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Politische Bücher

Oliver Decker/Johannes Kiess/ Elmar Brähler: Die Mitte im Umbruch; Thomas Kuban: Blut muss fließen Wenn Grenzen verschwimmen

Die Demokratie scheint auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts kein Selbstläufer zu sein. Umso wichtiger bleibt es, rechtsextreme Demokratiefeindlichkeit kontinuierlich zu analysieren. Dem widmen sich die Psychologen Elmar Brähler und Oliver Decker sowie ein freier Journalist, der unter dem Pseudonym Thomas Kuban publiziert. Mehr 1

Bastian Hein: Elite für Volk und Führer Himmlers Freizeitkrieger

Entgegen dem verbreiteten Selbstbild handelt es sich bei der Allgemeinen SS um eine gesellschaftlich heterogene Organisation, in der sich „Arbeitslose, Hilfsarbeiter und kleinbürgerliche Handwerker ebenso wie Adelssöhne, hohe Beamte und Professoren“ fanden. Anders formuliert: Die Allgemeine SS stellt die „Schnittstelle“ dar zwischen dem „Neuadel“ des Schwarzen Ordens und der deutschen Gesellschaft. Mehr

Sebastian Liebold: Kollaboration des Geistes Fassadenpolierer des „Führers“

Die propagandistische Selbstinszenierung des „Dritten Reiches“ nahmen französische Rechtsintellektuelle für bare Münze, sie polierten die Fassade sogar noch kräftig auf, um ihr ein düsteres Krisen-Bild der Dritten Republik in Frankreich entgegenzusetzen. Mehr

Michail Gorbatschow: Alles zu seiner Zeit Der Generalsekretär und die Union

Der im Westen bewunderte Michail Gorbatschow blickt zurück auf sein bewegtes und wirkungsmächtiges Leben. Den Untergang des Sowjetimperiums hat er noch nicht ganz verkraftet, und seine welthistorische Rolle, von der besonders die Deutschen profitiert haben, übergeht er. Mehr 3

Joschka Fischer/ Fritz Stern: Gegen den Strom Zweierlei Vergangenheit

Der frühere Außenminister Joseph Fischer hat sich mit dem Historiker Fritz Stern über Geschichte und Politik, sogar über die „Nachruf-Affäre“ und die Einsetzung der Unabhängigen Historikerkommission des Auswärtigen Amts unterhalten. Mehr 10 1

Mehr Politische Bücher
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Holm Sundhausen: Jugoslawien und seine Nachfolgestaaten 1943-2011. Ohnmächtig ist der böse Mann allein!

Jugoslawien ging nicht nur wegen seiner Eliten unter, sondern auch, weil sich der Vielvölkerstaat nach Titos Tod einfach selbst überlebt hatte. Mehr 6

Jan T. Gross: Angst Unmenschlichkeit und Gleichgültigkeit

Jan T. Gross schildert den Antisemitismus in Polens Nachkriegsgesellschaft. Er klagt auch jene an, die er im Verdacht hat, den Anteil an der Gewalt gegenüber Juden in Abrede zu stellen. Mehr 2

Daniel Pick: The Pursuit of the Nazi Mind. Rudolfs Darm und Adolfs Hoden

Was lässt sich den psychiatrischen Gutachten entnehmen, die über Rudolf Heß nach seinem spektakulären Schottland-Flug vom Mai 1941 im britischen Gewahrsam entstanden sind? Mehr 1

Scholl-Latour: Die Welt aus den Fugen Im Winter, da schneit es ...

Peter Scholl-Latour erklärt die aus den Fugen geratene Welt. Er bezieht dabei auch die klare Gegenposition zu der in Deutschland weitverbreiteten idealistischen Betrachtungsweise. Mehr 4 23

Frank Reichherzer: „Alles ist Front!“ Gedachte Siege, verlorene Kriege ...

