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Israel : Trauerfeier für Peres

Tausende Israelis sind am Donnerstag nach Jerusalem gekommen, um Abschied von Ex-Präsident Schimon Peres zu nehmen. Auch der ehemalige amerikanische Präsident Bill Clinton verneigte sich vor dem Sarg.

Kommentar : Mit Erdogan reden

Der Besuch Erdogans in Deutschland ist zwar umstritten, doch es ist vernünftig, sich mit ihm zu treffen. In einer Krisenregion ist die Türkei derzeit der einzige Stabilitätsanker.

Moskau reagiert auf Abschuss : Ein Signal an Israel

Moskau hat sich offenbar entschieden, Israel die Schuld für den Abschuss eines Militärflugzeuges zu geben – obwohl das nicht wirklich überzeugend ist. Das zeigt: Putins Zusammenarbeit mit Netanjahu ist eher taktischer Natur.

Kommentar zum Hambacher Forst : Fanatiker im Phantasialand

Von Beginn an beherbergte die Siedlung auch gewalttätige Linksextremisten. Es ist erschreckend, dass das angeblich bürgerliche örtliche Milieu sich davon nie unmissverständlich abgegrenzt hat.

Kommentar zur Koalition : Der Reigen der Reue

Nach der SPD-Vorsitzenden Nahles gibt nun auch die Kanzlerin zu, in der Maaßen-Affäre einen Fehler gemacht zu haben. Auf ein das Jahr 2015 betreffendes Eingeständnis Merkels wird man aber wohl vergeblich warten.

Ehrensold für Bundespräsident : Amt und Stil

Der Gesetzgeber hatte wohl nicht die Vorstellung, dass gleich mehrere ehemalige Staatsoberhäupter in ihren besten Jahren großzügig alimentiert werden.

Kommentar zur SPD : Morsche Knochen, bloße Nerven

Im Fall Maaßen steht die Regierungskoalition am Rande des Nervenzusammenbruchs – vier Sätzen eines Beamten halber. In der SPD lodert die Sehnsucht nach der Opposition. Doch es steht mehr auf dem Spiel als ihr Seelenheil.

Im Kanzler-Haus : Zu Besuch bei Helmut Schmidt

Der frühere Bundeskanzler Helmut Schmidt ist im November 2015 gestorben. Sein Haus in Hamburg ist seither unverändert geblieben - und soll demnächst für ausgewählte Besuchergruppen geöffnet werden. Bilder geben schon jetzt einen Einblick.

Theresa May : Eine Frau, die ihren Job macht

Im Rennen um die Nachfolge von David Cameron hat Theresa May gute Chancen. Sie könnte Großbritanniens nächste Premierministerin werden – obwohl sie eine „verdammt schwierige Frau“ ist.
Extrem komplex: Im Labyrinth der Überlegungen

Fraktur : Politisch-medialer Komplex

Der politisch-mediale Komplex heißt deswegen so, weil er extrem komplex ist. Eine kleine Auswahl von Überlegungen, die jeder mit Politik befasste Journalist anstellt, bevor er auch nur den Computer hochfährt.

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  • Schwedens Innenminister : Mitten im Sturm

    Anders Ygeman ist als Schwedens Innenminister von Amts wegen für die harten Ansagen zuständig. In der Flüchtlingskrise versucht er gegen Dschihadisten vorzugehen und den Flüchtlingsstrom einzudämmen.
  • Zehn Jahre Kanzlerin Merkel : Die Nebelkönigin

    Das Undurchsichtige und Unvorhersehbare ist zum ständigen Begleiter Angela Merkels geworden. Manchmal hat sie es selbst geschaffen, manchmal ist es auf sie zugekommen. Ein multimedialer Rückblick.
  • Katarina Barley hat einen Lebenslauf, wie man ihn in der Politik nur noch selten findet.

    Katarina Barley : Eine selbstbewusste Nachfolgerin

    Als Katarina Barley das Angebot bekam, neue Generalsekretärin der SPD zu werden, musste sie erst einmal überlegen. Nach einem Gespräch mit ihrer Familie wird sie sich nun mit Ehrfurcht, aber nicht zu viel Demut dem Amt widmen.
  • Reagiert mitunter emotionale - ganz im Gegensatz zur Kanzlerin: der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel, hier Ende August beim Empfang von ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern in Berlin

    Sigmar Gabriel : Devise Attacke

    In der Flüchtlingskrise kann sich Angela Merkel auf den SPD-Vorsitzenden viel mehr verlassen als auf Horst Seehofer - obwohl Sigmar Gabriel emotional ihr Gegenteil ist. Doch Gabriel weiß, dass aus der Harmonie bald Wettbewerb werden muss, wenn er Kanzler werden will.
  • Hat sich selbst umgestaltet: Jaroslaw Kaczynski

