Die Entscheidung des Aufsichtsrats der Bahn, „Stuttgart 21“ weiterzubauen, bedeutet noch lange nicht, dass der Bahnhof in der geplanten Form auch fertig gebaut wird. Dazu müssten sich Bund, Land und Stadt einig darüber sein, wer welche zusätzliche Kosten übernimmt.
Doch weder die Stadt Stuttgart unter ihrem neuen grünen Bürgermeister Fritz Kuhn noch das Land Baden-Württemberg mit seinem grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann machen Anstalten, dem von CDU, FDP und SPD getragenen Bau etwas Grünes abgewinnen zu können. Kretschmann hat dafür einen Refrain gefunden („die Volksabstimmung gilt“), der wasserdicht, aber luftleer ist. Denn das Volks-Ja zum Bahnhof stand unter einem Kostenvorbehalt.
Mit anderen Worten: Wenn der Bahnhof teurer wird, soll nicht das Volk von Baden-Württemberg, sondern der Bund dafür geradestehen, erst recht und günstigerweise, wenn eine Bundestagswahl ansteht. Dass es bei den Zusatzkosten auch um Folgen eines überfrachteten Verfahrens geht, schert die Front der grünen Auf-die-lange-Bank-Schieber nicht. Ihr Refrain lautet eigentlich: Trulla, trulla, trullalla ...
Prophezeihung
Uwe Holz (uwe.holz)
- 07.03.2013, 16:03 Uhr
ENDRÜCKLICH
Christian Duerig (crigs)
- 06.03.2013, 12:04 Uhr
Nur noch peinlich!
Bernd Stroemer (BerndStroemer)
- 06.03.2013, 10:27 Uhr
Also ist das mit den Schwaben, die gut mit Geld umgehen können ein Trugschluß?
Herr Müller (Huckeltown)
- 06.03.2013, 08:54 Uhr
andere Zeiten
Gert Müller (pastafari)
- 06.03.2013, 08:47 Uhr