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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Syrien-Konflikt Unkontrollierbar

 ·  Assad ist nicht ein Diktator von Moskauer Gnaden, sondern Führer einer religiösen Minderheit, der Alawiten, die um ihr Überleben kämpft. Deshalb ist zu befürchten, dass Syrien auch ohne Assad noch lange kein befriedetes Land sein wird.

Artikel Lesermeinungen (23)

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Gerhard Rohlfs

Interessanter Schwenk: Washingtons Niederlage muss nun offenbar kaschiert werden

Auch wenn die neue Lage mit keinem Wort erwähnt wird, d.h. die russischen Iskander-Raketen (SS26), welche nun in Syrien stationiert sind als Antwort auf die NATO-Pläne, und die mit ihrer sechsfachen Schallgeschwindigkeit ziemlich wirkungsvoll sein sollen gegen die Patriotbatterien, ist es ziemlich deutlich.
Man bläst den Angriff vorerst ab. Auf einmal hat sogar Putin recht: „Wo Putin recht hat“, 20.12.12:
„Wenig spricht dafür, dass Syrien nach einem Abgang Assads zu einem friedlichen Land würde.“ Um den Anschein der Stärke zu wahren, wohlweislich ohne die russischen Raketen zu erwähnen, schiebt man plötzlich Sorgen um die Befriedung Syriens vor.
Die Camouflage wird nichts nützen.
Der Plan war, das kleine Syrien als Vorposten Persiens aus dem Weg zu räumen. Russland hat die rote Linie gezogen und den Angriff gestoppt.
D.h. mit dem Angriff auf Persien ist es dann vermutlich erst recht Essig.
Wenn die USA es dabei belassen, wird diese Niederlage Folgen für ihre QE-Weichwährung haben.

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Davor Topić
Davor Topić (davor_t) - 29.12.2012 18:58 Uhr

Bin gespannt

wer der Minderheit Alawiten Schutz geben wird wann Assad weg ist.

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Peter Koch
Peter Koch (Belziger) - 29.12.2012 14:50 Uhr

Wenn Assad nicht mehr da ist

und die Alawiten dem Islamisten-Mob ausgeliefert wurden, dann werden auch unsere Politiker wieder einmal zu spät merken, dass sie den Teufel mit dem Belzebub vertreiben wollten. Die Politiker der westlichen Demokratien begreifen einfach nichts.

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Werner Mueller

Syrien war ein weitgehend befriedetes Land

und es gab ein weitgehend sicheres und friedliches Leben für die religiösen Minderheiten dort. Der Westen hat sich dann entschlossen, dass Assad weg müsse, hat Saboteure und Waffen in das Land gebracht und fördert radikale Islamisten. Seitdem ist es vorbei mit dem Frieden. Die Menschen werden einer gnadenlosen Destabilisierungspolitik geopfert - man zündet den ganzen östlichen und südlichen Mittelmeerraum an. Sicherung der Resourcen für den "american way of life".

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.12.2012 18:53 Uhr
Werner Mueller

Wer betet hier wessen Propaganda herunter, Herr McLee?

Und wie wird mit Occupy-Protestanten im Land der Seeligen umgegangen? Hat schon seinen Grund, dass sich viele US-Amerikaner bewaffnen; von eine Demokratie ist ja nach NDAA kaum noch was übrig.
Im Übrigen läuft die Propaganda ganz in Ihrem Sinn. Die bösen Syrer, die bösen, schrecklich schlimmen Iraner ... aber die Kriege der letzten 10 Jahre gingen immer von einem Land aus!

Iran hat keine fremden Länder besetzt und Millionen Zivilisten massakriert (sorry, "befreit" muss es bei Ihnen wohl heißen).

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Alex McLee
Alex McLee (AlexMcLee) - 29.12.2012 13:29 Uhr

Schon brac die Propaganda runter beten

NUr wird die Wahrheit dadruch nicht richtiger. Sie ignorieren bei ihrer Aussage föllig, das es zehntausende Syrer gab, die gegen das Regime friedlich Protestierten, weil die Lebens bedingungen eben nicht das gelbe von Ei wahren. Das Regime hat auf diese Leute feuern lassen. Erst da nach wurde es immer mehr ein Bürgerkrieg.

