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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Gastbeitrag Ein Signal für Europa

 ·  Das Verfassungsgericht verengt die Verfassung unnötig. Es übersieht die europäische Dimension des Demokratieprinzips. Verfassungsrechtlich nicht haltbare nationale Defensivpositionen sollten aufgeben werden.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (12)

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Manfred Nerlinger
Manfred Nerlinger (Kah7) - 16.08.2012 13:44 Uhr

Warum schaffen wir nicht unseren

Bundestag und Bundesrat ab und schauen uns in Österreich nach einen neuen Führer um?
Ist dem Schreiberling klar was er fuer einen Mist verzapft? Abkehr von den nationalen Demokratien, um eine Diktatur der EU zu ermöglichen. Mal sehen wo die Rheinmetallaktien stehen. Ist bestimmt ein gutes Investment, wenn diese Irren ihre Wahnvorstellungen in die Tat umsetzten.

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Wolfgang Richter

Entmündigung

Mit Vorwänden von Unausweichlichkeit und Alternativlosigkeit sollen Deutschland und das BVG von interessierter Seite weichgekocht werden.
Alternativlos ist nichts: Es gibt immer mehrere Möglichkeiten. Nur sind manche besser als andere.
Man darf sich nicht einfach die Butter vom Brot nehmen lassen, schon gar nicht unbefristet und irreversibel.

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Tonio Hentschel

wieder mal US Propaganda vom Feinsten

Lasst uns alle hoffen, dass die USA-GB-Hochfinanz-Lügenpropaganda von der Mehrheit der Deutschen erkannt wird.
Sie haben jetz oft genug ganze Staaten und Völker in ihre Kriege hineingelogen und schützen ihre Hochfinanz-Bankster um JEDEN Preis.
Und JEDES mal wenn ich aufs Neue Propaganda, wie vom Herrn Kumm lese, dann wurde sie bis jetz IMMER von jemanden verbreitet der wie Herr KUMM lange in dem Heimatland des (unmenschlichen) Turbokapitalismus ausgebildet wurde.
Ich finde es schon peinlich für Herr Kumm und seine Gesinnungsgenossen, dass sie offensichtlich meinen oder hoffen, wir in Deutschland die wir noch eine differenzierte Medienlandschaft besitzen, würden noch einen Pfifferling auf ihre (gekauften?) Meinungen und Darstellungen geben!
Und lasst und endlich dafür eintreten unser GOLD aus den USA zurückzuholen, denn wie sollen wir noch Vertrauen haben ?

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Klaus Wege
Klaus Wege (covenants) - 11.08.2012 14:32 Uhr

Zaubertrick: Aus Lebenslügen übertölpelter und entmündigter Staaten formt Kumm Illusionen ...

...einer demokratischen Bestandsgarantie für Deutschland.
Kumms Idee bei der Taschenspielerei: Wenn korruptionsunterlaufene Demokratien trotz umfassender Fremdsteuerung den schleichenden Systemwechsel leugnen, dann ist es für Deutschland ebenfalls unbedenklich, seine demokratischen Selbstbestimmungsrechte an rechtsferne Finanzvehikel auszuliefern.
Kumms Zaubertrick "komparativer Blick" wörtlich:

"Ist es plausibel, dass Deutschland aufhören würde, ein demokratischer Staat zu sein, wenn es ... den ESM ratifiziert? Würde die Verfassung der Bundesrepublik dann nicht mehr die Verfassung eines demokrat. Staates sein? ... Ein komparativer Blick verstärkt das Argument: Verfassungsjuristen in den anderen ... Mitgliedstaaten, die ebenfalls die Verträge unterzeichnet haben, würden nicht schlecht staunen, wenn ihnen das Bundesverfassungsgericht bescheinigen würde, dass sie im Fall der Ratifikation nicht nur gewichtige Hoheitsrechte, sondern ihre demokratische Staatlichkeit aufgegeben hätten"

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Klaus Wege
Klaus Wege (covenants) - 11.08.2012 10:33 Uhr

Immer mehr Entscheidungsgewalt in immer weniger Händen: ESM-Europa als Brückenkopf der Korruption

Gruppenfoto:
Juncker. Er prägte den Satz "Wenn es ernst wird, muss man lügen". Junckers Luxemburg vermarktet Steuerbetrug an EU-Partnern.
Monti - Die Bürger seines Italien horten ein höheres Netto-Finanzvermögen als dt.Bürger. Zur Rettung ital.Korruptionsschlendrians müssen arme Staaten wie die Slowakei sparen.
Irland - Einzig das Abwälzen von Bankspielschulden auf das Volk sprengte die Staatskasse.
Schäuble - Der Parteispendensammler lieferte sich mit der CDU-Schatzmeisterin einen kabarettreifen Streit um Verbleib einer 100.000 DM Spende des Waffenhändlers Schreiber. Schäuble giftete gegen schweizer Ermittler, als er in Fahndungsnetz "Leunabestechung"geriet.
Spanien - kreierte eine Betonwüste und 50% Jugendarbeitslosigkeit.
Zypern- stellt an Betrugsinfrastruktur alles bereit, was Griechenlands korrupte Kasten beim Raubzug gegen öfftl.Kassen benötigen. Zyperns Schwarzgeldsektor geriet mit Ouzobonds in Schieflage und fordert jetzt 18 Mrd. EU-Hilfe.
ESM- begeistert alle oben genannten

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Dieter Funk

Blah, blah...