    Wahl in Polen : Der Aufständische

    Die Partei von Jaroslaw Kaczynski hat die Parlamentswahl in Polen gewonnen. Jetzt blickt das Land gespannt auf den Politiker und fragt sich, welchen Weg er gehen wird: Dialog oder Aufstand?
  • Frank-Jürgen Weise : Merkels bester Bürokrat

    Die Bundeskanzlerin macht Deutschlands obersten Job-Vermittler auch zum Chef des Flüchtlingsamts. Er soll dort zusammenbringen, was zusammengehört.
  • Setzte seine Herkunft im Wahlkampf selbstbewusst ein: Ashok-Alexander Sridharan

    Ashok-Alexander Sridharan : Ein Bonner Junge

    Die CDU feiert seinen Wahlsieg in Bonn als historische Wende. Zumindest in einem Punkt ist es Ashok-Alexander Sridharan ohne Frage: Erstmals wird ein Politiker mit Migrationshintergrund Oberbürgermeister einer deutschen Stadt.
  • Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD): Muss nun den Konsens suchen

    Urteil zum Betreuungsgeld : Manuela Schwesig - eine Siegerin?

    Die Bundesfamilienministerin hat darauf verzichtet, das Karlsruher Urteil zum Betreuungsgeld als politischen Sieg auszukosten. Ihre Vorsicht ist klug und hat Gründe: Es geht um Milliarden Euro in ihrem Etat.
  • AfD : Petry sieht Luckes Rückzug als Chance

    Ein reinigendes Gewitter: Nach dem Rückzug des AfD- Gründers Bernd Lucke hofft seine siegreiche Rivalin Frauke Petry, die Partei befrieden zu können. Über Lucke äußert sie sich jedoch erst einmal empört.
  • Patrick Sensburg : Die NSA-Affäre als Karriere-Chance

    Patrick Sensburg ist fest entschlossen, die Chance zu nutzen, die ihm durch den Vorsitz im NSA-Ausschuss zugefallen ist. Die Aufklärungsarbeit steht wieder im Scheinwerferlicht - und der CDU-Abgeordnete genießt mehr Aufmerksamkeit denn je.
  • Giannis Stournaras

    Giannis Stournaras : Der Chaosverwalter

    Zur politischen Klasse seines Landes wollte er nie gehören: „Ich bin Ökonom, kein Parteipolitiker.“ Doch nun steht er im Mittelpunkt der griechischen Schuldenkrise - der Notenbankchef und ehemalige Finanzminister Giannis Stournaras.
  • Politiker mit Weitblick : Der Rabenflüsterer

    Kaum einer wettert so gegen NSA und BND wie Konstantin von Notz. Dabei ist er weder Ideologe, noch fehlt im das Vertrauen in den Staat. Was treibt den Mann also an?
  • Gerichtssaal in Athen: Merten werden zu Prozessbeginn 1959 die Handschellen abgenommen. An Händen, Arm, Ohr und Mund sind Retuschen zu erkennen, die die Bildqualität verbessern sollen. Sie stammen von der Nachrichtenagentur AP, die das Foto damals verbreitete

    Kriegsverbrecher : Die Märchen des Max Merten

    Der Statthalter der Wehrmacht in Thessaloniki trug dazu bei, dass Tausende Juden deportiert wurden. Mit abenteuerlichen Geschichten versuchte er, sich aus der Affäre zu ziehen. Viele glaubten ihm.
  • Freund Dutschkes und Weggefährte Cohn-Bendits: Milan Horáček im August 1982 bei der Landesversammlung der Grünen in Hofheim am Taunus

    BdV-Präsidium : Ein Grüner bei den Vertriebenen

    Milan Horáček war immer ein Wanderer zwischen den Welten. In Frankfurt wohnte er mit Rudi Dutschke zusammen und war Mitbegründer der Grünen. Dann begegnete er Erika Steinbach – und wandte sich dem Bund der Vertriebenen zu.
  • Landrat Götz Ulrich (CDU): „Ein Guter“

    Götz Ulrich : Standfester Landrat

    CDU-Politiker Ulrich Götz sah sich im Fall Tröglitz heftiger Kritik ausgesetzt. Doch seit er selbst Drohungen erhält, hat sich sein öffentliches Bild gewandelt: Nun gilt er als Fels in der Brandung.
  • Der ehemalige F.A.Z.-Korrespondent Walter Haubrich war mit vielen Protagonisten des politischen Spanien vertraut.

    Nachruf auf Walter Haubrich : Voller Empathie und Leidenschaft

    Mehr als dreißig Jahre lang war Walter Haubrich Korrespondent für die F.A.Z. in Spanien. Mit großer Empathie und Leidenschaft hat er in dieser Zeit den Übergang von der Diktatur zur Demokratie beschrieben.