Der Rest den sie von den Syrischen Medien (Presefreiheit gibt es dort nicht) ist auch mehr als grob bis flasch. Kein Westliches Land liefert Waffen, selbst die USA nicht. Die Waffen stammen aus den Nahen Osten, mit billigung der USA, ja. Die USA üben sogar Druck auf, das die Rebellen nicht zu schwere Waffen wie Boden-Luft Raketen bekommen, weil sie selber wissen, das unter Ihnen Islamisten sind. Oder warum glauben sie ist die Luftwaffe von Assad noch so schlagkräftig?

Die Islamisten sind auch von alleine gekommen, weil die Rebeln sonst keiner unterstüten wollte. Lustiger Weise sind die meisten vor her mit billigung von Assad in den Irak eingesickert.

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Amal Younis

Ende der Ungerechtigkeit.

Die Alawieten haetten in der Tat einiges zu verlieren. Doch nur so waere eine gerechte Verteilung der Macht zu erzielen und somit das Land zu befrieden. Denn es kann nicht angehen, dass eine Minderheit, die gerade mal zehn prozent der gesamten syrischen Bevoelkerung ausmacht, ueber alle nennenswerten Schaltstellen der Macht, seien dies militaerische, wirtschaftliche, akademische und kulturelle, verfuegt, und zwar ohne Legitimation. Denn gewaehlt, hat sie keiner.
Das Ende Assads naht. Zum befuerchteten Buerger- bzw. Religionskrieg wird's meines Erachtens nicht kommen. Vielmehr wird man nach libanesischem Muster die Macht verteilen, davor aber Assad und seiner Bande zu Rechenschaft ziehen wollen.

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Dennis Schroeder

Musterbeispiel

Gehen dem Westen die Erklärungen aus, wird die Lage unübersichtlich und fehlt der Wille, sich über ausgetretene Stereotype im Nahen und Mittleren Osten hinwegzusetzen, sind es am Ende wieder und wieder islamische Fanatiker, die für Mord und Chaos sorgen. Und der politische Islam bedroht das Abendland, während Assad - das ist immerhin neu - zum Führer (und Beschützer?) einer religiösen Minderheit gemacht wird. Bedeutet "Religionskrieg", dass die Menschen in Syrien sich für ihre Religion umbringen (lassen)?
Eine unübersichtliche Lage wird durch schlichte Etikettierung nur scheinbar verständlicher.

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thomas ackermann

Arabischer Winter

Was für eine Farce - was uns Deutsche Medien da seit Monaten auftischen. Die angeblichen Rebellen wollen keine Demokratie sondern die Scharia. Und die USA sind ebensowenig an einer stabilen Situation im Nahen Osten interessiert wie an einer stabilen EU. Alles Lüge. Man kann Assad nur Glück und Erfolg wünschen. Denn was wäre die Alternativen?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.12.2012 15:40 Uhr
thomas ackermann

Die Scharia, will nur eine Minderheit?

So wie in Lybien? So wie in Ägypten? So wie im Iran? Träumen Sie weiter! Arabien kann es nicht, wird es nie können, wird immer eine rückständige Region bleiben. Wegen ihrer Mentalität. Wegen ihrer Religion.

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Alex McLee
Alex McLee (AlexMcLee) - 29.12.2012 13:35 Uhr

Viele verallgemeinerungen

Es fängt schon bei die Rebellen wollen die Scharia an. Es gibt nicht die Rebellen, sonder mehrere Gruppen in Syrien und im Exil. Von den in Exillebenden Syrer wollen die meisten eine Demokratie. Die Scharia wollen ehr eine Minderheit. Vor diesen Extremisten hatten die meisten anderen Rebellen sogar schon vorher gewarnt. Sollte die internationale Gemeinschaft nicht helfen, würden andere kommen, die man nicht haben will, deren Hilfe man aber nur schwer ablehnen können.

Desweitern können die USA einen instabilen Nahen Osten nicht gebrauchen, schon wegen Israel nicht und der eigenen Wirtschaft erst recht nicht. Sonst würden die USA ja nicht über Jahrentelang die Despoten dort unten Unterstützen, damit es stabil bleibt.
Eine Farce ist es, wie hier Diktatoren die Daumen gedrückt werden, während man sich gleich zeitig immer beschwert, das im Nahen Osten die Menschen Rechte mit füßen getreten werden.

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Thomas  Kruse
Thomas Kruse (thokru) - 28.12.2012 23:44 Uhr

Unsinn!

