Die Wahl zum Stuttgarter Oberbürgermeister zeigt, wo der Schwabe den Most holt. Zuletzt hatte wieder einmal das Thema „Stuttgart 21“ die Oberhand gewonnen. Die Grünen können hier ihre ganze Stärke ausspielen: Sie sind dafür und dagegen zugleich - sie sind dafür, dass man dagegen sein kann, aber auch dafür, dass man dafür ist, weil man dagegen sein muss, immer nur dagegen zu sein, wenn die meisten dafür sind.
Vielen ist das zu kompliziert, und sie orientieren sich deshalb am Landesvater, der Gegnern und Befürwortern auf hohem philosophischem Niveau das Gefühl gibt: Ha freile! Der sehr schwäbische Fritz Kuhn hat also große Chancen, die Stichwahl zu gewinnen.
Zumal die CDU offenbar ein Problem hat, ihre Anhänger zu mobilisieren. Obwohl Werbefachmann, ist nicht einmal Sebastian Turner dazu in der Lage - oder am Ende gerade weil er Werbefachmann, auch noch parteilos ist und deshalb unverbindlich wirkt? Vielleicht liegt es auch daran, dass der Hochdeutsche alles kann - nur nicht Schwäbisch. Dann könnte er mit Kretschmann-Kuhn das grüne Lied anstimmen: Ha freile!
Also
Leonhard Schmidt (LEONSCHMIDT)
- 10.10.2012, 22:37 Uhr
Ha noi 's Fritzle!
Karl S. Walter (skeptiker01)
- 09.10.2012, 12:27 Uhr
Stuttgarter ! Geht wählen !
Closed via SSO (Dr.Moser)
- 09.10.2012, 11:40 Uhr
Der Grüne Erfolg beruht auf einer sehr kleinen Basis ...
Christian Meyleran (ChristianMeyleran)
- 09.10.2012, 10:37 Uhr
Der Schwabe war schon immer grün
Paul Rabe (heidelpaul)
- 09.10.2012, 10:09 Uhr