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SPD Ausmobilisiert

 ·  Die SPD wirft einschließlich eines Veteranen der Waffen-SS alles an die Wahlkampffront, was sie auf die Beine stellen kann. Herausgekommen sind bisher jedoch nur Rohrkrepierer.

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Die CDU sei „ausmobilisiert“, sagt der SPD-Vorsitzende Gabriel zu den jetzt 43 Prozent, die die Demoskopen der Union zutrauen. Von seiner eigenen Partei, die knapp zwanzig Prozentpunkte hinter CDU und CSU liegt, kann man das nicht gerade sagen. Oder vielleicht doch?

Die SPD hat einschließlich eines Waffen-SS-Veteranen schon so ziemlich alles an die Wahlkampffront geworfen, was sie auf die Beine stellen kann. Auch der erwies sich freilich als Rohrkrepierer. Wunderwaffen, die noch die Wende herbeiführen könnten, sind bisher nicht zu erkennen. Zündende Themen? Fehlanzeige.

Die Partei ist immer noch damit beschäftigt, die Scherben zusammenzukehren, die beim Streit in ihrer Führung über die Frage entstanden sind, wer der größere illoyale Wahlkampfversager ist. Statt über Visionen wird schon über Versorgungsposten nachgedacht.

Die Sozialdemokraten wollten unbedingt verhindern, dass die Kanzlerin noch einmal mit der „asymmetrischen Demobilisierung“ des gegnerischen Lagers durchkommt. Immerhin das ist der SPD gelungen: In ihren Reihen herrscht jetzt asymmetrische Demotivierung.

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28.06.2013, 15:52 Uhr

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