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„Ja“ zu GroKo-Verhandlungen : Die Zwergen-SPD

Die SPD hat sich selbst niedergerungen. Die Sozialdemokraten haben auf dem Parteitag für die Groko-Verhandlungen gestimmt – noch kleiner als in Bonn sollten sie sich aber nicht mehr machen.

Syrien-Kommentar : Krieg gegen die Kurden

Es ist noch nicht allzu lange her, da sahen die Kurden wie die großen Gewinner des Kriegs in Syrien aus. Erdogans Einmarsch ändert alles.

Arbeitsmarkt-Kommentar : Zu wenig Rückhalt

Trotz boomendem Arbeitsmarkt verlieren die DGB-Gewerkschaften immer mehr Mitglieder. Ihre Erklärung dafür ist entlarvend.

AfD und Geheimdienste : Kindisch

Soll die AfD, die doch hineingewählt wurde, bei der Kontrolle der Geheimdienste draußen bleiben? Das wäre mehr als kindisch.

FAZ.NET-Countdown : Wohin der Wind uns weht

Der Orkan hat vieles durcheinander gebracht – jetzt müssen die Dinge wieder glatt gehen. Das gilt für den Parteitag der SPD, aber auch für das Land der Bayern.

Brexit-Kommentar : Junckers Selbstkritik

Junckers Gesten an die Briten war freundlich. Aber die Wähler haben entschieden. Daraus kann nur eine Konsequenz gezogen werden.

FAZ.NET-Countdown : Viel Feuer und viel Fury

Die SPD ist weiter auf der Suche nach der Praline im Sondierungspapier, die so süß ist, dass am Sonntag auf dem Parteitag in Bonn helle Begeisterung aufkommt. Aber nicht einmal Europa bietet vielversprechende Aussichten.

Iran-Kommentar : Ein beispielloser Vorgang

Ein deutscher Politiker wird von Iran ausgespäht – in der Absicht, eine Entführung oder einen Anschlag vorzubereiten. Wir müssen genauer hinschauen.
Bundesrat Arthur Hoffmann als Chef des Militärdepartements

Arthur Hoffmann : Größe und Tragik

Schwierig war die Lage auch für sie. Aber Probleme wie die Schweiz hätten andere Länder während des Ersten Weltkrieges sehr gerne gehabt.

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  • Ein Soldat hält am 02.09.2010 auf dem Gelände des Standortkommandos Berlin in der Julius-Leber-Kaserne auf einem Übungsplatz seine Hände hinter dem Rücken.

    Probleme der Bundeswehr : Landsturm steht, Gegner geht . . .

    Martin Sebaldt will eine freiwillige Heimatschutztruppe zu den Waffen rufen mit 400 000 Frauen und Männern, die den „moralischen Drang spüren“ im „Interesse der Heimat Dienst zu leisten“. Diese Wochenend-Miliz müsste nicht nur den Schutz gegen hartgesottene russische Infiltranten leisten.
  • Warnschild vor sowjetischen Minen ist am 20.02.2015 in der Gedenkstätte Point Alpha zu sehen.

    Militärpolitik der DDR : Kreml-Spitzen ließen Vasallen schwitzen

    Oliver Bange gelingt der Nachweis, dass die im Zuge des Nato-Doppelbeschlusses dislozierten amerikanischen Pershing II und Cruise Missiles von den Strategen des östlichen Militärbündnisses als „Teilaspekt eines umfassenden Innovationsschubes“ auf Seiten der Nato wahrgenommen wurden.
  • Ein Flüchtlingsboot aus Holz im Landesmuseum in Hannover

    Flucht aus Syrien : Katastrophe im Mittelmeer

    Doaas anrührende und Betroffenheit auslösende Geschichte ist so, wie Melissa Fleming sie aufbereitet hat, zu einer Art Erbauungsbuch der Willkommenskultur geworden. Der Resonanzraum für solche Literatur ist begrenzt.
  • Palast der Republik 1976

    Letzte DDR-Volkskammer : Herausragende Beschlüsse

    Je mehr Zeit vergangen ist, umso schöner werden die Erinnerungen an die am 18. März 1990 gewählte Volkskammer, die im permanenten Ausnahmezustand operierte. Dieses gilt mit dem zeitlichen Abstand von einem Vierteljahrhundert als „Höhepunkt europäischen Parlamentarismus“
  • Heinrich Zeiss (1944) im Dienstzimmer der Militärärztlichen Akademie

    Heinrich Zeiss : Wie ließ sich Stalins Reich helfen?

    Die Hilfsexpedition, die 1921 nach Moskau aufbrach, war nicht nur eine medizinische, sondern auch eine politische Gesandtschaft. Ihr gehörte auch der Hygieniker Heinrich Zeiss an, der in Moskau im Auftrag des Deutschen Roten Kreuzes ein bakteriologisches Zentral-Laboratorium gründete.
  • Büste von Hoffmann von Fallersleben auf Helgoland

    Nationalhymnen-Suche 1949-1952 : Menschlichkeit, Du über alles!

