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Syrien Annan: Assad hat Friedensplan zugestimmt

 ·  Das Assad-Regime hat nach Angaben des UN-Sondergesandten Kofi Annan seinem Friedensplan zugestimmt. Peking sicherte Annan Unterstützung zu. Von der syrischen Regierung lag zunächst keine Stellungnahme vor.

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Wolfgang Voss

Assad

Mein syrischer Freund sagt: Assad ist Strohmann - das Sagen hat sein Bruder, der den Geheimdienst und die dazugehörigen "Kräfte" steuert.

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Erik Staack
Erik Staack (E_Staack) - 27.03.2012 20:47 Uhr

Erst der erste Schritt aber ein sehr wichtiger und vor allem in die richtige Richtung

Ich hoffe, dass es Annan gelingt die unterschiedlichen Parteien dazu zu bewegen an einer friedlichen Lösung zu beteiligen. Die bestmöglichen Ramenbedingungen in dieser angespannten Situation sind dadurch gegeben dass im Prinzip die gesammte Welt hinter diesen Bemühungen steht. Auch wenn der eine oder andere noch skeptisch über die Erfolgsaussichten ist.
.
Keine Partei kann sich ohne Gesichtsverlust diesem Prozess entziehen.

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Wolfgang Wurtz
Wolfgang Wurtz (wolwul) - 27.03.2012 20:17 Uhr

Assad stimmt dem Friedensplan zu. Das ist zu wenig.

Er hat tausende friedliche Demonstranten von Scharfchützen abknallen lassen. Dafür muss er bestraft werden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.03.2012 14:13 Uhr
Jean Claude

lassen?

Und die Gegenseite hat nicht geschossen? Die Opposition also auch bestrafen?

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Günter Busse

Gut, wenn Assad dem Friedensplan von Annan zustimmt, aber jetzt

muss Annan auch noch die bewaffneten Rebellen zur Zustimmung bewegen.
Und das dürfte schwierig werden. Die bewaffneten Rebellen werden für eine Einstellung ihrer
Angriffe Forderungen stellen, die Assad nicht erfüllen kann. Was dann?

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Gunnar Sturm
Gunnar Sturm (Tangram) - 27.03.2012 15:00 Uhr

Was ist neu an dem 6 Punkte-Plan???

...oder anders gefragt: wer wird nun die mediale Hoheit über Syrien einnehmen? Wenn Assad dem zustimmt, dann hat er praktisch schon aufgegeben.

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thomas ackermann

Keine Symphatie für Rebellen

Es ist eine bittere Ironie, dass die Rebellen oder Revolutionäre nicht das sind, was uns viele Deutsche Medien einseitig vorgeben. Weder in Ägypten noch in Lybien und erst Recht nicht in Syrien haben die Rebellen der Öffentlichkeit ihre Demokratiefähigkeit glaubhaft gemacht. In Wahrheit hat sich mit dem sogenannten arabischen Frühling lediglich der Islamismus Bahn gebrochen. Und das in einer ekelerregenden Grausamkeit, dass man die Loblieder des Deutschen Journalismus über diesen "Frühling" eigentlich nur als dreiste Täuschung verstehen kann. Man wird noch, welch bittere Ironie, die Zeiten von Mubarak und Assad zurück wünschen. Arabien ist auf unabsehbare Zeit nicht in der Lage westliche Standards bei Demokratie und Zivilgesellschaft zu erreichen. Warum sich bei diesem Trauerspiel der Westen überhaupt noch einmischen soll ist mir unerklärlich. Wir sollten darauf achten, dass Gewalt, Chaotentum und religiöser Fanatismus nicht noch weiter nach Europa schwappen.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.03.2012 14:11 Uhr
Jean Claude

Gegenfrage

Wo sind denn die Belege für das 'Pflänzechen der Demokratie'? Wann immer die Rebellen in den Nachrichten zu Wort kommen fordern sie (mehr) Waffen. Nach Berichten von Human Rights Watch foltern die Rebellen ebenso wie die Armee und zu lesen bekommen wir, dass die 'hilflose Bevölkerung' umgebracht wird.
ZDF und Tagesschau mussten schon mehrfach zugeben alte Videos aus dem Irak fälschlich als Angriffe/Misshandlungen der Syrischen Armee ausgegeben zu haben. (vgl. youtube)
Nun wird im Ausland eine Opposition gebildet. Wodurch soll die legitimiert sein? Der Präsident in Syrien kann immernoch die breite Masse der Bevölkerung hinter sich wissen. Dies geht aus Berichten aus Quatar hervor.
Für eine differenzierte Sicht empfehle ich ihnen entweder in den Libanon zu fliegen, oder die Berichte von Herrn Prof. Mayer der Universität Mainz zu lesen.

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Jens Werner

Mäßigung

Angst, Hass, Verallgemeinerungen und Protektionismus vs. eine kritische Auseinandersetzung mit einer konkurrierenden Rechtsform, die bei steigender Missachtung/Verachtung eher noch stärker wird.

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Georg Richter

Woher haben Sie denn Ihre Informationen ?

Mag sein dass Sie Recht haben, Herr Ackermann, Ich kann mich nur durch Medienberichte von der Lage in Syrien informieren. Es ware aber ganz nett wenn Sie uns die Quellen ihrer Informationen nennen konnen, da Sie alles so viel besser wissen als die "einseitigen" deutschen Medien. Fest steht fur mich dass das Regime Assad mit Sicherheit nicht demokratisch legitimiert und nicht erhaltenswert ist. Dass die Regimegegner nicht alle gluhende Demokraten sind ist mir auch klar aber wenn sie behaupten dass der arabische Fruhling lediglich der Durchbruch des "Islamismus" mit "ekelerregender Grausamkeit" ist dann sollten Sie dass doch etwas besser belegen. Ich sehe in Tunesien und Agypten islamische Parteien aber nichts was an Iran oder Afghanistan erinnert, So drangt sich leider der Verdacht auf dass Sie zu den Leuten gehoren die den Arabern grundsatzlich jedes Recht zur Selbstbestimmung absprechen, jedes zarte Demokratiepflanzchen sofort als ubelste islamistische Bewegung abtun.

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