Der § 23 GG VERPFLICHTET unsere Nation zu überhaupt nichts . Es heißt da " Zur Verwirklichung eines vereinten Europa WIRKT die Bundesrepublik Deutschland mit". Die einzige Verpflichtung in diesem Gesetzestext wird von der Europäischen Union verlangt und zwar solle sie "demokratischen, rechtstaatlichen...Grundsätzen ...verpflichtet (sein)."

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Michael Müller

Ach Herr Kumm, bei ihrer Reputation hätte man doch zumindest eine wissenschaftliche Analyse

erwarten können. Und dann das!
So bleibt nur das Geschmäckle, daß Sie für fremde Interessen Lobbyarbeit betreiben. Dazu hätten Sie nicht so viele Worte gebraucht.

Das BVG hat per se einen defensiven Auftrag, es soll nämlich als letzte Verteidigungsstellung unsere Verfassung schützen.
Sie selbst bemerken ja, daß die EU nicht demokratisch legitimiert ist. Wie Sie dann (verklausuliert) fordern können das BVG solle sich dem ESM nicht in den Weg stellen ist mir unverständlich. Das entbehrt jeder - auch juristischer - Logik. Die BRD wäre intern sicher auch mit ESM noch demokratisch. Aber diese Demokratie wäre "zahnlos", letzlich nur noch eine tote Hülle. Denn, und das wissen Sie doch, das Haushaltsrecht ist das Königsrecht des Parlaments; ohne dieses keine parlamentarische Demokratie.
Und die Summen des ESM sind doch schon heute Makulatur.

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Stephan Achner

Nationale Defensivpositionen?

Das heutige Europa der undemokratischen EU-Institutionen, EU-Technokraten und einzelner Euro-Staaten, die mich eher an "Raubritter", die auf dem Beutezug sind, erinnern, ist keine Verheißung mehr. Vielmehr sehe ich die Ergebnisse der bisherigen Entwicklung mehr als Bedrohung für den seit 1945 anhaltenden Frieden zwischen den europäischen Völkern und als Angriff vor allem auf die deutschen Steuerzahler und Sparer. Daher ist das deutsche Grundgesetz das letzte Bollwerk gegen eine Entwicklung, die friedensgefährdend ist. Daher sind die so bezeichneten "nationalen Defensivpositionen" das letzte Bemühen, schweres Unheil von den europäischen Völkern abzuwenden. Nationen, nationale Parlamente und nationale Souveränitätsrechte sind keine Relikte aus der Vergangenheit, sondern identaetsstiftende und friedensfördernde Notwendigkeiten und Voraussetzung für ein akzeptiertes Europa. Europa wird nicht staerker durch mehr EU-Zentralismus, sondern nur durch Bewahrung und Förderung der Vielfalt.

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alois schneider
alois schneider (formal) - 10.08.2012 14:11 Uhr

es geht hier nicht um nationale Defensiv-Positionen

Europa ja. Aber ein gerechtes. Keines, das auf die Ausbeutung Deutschlands ausgerichtet ist.
Die Ablehnung des Verfassungsgerichts würde nicht Europa verhindern, sondern ein gerechteres Europa erzwingen

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Roland Wagner

Um Himmels Willen, wo in Europa sieht der werte Herr Prof. Kumm denn

dieser Tage den demokratisch durch ein Volk legitimierten Wunsch nach mehr Europa, habe ich mich gefragt? Bis ich dann in der Fußnote etwas von "New York University" und "Globalisation" gelesen habe. Vorsicht FAZ, der eine oder andere Leser (und evtl. auch Verfassungsrichter) mag ein schwaches Herz haben, das dieser Tage schon genug leiden muss, da kann man mit solchen aus "Gods own country" importierten "Shockern" leicht ein Unglück anrichten. Der faire "Sportsman" warnt vor und setzt die Fußnote bitte in Zukunft an Stelle der Überschrift! ;)

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Bill Tauer

Schon wieder Demokratie ins Nirwana verdreht?

Der Autor dieses Kommentars spricht die Einführung des Euro, den Maastrichter Vertrag und den Vertrag von Lissabon an und suggeriert das ein ESM-positives Urteil die Interpretationsmöglichkeiten der europäischen Demokratie konkretisiere. Schluck, schluck...
Das kann ich als Bürger nicht mehr akzeptieren. Der Autor weiß sicher auch, wie sich einige europäische Völker zu dem einen oder anderen Vertrag geäußert haben. Hier noch von Demokratie sprechen zu wollen, finde ich ein wenig frech. Für mich persönlich ist der ESM sehr wohl das Ende der Demokratie. Eine Institution über dem Recht und über der Gesellschaft darf keine Machtposition erhalten. Selbst die EU-Veträge sinnieren noch über Gewaltenteilung, die derzeit nicht vorhanden ist. Sicher lassen die Verträge alle möglichen Interpretationen zu, aber man sollte sich ernsthaft fragen, ob diese noch getragen werden können. Zugang zu europäischen Gerichtsbarkeit steht dem Bürger nicht zu. Die Klagen vor dem BVerfG waren nie so zahlreich.

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Sonja Rath
Sonja Rath (Ivy72) - 10.08.2012 13:38 Uhr

Nun ja

Natürlich hätte ich mir gewünscht, er hätte es so ausgedrückt daß ich alles verstehe, auch das ist Expertenkunst.
Soso, unsere Nationale Souveränität ist also rechtlich nicht haltbar, hoffentlich sieht das BVG das anders. Aber daß ein US-deutscher Jurist diesen Standpunkt vertritt wundert mich nicht.
Inzwischen wird mir Angst und Bange, welcher Gehirnwäsche wir hier ausgeliefert werden, und wie weit fortgeschritten die Überlegungen schon sind.

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