Was für ein Unfug wird hier behauptet?! Assad ist also "kein Diktator von Moskaus Gnaden". Ah so? Das heißt also, wenn Moskau seine andauernde massive militärische Unterstützung zurückgezogen hätte, dann wäre der famose Herr Assad und sein Alawitenclan gleichwohl noch an der Macht? Was für ein Blödsinn! Wie naiv ist man mittlerweile in der politischen Analyse auf der Hand liegender Sachverhalte in der FAZ eigentlich mittlerweile geworden?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.12.2012 13:43 Uhr
Alex McLee
Alex McLee (AlexMcLee) - 29.12.2012 13:43 Uhr

Ja Assad währe noch an der Macht.

Der Assad-Clan wurde zwar von den Russen aufgerüstet, aber er bekommt nicht jeden Tag neue geliefert. (etlische Kampfhubschrauber der Syrer, werden nicht aus den Land gelassen, weil es in ihren Herkunftland noch Krieg herrscht) Generell hält sich Moskau ehr zurück und stützt Assad vorallem politisch.

Selbst wenn Moskau jetzt die Seiten wechsel (werden sie nicht machen, sollange sie nicht sicher sind, dass sie dadurch ihren Hafen behalten können) würde Assad nicht einfach verschwinden oder zusammen brechen. Die Waffen hat er ja immer noch und Munition verschindet auch nicht so schnell. Diesen konflikt schnell beenden würde nur gehen, wenn auf die eine oder andere Art interveniert wird.

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Wolfgang Richter

Guter Artikel

In bewährter FAZ-Manier kann man hier Aspekte erfahren, die in Mainstream-Zeitungen verschwiegen werden.
Der "liberale Interventionsmus" wird auch in Syrien sunnitische Islamisten an die Macht bringen, die die verhaßten Aleviten und Christen massakrieren und aus dem Land jagen werden (falls es überhaupt Überlebende geben wird).

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.12.2012 12:05 Uhr
Amal Younis

Die Sunnieten werden weder........

....Alawieten noch Christen noch sonstwen massakrieren wollen. Vielmehr werden sie sich das zurueck holen, was ihnen seit je her gehoert, naemlich die Macht und zwar auf einer sehr legitimen Art und Weise.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 28.12.2012 21:38 Uhr

Die schöne neue multipolare Welt hat ihre Schattenseiten.

Blöd aber auch. Nachdem viele in Deutschland und Europa jahrelag die USA am liebsten zum Teufel gejagd hätten und einige im geheimen oder öffentlich Russland und Peking unterstützt haben sieht es so aus das man in manchen Gegenden der Welt weder Russen noch Chinesen oder Amerikaner und erst recht nicht die EU um Erlaubnis bittet wenn man einem langjährigen Regime den gar aus machen will. Das einige die jahrelang vom Regime profitiert haben kalte Füße bekommen ist naheliegend. Mein bedauern hält sich in Grenzen.
Ich werde den Eindruck nicht das die Arroganz "unserer" Welt dafür sorgt das man nicht begreift das bestimmte Führungsnationen gar nicht gebraucht werden od. gewollt sind.
Neben den USA, Russland und China sind es m.E. noch alle alten Kolanialmächte u.a. GB und besonders Frankreich die glauben sie müßten vor einem Umsturz gefragt werden. Ich habe gegen den Führungsanspruch der USA übrigends gar nichts einzuwenden.GB m.E.folgt eher Washington als Brüssel, das würde ich auch tun.

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Hermenegild Seiler

Späte Erkenntnis

Man ist immer wieder erschüttert, wie spät unsere Journalisten begreifen, um was es geht. Kritiklos hat man den aabischen Frühling überall unterstützt, an die neuen Opfer dachte keiner!

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Rolf Joachim Siegen

Washington, Moskau - und deren Diktate

Dass diese Maechte von ihren herkoemmlichen Einflusssphaeren Abschied nehmen muessen, das u. a. macht den Verdienst der Arabellion aus.

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Roland Müller

Lieber Herr Nonnenmacher,

Ihren Schlusssatz unterschreibe ich ohne wenn und aber. Die von Ihnen vertretene Meinung, das Amerika am Frieden in Syrien interessiert ist, hingegen nicht. Wenn die USA am Frieden interessiert wären, würden sie weder die Dschihadisten und sonstigen Terroristen und auch nicht die Terrorunterstützer in Quatar und Saudi Arabien mit Waffen voll pumpen. Tun sie aber.

