http://www.faz.net/-gqa

Israel : Trauerfeier für Peres

Tausende Israelis sind am Donnerstag nach Jerusalem gekommen, um Abschied von Ex-Präsident Schimon Peres zu nehmen. Auch der ehemalige amerikanische Präsident Bill Clinton verneigte sich vor dem Sarg.

SPD und Regierungsbildung : Stabile Gedanken

Die Union blockt Forderungen der SPD schon jetzt ab. Das wird nicht einfach für Schulz. Immerhin vereint ihn ein stabiler Gedanke – ausgerechnet mit der CSU. Ein Kommentar.

Russland-Kommentar : Putins Spiel

Der Streit über die angebliche Einflussnahme Russlands auf die amerikanische Präsidentenwahl zeigt, wie ein Schuss nach hinten losgehen kann. Mit seinen Agentenmethoden hat Putin das Gegenteil dessen erreicht, was er wollte.

Kommentar zu Stuttgart 21 : Nötiger denn je

Stuttgart 21 ist nicht mehr zu stoppen – und die politischen Kosten sind höher als die realen. Aus den Fehlern bei der Planung und beim Bau wäre viel zu lernen.

FAZ.NET-Countdown : Groko Bääh 2

Die SPD muss sich langsam aber sicher entscheiden, ob sie mit der Union koalieren will oder nicht. Jetzt kann den Genossen nur einer helfen.

Koalitionswirrwarr : Potzblitz!

Wer eine „Kooperationskoalition“ anstrebt, hat offenbar noch nie am Kabinettstisch gesessen. Kein Wunder, dass die SPD selbst dann nicht als Regierungspartei gilt, wenn sie „regiert“.

Nordkorea-Kommentar : Reden mit Kim

Donald Trump hat über Nordkorea schon so ziemlich alles gesagt, was man sich denken kann. Welche Aussage gerade gilt, weiß man nicht. Er sollte einmal dem Ansatz seines amerikanischen Außenministers trauen.

FAZ.NET-Countdown : Macht, Ohnmacht, Brexit-Nacht

Die EU trifft sich heute zu einem zweitägigen Gipfel. Auf der Tagesordnung: Brexit, Flüchtlinge und eine Kanzlerin, die nur eingeschränkt handlungsfähig ist. Größer dürften dabei noch die Probleme von Theresa May sein.

Türkei-Kommentar : Osmanen Germania

Eine türkische Rockergruppe bedroht Erdogan-Gegner in Deutschland. Auch Jan Böhmermann soll sie zum Schweigen bringen. Die deutsche Politik ist angesichts solcher Abgründe zu nachlässig, zu weich, zu schwach.

Kommentar : Der letzte Dienst für Deutschland?

Merkel, Seehofer und Schulz sind durch die Wahlergebnisse gleichermaßen geschwächt – und müssen gleichzeitig wie nie zuvor um stabile Verhältnisse kämpfen. Es könnte ihre letzte Schlacht in politischer Verantwortung werden.

Breitscheidplatz-Kommentar : Für alle Opfer

Die Opfer des Terroranschlags vor einem Jahr am Berliner Breitscheidplatz sind gleichsam Repräsentanten des Staates. Mit dem Gefühl, verlassen zu sein, stehen sie aber nicht allein.

Im Kanzler-Haus : Zu Besuch bei Helmut Schmidt

Der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt ist im November 2015 gestorben. Sein Haus in Hamburg ist seither unverändert geblieben - und soll demnächst für ausgewählte Besuchergruppen geöffnet werden. Bilder geben schon jetzt einen Einblick.

Theresa May : Eine Frau, die ihren Job macht

Im Rennen um die Nachfolge von David Cameron hat Theresa May gute Chancen. Sie könnte Großbritanniens nächste Premierministerin werden – obwohl sie eine „verdammt schwierige Frau“ ist.

Seite 2/5

  • EZB-Präsident Mario Draghi : Herr im Haus - mächtig und verhasst

    Die Blockupy-Demonstration richtete sich zwar nicht gegen den EZB-Präsidenten persönlich. Für viele Demonstranten aber ist Mario Draghi offenbar eine Symbolfigur für „den Kapitalismus“ und die „Austeritätspolitik“. Trotz seiner Machtfülle steckt der Römer in der Klemme.
  • „Der wichtigste Mann im Kanzleramt“: Eduard Ackermann 1989 in Bonn

    Zum Tod von Eduard Ackermann : Kohls treuer Statthalter

    Eduard Ackermann war einer der engsten Mitarbeiter von Helmut Kohl. In den achtziger und frühen neunziger Jahren galt er als „wichtigster Mann im Kanzleramt“. Nun ist Ackermann im Alter von 86 Jahren in Bonn gestorben.
  • Syriza-Chef Alexis Tsipras : Der Populist meidet antieuropäische Töne

    Alexis Tsipras bemüht sich, den übergroßen Erwartungen entgegenzuwirken, die er selbst geschürt hat. Der Syriza-Chef meidet Angriffe auf „Brüsseler Eurokraten“. Ihm reichen Berlin, Angela Merkel und Wolfgang Schäuble als Ersatzfeinde.
  • Der neue saudische König Salman nimmt am Freitag die Huldigungen einiger Untergebener entgegen.

