http://www.faz.net/-gpf-8npav
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
F+ Icon
F.A.Z. PLUS
abonnieren

Veröffentlicht: 24.11.2016, 09:57 Uhr

Krieg in Syrien Türkische Soldaten bei Luftangriff getötet

Bei einem Einsatz in Nordsyrien sind drei türkische Soldaten umgekommen. Wie die Armee mitteilte, seien sie Opfer eines Luftangriffs geworden und man mache die syrische Armee dafür verantwortlich.

Bei der Militäroperation in Nordsyrien sind drei türkische Soldaten getötet und mehrere weitere verletzt worden. Die türkische Armee teilte mit, die Soldaten seien aus der Luft angegriffen worden. Man gehe davon aus, dass das syrische Regime für den Luftangriff am Donnerstagmorgen verantwortlich sei. Die türkische Nachrichtenagentur DHA meldete dagegen, die Soldaten seien bei einem Angriff der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in der Region Al-Bab getötet worden.

Auch die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete, die IS-Terrormiliz sei für den Angriff verantwortlich gewesen. Die Menschenrechtler sitzen in England, beziehen ihre Informationen jedoch von einem Netz von Informanten in Syrien. Ihre Angaben gelten als recht zuverlässig. Die syrische Luftwaffe fliegt normalerweise Angriffe nur in anderen Teilen des Bürgerkriegslandes.

Mehr zum Thema

Die türkische Armee teilte mit, bei dem Angriff seien zehn Soldaten verletzt worden, einer davon schwer. DHA berichtete, sieben türkische Soldaten seien verletzt worden. Sie seien über die Grenze in die Türkei gebracht worden und würden in Krankenhäuser in den Städten Kilis und Gaziantep behandelt.

Die türkische Armee war im August in Nordsyrien einmarschiert. Sie bekämpft dort im Rahmen ihrer Operation „Schutzschild Euphrat“ den IS, aber auch die Kurden-Milizen der YPG. Die YPG ist der syrische Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und kämpft ihrerseits mit westlicher Unterstützung gegen den IS.

Das zieht einem die Schuhe aus

Von Berthold Kohler

Rosneft ist kein Unternehmen wie Volkswagen. Der Konzern dient den Interessen des Kremls. Und der ehemalige Bundeskanzler Schröder künftig auch. Mehr 195

Quelle: wahlrecht.de
Alle Umfragen

Abonnieren Sie den Newsletter „Politik-Analysen“

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden
Zur Homepage