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joachim tarasenko

Washington will keinen Frieden

Ich kann mir nicht vorstellen dass Assad die Absicht hätte und hat sein eigenes Volk auszulöschen. Die ausländischen Terroristen sitzen in den Wohngebieten, mitten in
den Städten und natürlich werden sie dort angegriffen. Weiters glaube ich dass Washington
dort das Chaos will, das beweisen die Invasionen im Irak und Afghanistan. Syrien ist unbequem weil es den aus Sicht Israels überfälligen Krieg gegen den Iran behindern könnte. Genau deswegen haben wir dort diese Situation. Das ist die vorherrschende Meinung überall.Russland hat nur verhindert dass die Nato Syrien bombardiert. Auch die Nato hat in Libyen gebombt in den Städten. Tripolis, Sirte und andre Städte. Die sind noch heute Ruinen. Es ist nicht in Amerikas Interesse dass irgendwo Frieden herrscht, Sein Credo : Herrschen durch Unruhen wurde uns allen in den letzten 250 Jahren deutlich vor Augen geführt.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.12.2012 22:29 Uhr
joachim tarasenko

Russland hat die Pläne des Westens durchkreuzt, Damit hat der Westen nicht gerechnet

Ich könnte fragen wo war die Logik Gaddafi zu ermorden wenn er doch ein guter Junge geworden ist, sein Atomprogramm fallen lies um wieder aufgenommen zu werden in den Kreis der erlauchten Gerechten dieser Welt? Wo war die Logik Saddam 8 Jahre zu unterstützen gegen den Iran um ihn dann heraus zu bomben aus seiner Position? Man könnte weiter fragen aber jeder kennt diese Geschichten. Die Tatsache dass Russland und China vehemenst Angriffe der Nato blockierten beweist für mich dass es um weit mehr geht als nur um Syrien. Die USA konnten nicht ahnen dass Russland und China ihr Veto stringent einsetzen würden und somit mussten sie sich umorientieren. Im Klartext, Waffen liefern an alle möglichen Leute um doch noch ihr Ziel zu erreichen. Die Blaupause für diese Strategie hat sich ja aus ihrer Sicht in Libyen bewährt. Mein Vorschlag? Gespräche führen damit es zur Lösung kommt. Die USA können das unterstützen. Aber sie wollen nicht, man sieht es ja.

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Alex McLee
Alex McLee (AlexMcLee) - 29.12.2012 14:06 Uhr

Sie ignorieren Fakten die gegen ihrere These sprechen.

Sie sagen USA will Syrien schon immer weg haben. Warum hat aber in den Jahren vor der Arrabischen Revolution gerade die westlichen Staaten so um Einfluss und Wohlgefallen in Syrien gebettelt? Ein stabiles Syrien unter Assad ist ein verlässliger Garant für die Ruhe an Israels Gerenze, wie ein Mubarak in Kairo war.

Und wenn Assad nie die Abischt hatte auf sein Volk zu schießen, warum hat er dann auf Demonstranten feuern lassen? Die Unbewaffnet waren und nur etwas gefordert haben, was für sie hier in Europa selbstverständlich ist? Das Washington sehr schnell sich wieder neu positioniert hat ist verständlich, wie hätte die USA denn ihnen klar machen sollen, dass sie Assad unterstützen, wenn er anders Denkende töten lässt? Die USA ist hier sogar in der unbequemen Lage, dass sie egal was sie machen, immer angreifbar sind.

Aber was sollen sie den sonst machen? Und bitte antworten sie nicht durch die Anti-USA-Brille und machen einen Vernüftigen Vorschlag.

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Jürgen Braun

soweit wir das verstanden haben, sagt scholl-latour in seinem aktuellen buch so in etwa

"vor allem geht es dem iran darum über die zeit einen zugang zum mittelmeer auf dem landwege zu bekommen. und daher war der iran schon lange innerlich drauf vorbereitet jede mögliche bresche im assad-regime zu nutzen, um syrien zu destabilisieren und alles notwendige zu tun, dort eine teheran-genehme (hörige) regierung installiert zu sehen. und "unsere", "also das vom unfähigen und blauäugigen obama-washington nach damaskus entsandte "twitter-weichei" von botschfter ("oh, yes, the want freedom!") "nebst westerwelle und konsorten" haben es vergeigt. die blickten überhaupt nicht, was gespielt wird." reinster scholl-latour eben.

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Jahrgang 1948, Herausgeber.

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