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Teheran Iran will Verhandlungen im Atomstreit

16.07.2006 ·  Der Iran hat das internationale Kompromißpaket zur Beilegung des Atomstreits als akzeptable Grundlage für weitere Verhandlungen bezeichnet. Das iranische Außenministerium forderte die G-8-Staaten zu neuen Gesprächen auf.

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Der Iran hat im Streit um sein Atomprogramm eine Antwort auf den Kompromißvorschlag der internationalen Gemeinschaft von vorherigen Verhandlungen abhängig gemacht. „Es gibt nach wie vor einige Einzelheiten, die vor einer Entscheidung über das Atom-Angebot geklärt werden sollten, und diese Details sollten zunächst geklärt werden durch ernsthafte und offene Verhandlungen“, sagte Außenamtssprecher Hamid-Reza Assefi am Sonntag in Teheran.

Er fügte hinzu, daß der Iran das Angebot der fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats und Deutschlands weiterhin als durchaus angemessen erachte. Aber das Paket enthalte Möglichkeiten, die nur durch Verhandlungen ihre erwarteten langfristigen und strategischen Ziele erreichen könnten.

Der Kompromißvorschlag sieht Unterstützung des Westens beim Bau eines Leichtwasserreaktors und bei der Entwicklung der friedlichen Nutzung der Kernenergie vor. Im Gegenzug soll sich Teheran verpflichten, alle Aktivitäten zur Urananreicherung auszusetzen und voll mit der Internationalen Atombehörde (IAEO) zusammenarbeiten.

EU-Chefdiplomat Javier Solana hatte den Kompromißvorschlag Anfang Juni dem Iran unterbreitet. Seitdem wartet die internationale Gemeinschaft vergeblich auf eine Antwort. Die fünf Vetomächte und Deutschland hatten daher am Mittwoch erneut den Weltsicherheitsrat eingeschaltet.

Quelle: FAZ.NET mit Material der Agenturen
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