59 Uhr | Gesellschaft
Konflikt in der Ukraine Westen warnt Moskau vor Intervention in der Ukraine

Barack Obama und Angela Merkel telefonieren miteinander - und warnen Russland vor einem Einmarsch ins Nachbarland unter dem Vorwand humanitärer Hilfe. Die pro-russischen Rebellen in der Ukraine haben sich unterdessen zu einem Waffenstillstand bereit erklärt. Mehr

09.08.2014, 21:09 Uhr | Politik

Putins Spiel

Von Berthold Kohler

Der Kreml schickt einen Konvoi in die Ukraine, die Kanzlerin sich selbst. Doch wer hat den längeren Atem? Mehr 121

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden