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Versteht laut den Autorinnen der Biographie auch das „klassische Handwerk der Politik-Intrige“: Österreichs zukünftiger Bundeskanzler Sebastian Kurz.

Sebastian Kurz : Anti-Establishment und Establishment zugleich

Es war „Mister Positiv“ und der „starke Mann“ der Christdemokraten in Österreich. Bald wird Sebastian Kurz dort Bundeskanzler sein. Eine Biographie hinterfragt seinen umstrittenen Weg an die Macht.

RAF : Blinde Flecken, linke Fragen

Dieses Buch leistet eine Menge. Aber es bleibt noch viel zu tun. Die RAF-Sympatisantenszene bleibt zum Beispiel deutlich unterbelichtet.

Kommentar CSU-Parteitag : Merkels Kratzfuß

In der ganzen Union wächst die Einsicht, dass es wohlverstandene christliche Politik ist, globales Elend zu mildern, darüber hinaus jedoch das eigene Land nicht aus den Augen verloren werden darf.

Regierung in Österreich : Reform, nicht Revolution

Verwaltung verschlanken, Steuerzahler entlasten, Standort verbessern, illegale Migration stoppen: Die Regierung aus ÖVP und FPÖ ist nicht so radikal, wie manche Medien sie machen. Ein Kommentar.

Großbritannien-Kommentar : Mays geheimer Doppelsieg

Theresa May hat diese Woche einen Sieg und eine Niederlage eingefahren. Jedoch ist das, was auf den ersten Blick wie ein Misserfolg für May aussieht, gar nicht so schlecht für sie.

SPD und Regierungsbildung : Stabile Gedanken

Die Union blockt Forderungen der SPD schon jetzt ab. Das wird nicht einfach für Schulz. Immerhin vereint ihn ein stabiler Gedanke – ausgerechnet mit der CSU. Ein Kommentar.

Russland-Kommentar : Putins Spiel

Der Streit über die angebliche Einflussnahme Russlands auf die amerikanische Präsidentenwahl zeigt, wie ein Schuss nach hinten losgehen kann. Mit seinen Agentenmethoden hat Putin das Gegenteil dessen erreicht, was er wollte.

Kommentar zu Stuttgart 21 : Nötiger denn je

Stuttgart 21 ist nicht mehr zu stoppen – und die politischen Kosten sind höher als die realen. Aus den Fehlern bei der Planung und beim Bau wäre viel zu lernen.

FAZ.NET-Countdown : Groko Bääh 2

Die SPD muss sich langsam aber sicher entscheiden, ob sie mit der Union koalieren will oder nicht. Jetzt kann den Genossen nur einer helfen.

Koalitionswirrwarr : Potzblitz!

Wer eine „Kooperationskoalition“ anstrebt, hat offenbar noch nie am Kabinettstisch gesessen. Kein Wunder, dass die SPD selbst dann nicht als Regierungspartei gilt, wenn sie „regiert“.

Nordkorea-Kommentar : Reden mit Kim

Donald Trump hat über Nordkorea schon so ziemlich alles gesagt, was man sich denken kann. Welche Aussage gerade gilt, weiß man nicht. Er sollte einmal dem Ansatz seines amerikanischen Außenministers trauen.

FAZ.NET-Countdown : Macht, Ohnmacht, Brexit-Nacht

Die EU trifft sich heute zu einem zweitägigen Gipfel. Auf der Tagesordnung: Brexit, Flüchtlinge und eine Kanzlerin, die nur eingeschränkt handlungsfähig ist. Größer dürften dabei noch die Probleme von Theresa May sein.

Humanitäre NGO-Hilfe : Unentrinnbare Eigenlogik

Nichtregierungsorganisationen sehen sich gegenüber anderen politischen Akteuren moralisch gerne überlegen. Objektive Sachzwänge - auch für sie selbst - blenden sie aus.

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  • Einreisegesuch von Sigrid Schalck-Golodkowski im Mai 1987

    Schweiz und DDR : Böser Traum im Rückzugsraum

    Die Schweiz war eines der wenigen westlichen Länder war, in denen die DDR einen Militärattaché hatte. Dieser unterhielt einen relativ großen Apparat, der allerdings vom ostdeutschen Militärgeheimdienst mit nachrichtendienstlichen Aufgaben betraut wurde.
  • In Togo ist der kaiserliche Kolonialbeamte Dr. Gruner mit Trägern unterwegs bei Vermessungsarbeiten.

    Togo-Skandal : Unterschiedlich abgestufte Rassen

    Der ledige Vorsteher der kleinen Verwaltungsstation Atakpame, Georg Schmidt, nimmt im Herbst 1901 die etwa zwölf- bis vierzehnjährige Adjaro Nyakuda in seinen Haushalt auf. Die enge Gemeinschaft der beiden erzürnt den Leiter der Steyler Mission, Franz Müller.
  • Die Skulptur des Hitler-Attentäters Johann Georg Elser in Konstanz am Bodensee

    Suche nach Vorbildern : Elser vorn - Rommel zurück

    Tom Pröse gelingt es, Mut und Leid einiger weniger zu beschwören, die sich einsam gegen Hitler stellten und/oder die das NS-Regime grausam verfolgte. Der Journalist verspürt heute eine Sehnsucht nach Vorbildern und möchte das Vermächtnis von 18 „Jahrhundertzeugen“ weitergeben.
  • Blick auf den Potsdamer Platz während des Kapp-Putsches 1920

    Alldeutscher Extremismus : Vom eisernen Otto zum tobenden Adolf?

    Bereits 1919 machte der Alldeutsche Verband mit seiner „Bamberger Erklärung“ deutlich, dass er „in schärfster nationaler Opposition“ zur Weimarer Republik stehe und unermüdlich an der Wiederaufrichtung von „Bismarcks Werk“ arbeiten werde.
  • Rotkreuzschwestern im Krieg : Lebenstraum im Pflegeraum

    Als „Kriegsschwestern“ oder „Wehrmachtsschwestern“ engagierten sich Frauen in der Pflege von Kranken und Verwundeten. Ihre Chefin, Luise von Oertzen, hatte gleich zu Beginn des Frankreich-Feldzugs die Dankbarkeit des DRK betont, im militärischen Sanitätsdienst mitwirken zu dürfen.
  • Nikita Chruschtschow und John F. Kennedy im Juni 1961 in Wien

    Entspannungspolitik : Wellenreiter sucht Weltenretter

    Zu den ganz großen Weltrettern zählt für Wilfried Loth der SPD-Politiker Egon Bahr. Nun weiß man, dass der enge Weggefährte und auch Vordenker Willy Brandts zu den starken Analytikern der Bonner Außenpolitik und zu den erfolgreichen Strippenziehern der neuen Ostpolitik gehörte.
  • Truppenparade der Wehrmacht am 5. Oktober 1939 in Warschau

    Deutsche Besatzungspolitik : Von Warschau nach Westerland

    Daniel Brewing rückt in seiner akribisch recherchierten Studie zum ersten Mal die im Wesentlichen von Deutschen begangenen Massaker an polnischen Zivilisten in den Jahren 1939 bis 1945 ins Zentrum der Aufmerksamkeit.
  • Generalmajor Gustav Maria Benno Freiherr von Mauchenheim

    Die 707. Infanteriedivision : Holocaust und Wehrmacht

    Unter Historikern geht es längst nicht mehr um die Frage, ob sich die Wehrmacht an den nationalsozialistischen Verbrechen beteiligt hat, sondern mit welcher Motivation und in welchem Ausmaß.
  • Präsident Ronald Reagan mit Ehefrau Nancy in London im Juni 1988

    Washington und Vatikan : Seid umschlungen, Millionen!

    Ausgangspunkt des Kurswechsels binnen weniger Monate war wohl Königin Elisabeth II. Sie soll im März 1983 Präsident Ronald Reagan von der Notwendigkeit überzeugt haben, offizielle Beziehungen zum Vatikan aufzunehmen, wie dies ein Jahr zuvor Großbritannien getan hatte.
  • Remember Pearl Harbor

    Pearl Harbor : Wenn es kracht und zischt

    Die endgültige Entscheidung zum Militärschlag fiel am 1. Dezember 1941 bei einer Konferenz mit Kaiser Hirohito. Die Überlegenheit der Amerikaner in so gut wie allen Bereichen war den japanischen Entscheidungsträgern dabei durchaus bewusst.
  • Die dritte Seite der Vossischen Zeitung vom 29. November 1933

    „Berufsverbrecher“ : Mit dem grünen Winkel

    Dagmar Lieske befasst sich mit der Verfolgung einer bislang weitgehend unbekannten Haftgruppe in der NS-Zeit. Anhand einzelner Schicksale werden sowohl die kriminalpolizeiliche Praxis als auch die Situation der „Berufsverbrecher“ im Lager sowie innerhalb der Häftlingsgesellschaft behandelt.
  • Landesparteitag der AfD am 25. Juli 2015 in Pforzheim

    AfD und Pegida : Nicht bellen, sondern lieber beißen

    Hajo Funke ist ein Mahner und gehört als solcher nicht zu denen, die ihre Worte klein und verschämt wählen, sondern in großen Lettern mit Ausrufezeichen. So wird aus dem Rechtsradikalismus eines Björn Höcke bei Funke schnell ein „völkisch-nationalistischer Extremismus eines autoritären Agitators“.
  • Die Skizze verdeutlicht den mit Kriegsbeginn am 22. JUni 1941 erreichten Stand des Aufmarsches der Wehrmacht und der Roten Armee

    Präventivkrieg : Seitenwechsel eines DDR-Generals

    Bernd Schwipper möchte „auf das Geschichtsbewusstsein der Mehrheit der Deutschen“ einwirken. Das wird ihm sicher nur bei den Anhängern der alten Verschwörungstheorie gelingen, die schon immer wussten, dass Hitlers Eroberungskrieg nur eine Art von Notwehr gewesen war.
  • Schloss Gymnich: Helmut Schmidt und Hans-Dietrich Genscher (1981)

    Helmut Schmidt : Pfiff nach der Weltmacht

    Kristine Spohr bläst Helmut Schmidt zum „Weltkanzler“ auf, der wie „kein anderer Staatslenker der 70er-Jahre“ ein „Macher und Denker zugleich“ war. Sie attestiert der nicht einmal vollständig souveränen Bundesrepublik, in der Ära Schmidt „den Rang einer ,Weltmacht‘“ erreicht zu haben.
  • Antje Kapek (l), Ramona Pop (2vr), die Landesvorsitzenden Bettina Jarasch (2vl) und Daniel Wesener(r) stehen am 12.03.2016 in Berlin bei der Landesmitgliederversammlung auf der Bühne hinter einem übergroßen Luftballon, auf dem «Mehr Gefühl für Berlin» zu lesen ist.

    Diplomatie und Gefühle : Es war so nett auf dem Parkett

    Todd H. Hall möchte Relevanz, Einsatz und Auswirkungen von Gefühlen auf diplomatischem Parkett erklären. Seine These lautet, dass Staaten Gefühle bewusst einsetzen, um Ziele zu erreichen, die sie mit diplomatischen Mitteln wie Überzeugung, Verhandlung oder Zwang nicht durchsetzen könnten.
  • Adolf Hitler besichtigt am 26.05.1938 im Volkswagenwerk in der Nähe von Fallersleben einen Volkswagen «Käfer».

    Herrschaftssystem Hitlers : Auf Erfolg getrimmt

    Karl Lange ergriff nach 1933 anpassungsfreudig und initiativ die Chancen, die sich aus der Etablierung neuer regulatorischer Einrichtungen der Wirtschaft im Nationalsozialismus ergaben, und machte als Multifunktionär eine Karriere, die ihn bis an die Spitze des „Hauptausschusses Maschinen“ brachte.