Je restriktiver nach 1918 der Versailler Vertrag den Umgang mit militärischen Ressourcen regelte, umso größer wurde das deutsche Bedürfnis, für einen neuen Waffengang gerüstet zu sein. Mehr

Alison Pargeter: Libya Zuunterst ein Oberst

In den achtziger Jahren ging Muammar al Gadaffi in Libyen an die Gestaltung seines „Volksmassenstaates“. So hoffte er, Vorbild für die arabische Welt und über sie hinaus zu werden. Mehr 2

Michael Brenner (Hrsg.): Geschichte der Juden in Deutschland von 1945 bis zur Gegenwart Im Land der Täter

Der 1950 gegründete „Zentralrat der Juden in Deutschland“ und sein Generalsekretär Hendrik van Dam warben um Vertrauen in der Bonner Republik. Mehr

Jean Ziegler: Wir lassen sie verhungern. Ein ätzend scharfer Freund-Feind-Mechanismus

Der Schweizer Jean Ziegler kämpft seit Jahren gegen Hunger und Unterernährung in der Welt. Mit seinen Rundum-Attacken will der 78 Jahr alte Soziologe mobilisieren, macht sich dabei aber auch viele Gegner. Mehr 6

Kommission für Zeitgeschichte: Akten deutscher Bischöfe seit 1945. Klerikales Wolkenkuckucksheim

Als Sprecher der Nation fühlten sich in den drei westlichen Besatzungszonen Deutschlands nach 1945 die katholischen Bischöfe. Nur die anderen hatten unter Hitlers Diktatur Fehler begangen. Mehr 2 3

Stefan M. Kreutzer: Dschihad für den deutschen Kaiser Des Kaisers Muslime

Max von Oppenheim (1860-1946) , Spross der bekannten Kölner Bankiersfamilie, zeitlebens Junggeselle, widmete sich nach dem Studium über Jahrzehnte hinweg seiner Leidenschaft für den Vorderen Orient, zunächst als Forschungsreisender und als Quereinsteiger im Auswärtigen Amt, dann als Archäologe und als Gründer des Tell-Halaf-Museums in Berlin. Mehr 6

Geertje Andresen: Wer war Oda Schottmüller? Lügen-Linien

Erich Mielkes Mannen erweckten in den sechziger Jahren den Eindruck, dass die Kreise um Arvid Harnack und Harro Schulze-Boysen eine „Vorläuferinstitution“ des Ministeriums für Staatssicherheit gewesen sei. Vor der „Konstruktion einer gänzlich falschen Biographie“ von Oda Schottmüller schreckt man dabei nicht zurück. Mehr

Marcel Hartwig: Die Traumatisierte Nation? Pearl Habor eins und zwei

Feindbilder sind parteiisch und produzieren stark verzerrte Bilder der realen Ereignisse, so von den Angriffen auf die Vereinigten Staaten vom 7. Dezember 1941 und 11. September 2001. Mehr 1 8

Jörg Echternkamp /Stefan Martens (Herausgeber): Militär in Deutschland und Frankreich 1870 - 2010. Anderes Selbstverständnis

Nach dem Zweiten Weltkrieg ging Frankreich dazu über, die deutsche Bedrohung zunächst durch Demilitarisierung, dann durch Kontrolle der Remilitarisierung und schließlich durch rüstungspolitische Verflechtung und den Aufbau einer nuklearen Streitkraft einzudämmen. Mehr 2

Auswärtiges Amt (Herausgeber): Die Außenpolitik der deutschen Länder im Kaiserreich. Viel Stoff für Zoff . . .

Auch das Politische Archiv des Auswärtigen Amts war ein Kind der Niederlage des Kaiserlichen Deutschlands im Ersten Weltkrieg. Es wurde 1920 gegründet. Das dort bewahrte Schriftgut ist der Stoff, aus dem viele Kapitel der deutschen und europäischen Geschichte geschrieben wurden und werden. Mehr

Ernst Freiherr von Münchhausen: Wenn wir die Wahrheit sagen, haben wir uns versprochen Von Würstchen und Fürstchen

Seine „Schützlinge“, weltweit im Einsatz, versorgen Ernst Freiherr von Münchhausen regelmäßig mit dem Stoff, aus dem Diplomaten sind. Er vermittelt einen amüsanten, teilweise lehrreichen Eindruck davon, was es heißt, für Deutschland essen (und trinken) zu müssen und überall „das Positive zu sehen und das Beste aus einer Situation zu machen“. Mehr 1 6

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Die große Unruhe

Von Klaus-Dieter Frankenberger

In vielen Ländern Europas ist das Tal der Tränen noch nicht durchschritten. Es wird unruhig bleiben, solange die Lasten der Anpassung nicht bewältigt sind. Mehr 5