18.08.2011 · Der syrische Machthaber Assad will angeblich keine militärische Gewalt mehr anwenden. Immer mehr arabische Länder wenden sich von ihm ab. Endlich hat auch Präsident Obama die richtigen Worte gefunden.
Von Klaus-Dieter FrankenbergerMit großer Brutalität ist der syrische Machthaber Assad bislang gegen Demonstranten vorgegangen, von denen rund zweitausend ihren Mut mit dem Leben bezahlten. Angeblich will er jetzt keine militärische Gewalt mehr anwenden. Warum? Vermutlich nicht, weil er dem UN-Generalsekretär die entsprechende Bitte nicht abschlagen wollte. Assad erlebt vielmehr, wie die Härte seines Vorgehens sein Regime mehr und mehr isoliert; arabische Länder wenden sich von ihm ab, vor allem Saudi-Arabien, und die Türkei will ihren eigenen Ruf nicht ruinieren wegen dieses „Partners“, dem nur noch Iran bleibt, ein Land also, dessen Regime ebenfalls erprobt darin ist, Proteste blutig niederzuschlagen.
Endlich findet auch Präsident Obama die richtigen Worte: Bashar al Assads Zeit ist abgelaufen, „Reformen“ werden ihn politisch nicht retten. Die Proteste gegen die syrische Diktatur haben im März begonnen; Panzer und Folter haben sie nicht ersticken können. Beispiellos sollen die Sanktionen sein, von denen Obama jetzt sprach - hoffentlich. Die Schlinge um das Regime Assad muss sich rasch zuziehen.
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Lutz von Peter (LutzBrux)
- 18.08.2011, 22:38 Uhr
Klaus-Dieter Frankenberger Jahrgang 1955, verantwortlicher Redakteur für Außenpolitik.
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