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Syrien Tote bei Angriff auf Palästinenserlager in Damaskus

Bei einem Luftangriff auf ein palästinensisches Flüchtlingslager in Damaskus sind nach Angaben von Aktivisten mindestens acht Menschen getötet worden. Insgesamt sollen in Syrien am Wochenende mindestens 270 Menschen getötet worden sein.

© dapd Vergrößern In den syrischen Metropolen, hier Aleppo, wurde auch am Wochenende gekämpft.

In Syrien haben Regierungstruppen am Wochenende ihre Offensive gegen die Rebellen im Umland der Hauptstadt Damaskus fortgesetzt. Wie Aktivisten und lokale Medien berichteten, nahm die Armee mehrere von Rebellen eroberte Gebiete sowie ein palästinensisches Flüchtlingslager unter Beschuss.

Nach Angaben von Aktivisten wurden bei dem Luftangriff auf das Jarmuk-Camp mindestens acht Menschen getötet. Dutzende Menschen seien verletzt worden, hieß es. Das lokale Krankenhaus sei überfordert. In dem Lager leben rund 100.000 Palästinenser, die sich aus dem Konflikt in Syrien weitgehend heraushalten.

Die syrischen Menschenrechtsbeobachter meldeten weitere Kämpfe auch in Aleppo, Homs, Idlib, Hama und Daraa. Am Rande der Metropole Aleppo gab es demnach heftige Gefechte um einen Militärflughafen.

Meldungen aus Syrien sind wegen der Medienblockade des Regimes von unabhängiger Seite nur schwer zu überprüfen. Wie die Aktivisten berichteten, wurden am Wochenende landesweit mindestens 270 Menschen getötet. Der Konflikt hat seit seinem Beginn im März 2011 insgesamt mehr als 40.000 Menschen das Leben gekostet.

Iran fordert Ende der Gewalt in Syrien

Die iranische Regierung hat am Sonntag ein Ende der Gewalt in Syrien gefordert. Sowohl die Regierungstruppen als auch die Aufständischen sollten die Kampfhandlungen einstellen, hieß es in einer von der amtlichen Nachrichtenagentur IRNA zitierten Stellungnahme des Außenministeriums. Nötig seien ein breiter Dialog zur Bildung einer Übergangsregierung und freie Wahlen. In dem Schreiben rief der Iran die syrische Regierung zudem zur Freilassung politischer Gefangener und zum Wiederaufbau der im Bürgerkrieg zerstörten Gebiete auf. Die Regierung in Teheran gilt als wichtigster Verbündeter des syrischen Präsidenten Baschar al Assad.

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Quelle: FAZ.NET

 
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