    Neuer saudischer König : Der puritanische Salman

    Der neue saudische König Salman steht vor schwierigen Herausforderungen. Nicht nur muss er im eigenen Land für Sicherheit sorgen, sondern auch weitere außenpolitische Schwächungen verhindern. Außerdem will die nächste Generation an der Macht beteiligt werden.
  • Lutz Bachmann auf einer Pegida-Demonstration im Dezember

    Lutz Bachmann : Pegida-Frontmann im Visier

    Der Initiator der Pegida-Demonstrationen steht seit Monaten im Scheinwerferlicht. Anhänger bescheinigen Lutz Bachmann Charisma, Kritiker nennen ihn einen Heuchler.
  • Tony Abbott : Entschlossener und besonnener Anführer

    Der Geiselnehmer von Sydney fordert ein Gespräch mit Australiens Premier Abbott. Der Regierungschef erweist sich in der angespannten Situation bisher als entschlossener wie besonnener Anführer.
  • Der designierte Verteidigungsminister Ashton Carter

    Ashton Carter : Ein Logiker für das Pentagon

    Der amerikanische Präsident wird wohl Ashton Carter als neuen Verteidigungsminister nominieren. Er hat gute Chancen, vom republikanisch dominierten Senat bestätigt zu werden. Der promovierte Physiker gilt schon länger als „eine der wichtigsten, unbekanntesten Figuren in Washington“.
  • Mehr Verantwortung: der neu gewählte Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster

    Zentralrat der Juden : Der neue Präsident ist ein Mann der Pflicht

    Josef Schuster wäre lieber im Hintergrund geblieben. Nun aber führt der Internist, dessen Familie seit 450 Jahren in Deutschland lebt, den Zentralrat der Juden. Frische und Fröhlichkeit will er verbreiten. Doch er rechnet auch mit Krisen.
  • Susanne Hennig-Wellsow : Ausdauernde Linke

    Die Vorsitzende der Thüringer Linken, Susanne Hennig-Wellsow, und Bodo Ramelow haben sich in ihrer Unterschiedlichkeit gefunden. Er steht im Rampenlicht, sie nimmt sich zurück. An die Regierungsübernahme ging sie mit Plan und Ausdauer.
  • Seiner Partei blieb er treu: Friedrich Merz auf dem Bundesparteitag der CDU in Leipzig (2011)

    Friedrich Merz : Der Rückkehrer?

    Friedrich Merz war ein Opfer des Aufstiegs von Angela Merkel. Ins politische Abseits geraten, machte er Karriere als Wirtschaftsanwalt. Nun kehrt er zurück in eine Bundeskommission der CDU. Kommt nun sein Comeback in die Bundespolitik?
  • Denkt liberal: die Vorsitzende des Ethikrats, Christiane Woopen

    Christiane Woopen : Sturmerprobte Katholikin

    Ihr war ganz bewusst, an einem gesellschaftlichen Tabu zu rühren: Die Vorsitzende des Ethikrats, Christiane Woopen, steht aber nicht im Verdacht, die Familie zur Disposition zu stellen. Es geht ihr in der Debatte über das Inzestverbot um mehr.
  • Martin Selmayr: Junckers Kabinettschef bleibt lieber im Hintergrund

    Martin Selmayr : Der starke Mann hinter Juncker

    Bei der Vorstellung der EU-Kommission hielt er sich wie gewohnt im Hintergrund: Der Deutsche Martin Selmayr gilt in Brüssel als designierter Kabinettschef Junckers als der neue starke Mann hinter den Kulissen.
  • Wolfgang Leonhard (1921 bis 2014)

    Zum Tode Wolfgang Leonhards : Aus bitteren Erfahrungen klug geworden

    Die Innenansicht des stalinistischen Systems in der DDR führte zu seinem Bruch mit dem „real existierenden Sozialismus“. Im Westen war er einer der gefragtesten Kenner des Kommunismus. Jetzt ist Wolfgang Leonhard im Alter von 93 Jahren gestorben.
  • Jay Nixon : Der Gouverneur der Ausgangssperre

    Gouverneur Jay Nixon hat sich aus den Unruhen in Ferguson erst rausgehalten. Dank seines Eingreifens hat sich die Lage dann aber beruhigt - bis er desavouiert wurde.
  • Unter Druck: Ernest Bai Koroma

    Sierra Leones Präsident : Spät reagiert

    Sierra Leones Präsident Ernest Bai Koroma, der einige Familienmitglieder in Staatsämter plaziert hat, steht unzähligen Korruptionsfällen gegenüber. Nun ist in seinem Land Ebola ausgebrochen.