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Martin Schulz (rechts) mit dem designierten SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil

Martin Schulz unter Druck : Vorsitzender auf Abruf

Die SPD akzeptiert die Personalpolitik ihres Vorsitzenden nur mit Zähneknirschen. Für Martin Schulz wird der Weg bis zum Bundesparteitag im Dezember steinig.
Freude auf die Verhandlungen: die Führung der Grünen am Montag in Berlin

Die Grünen und Jamaika : Mit Vorsicht in den Kampf

Die Grünen freuen sich auf die Koalitionsverhandlungen: Alle Themen sind durchgeplant. Verwirrung stiftet bisher nur einer der potentiellen Partner.

FAZ.NET-Countdown : Kräftemessen im Bundestag

So spannend das Wochenende in Spanien, Italien und Tschechien war, so verhältnismäßig entspannt blieb es bei uns. Doch schon bald könnte es mit der deutschen Ruhe vorbei sein.

Kommentar : Europa ohne Zwang

Katalonien, Tschechische Republik – Europa ist starken Fliehkräften ausgesetzt. Es geht um gefühlte Fremdherrschaft.

Chinas Parteichef Xi : Mächtig wie Mao

Chinas Staats- und Parteichef hat auf dem Parteikongress erkennen lassen, wie er sich Chinas Zukunft vorstellt: Ein Land fest in der Hand der Partei. Er selbst hätte dabei die meiste Macht.

Kommentar : Verbale Härte ohne Durchsetzung

Die Worte werden härter, aber an der Umsetzung hapert es. Dabei könnte die Politik den Durchgriff bei straffällig gewordenen Asylbewerbern bereits regeln.

FAZ.NET-Countdown : Mühsame Verhandlungen

Nach den Einzeltreffen der Parteien steht heute die große Sondierungsrunde an, bei der Union, FDP und Grüne erstmals gemeinsam verhandeln. Ein Spaziergang wird das nicht – der FAZ.NET-Countdown am Freitag.

Katalonien-Kommentar : Puigdemont ist isoliert

Der katalanische Rädelsführer Puigdemont hat den Prozess der Unabhängigkeit so weit getrieben, dass er nicht mehr einfach umkehren kann. Doch im Kräftemessen mit Madrid hat die Zentralregierung Vorteile – wenn auch nur leichte.

Krise in Spanien : Operation am offenen Herzen

An diesem Donnerstag droht Katalonien die Entmachtung durch die Zentralregierung in Madrid. Doch das birgt große Risiken. Ein Kommentar.

FAZ.NET-Countdown : Paukenschlag inmitten der Behäbigkeit

Mit seinem Rücktritt vom Amt des sächsischen Ministerpräsidenten liefert Stanislaw Tillich einen Hinweis darauf, warum in Berlin alles so langsam geht. Was sonst noch wichtig ist, lesen Sie im FAZ.NET-Countdown.

Urteil gegen „Reichsbürger“ : Der Staat des Mörders

Wolfgang P. lehnt diesen Staat ab. Als Polizisten seine Wohnung durchsuchen wollten, erschießt er einen von ihnen. Das Gericht verurteilte den „Reichsbürger“ deshalb zu lebenslanger Haft.

Bundestagsvizepräsident : Der Problem-Kandidat

Wenn der Bundestag an diesem Dienstag seine Vizepräsidenten wählt, könnte es zum Eklat kommen. Dass der AfD-Kandidat Albrecht Glaser scheitert, gilt als sicher – aber was geschieht dann?

FDP zurück im Parlament : Der Wunder-Lindner

Die FDP ist wieder da, und schon in den wenigen Tagen seit der Wahl vermittelt sie den Eindruck, es gehe Freien Demokraten immer nur um das eine: um sie selbst. Und um ihren Vorsitzenden.

Geisteszustand des Präsidenten : Ist Donald Trump verrückt?

Etliche Psychiater in den Vereinigten Staaten machen sich Sorgen um den Geisteszustand von Präsident Donald Trump. Dessen Verhalten ist zwar grenzwertig. Doch spiegelt es vor allem die Gesellschaft wider, die ihn an die Macht befördert hat.

Was das Völkerrecht sagt : Darf Katalonien unabhängig sein?

Das Völkerrecht lässt wenig Spielraum: Katalonien kann seine Unabhängigkeit erklären, dürfte damit aber nicht durchkommen. Reinhard Müller, Ressortleiter Staat und Recht bei der F.A.Z., sieht in seinem Video-Kommentar dennoch Möglichkeiten für Barcelona.

Gründer der RAF : Radikal, terroristisch – und hochbegabt?

Der „Tatort“ vom Sonntagabend hat ziemlichen Quatsch über die RAF verbreitet. Der genauen Blick in die Studienakten von Ensslin, Mahler und Meinhof jedoch fördert Interessantes zutage. Ein Gastbeitrag.
Teufelswerk? Die Reform des englischen Wahlrechts im Jahr 1831 im Spiegel einer zeitgenössischen Karikatur

Parteienlandschaft : Auf der Zinne der Parthey

Die Parteien stehen hierzulande nicht im besten Ruf. Doch neue Nachrichten aus dem politischen Archiv des Vormärz mehren die Zweifel am Mythos eines generellen deutschen Anti-Parteien-Affekts seit dem 19. Jahrhundert. Vor allem Heinrich Heine war ein kritischer Freund der Parteien.
Ulrich Wegener 1987 bei Helmut Kohl

Ulrich Wegener und GSG9 : Letzter Preuße verteidigt Bonner Demokratie

Die Bescheidenheit, Authentizität und Ehrlichkeit der Publikation verraten bereits einiges über den Mann, der hier sein Leben erzählt und Rechenschaft abgibt. Wenn der 1929 geborenen Ulrich Wegener im Zentrum des öffentlichen Interesses stand, so geschah das gewissermaßen im dienstlichen Auftrag. Sonst aber hat er nie die Öffentlichkeit gesucht, auch seine Autobiographie haben andere erst ermöglicht. Ulrike Zander und Harald Biermann haben lange Interviews mit ihm geführt.
Exponate der Ausstellung „Die Welt der DDR“ in Dresden

Verhältnis der SED zum Staat : Der Sekretär weiß meistens mehr . . .

Nach dem V. Parteitag der SED im Juli 1958, auf dem Walter Ulbricht den Ausbau der Macht der Partei und die Vollendung des sozialistischen Aufbaus verkündete, erfolgte auch eine Erhöhung der Durchsetzungsfähigkeit und Effizienz des ZK-Apparates. Die Parteizentrale, in der die Zahl der Altkommunisten bis 1970 auf neun Prozent sank, warb den Ministerien qualifizierte Mitarbeiter ab.
Gemeinsam schwimmen - nur in welche Richtung?

Union und Grüne : Versöhnte Verschiedenheit

In der heißen Phase des Bundestagswahlkampfs deutete schon viel auf ein Sechs-Fraktionen-Parlament hin – wie zuletzt 1953. So ist es nun gekommen. Nicht ganz so alt, aber dennoch mit Patina versehen ist die Idee einer schwarz-grünen Koalition im Bund, wenn sich „Nachhaltigkeit“ (Grüne) und „Die Schöpfung bewahren“ (Union) begegnen.

Messerattacke : Radiojournalistin in Moskau angegriffen