    Ausgangspunkt des Hymnen-Streits war der „Coup“ des Bundeskanzlers Adenauer vom April 1950 im West-Berliner Titania-Palast; zum Abschluss seiner Rede ließ er die dritte Strophe des Deutschlandliedes anstimmen. Nicht nur die SPD fühlte sich düpiert, sondern auch Bundespräsident Heuss.
  • Freizeit eines Geheimdienstlers, Aufnahme Mitte der 70er Jahre

    Misstrauensvotum 1972 : Kundschafter als Stimmenkäufer

    Horst Kopp rühmt sich, er habe „in seinen besten Zeiten“ immerhin 27 inoffizielle Mitarbeiter „gesteuert“. Sein Buch beginnt mit der wohl wirksamsten Einflussnahme der DDR-Geheimpolizei auf die Politik der Bundesrepublik: dem Misstrauensvotum gegen Willy Brandt im April 1972.
  • Gedenktafel in Auschwitz (2017)

    Massengewalt im „Dritten Reich“ : In der Exekutionsgemeinschaft

    In Christian Gerlachs außerordentlicher Studie ist keineswegs allein von der Ermordung der Juden Europas, sondern in umfassender Weise von dem entfesselten deutschen Vernichtungswillen in allen seinen Ausformungen die Rede, der den alten Kontinent vor bald acht Jahrzehnten heimsuchte.
  • Beim „Marsch der Lebenden“ vergessen: Schild vom 24. April 2017

    Antisemitismus in Europa : Die Dokumente in ein Raster gezwängt

    Götz Aly hat seinen früheren widersprüchlichen Thesen von Sozialneid und interessengeleiteter Gleichheitssucht Europa übergestülpt. Sein Deutungsmodell des Antisemitismus wird weder der umfassenden Verwandlung der Welt im 19. Jahrhundert noch der Komplexität der darauffolgenden Entwicklungen gerecht.
  • Besucher im „Jewish Museum and Tolerance Center“ in Moskau am 13. Juni 2013

    Pogrome im Zarenreich : Gewaltorgie bei schönem Wetter

    Das eigentliche Schlüsselereignis war wohl die Ermordung Zar Alexander II. am 1. März 1881 gewesen. Unter den vielen Gerüchten, die sich in Russland verbreiteten, war auch eines, das „den Juden“ die Schuld daran gab – verbunden mit der Drohung, dass sie dafür noch würden büßen müssen.
  • Skigebiet in Crans-Montana

    Die Schweiz 1917/18 : Wilson statt Wilhelm

    Im letzten Kriegsjahr weiteten die Vereinigten Staaten ihre Propagandatätigkeit in der Schweiz massiv aus. Bereits im Frühjahr 1917 war das „Committee on Public Information“ gegründet worden, das die Kriegspropaganda mit Mitteln der Produktwerbung revolutionierte.
  • Plakat der Initiative „Pulse of Europe“ am 23. April 2017 in Köln

    Wildt kontra AfD : Wer ist denn, bitte, das Volk?

    Ausführlich setzt sich Michael Wildt mit dem „Volk der AfD“ auseinander, mit deren kulturellen und ethnischen Kriterien; sie betreibe eine Rehabilitierung von Begriffen, die durch den Nationalsozialismus kontaminiert seien.
  • Rainer Barzel (stehend) am 24. April 1972

    CDU/CSU-Fraktion 1969-1972 : Lieber Boxkampf als Ehescheidungsrecht

    Die internen Sitzungsprotokolle der Jahre 1969 bis 1972 zeigen anschaulich, wie die CDU/CSU während der Hochphase der sozialliberalen Reformen um Einfluss rang. Die freimütig formulierten Wortbeiträge reichten dabei von der Ostpolitik über Sozialfragen bis hin zur Reform des Eherechts.
  • Prinz Asfa-Wossen Asserate am 2. August 2010 in Frankfurt

    Afrikas Zukunft : Kaum Optimismus für Afrika

    Warum nimmt Korruption in Politik und Wirtschaft in Afrika im weltweiten Vergleich einen Spitzenplatz ein? Asfa-Wossen Asserate verfügt über alle Zahlen und Statistiken und vergisst trotzdem nie, dass es nicht um Kennziffern und Jahresbilanzen geht, sondern um Menschenschicksale.
  • Die amerikanische und die UN-Flagge wehen am 23.09.2014 in New York vor dem Gebäude der Vereinte Nationen.

    Gewaltsame Konflikte : Ein Kamm für alle Fälle

    Der Schweizer Historiker Daniele Ganser arbeitet gern mit Provokationen. Während er zum Beispiel gütige Worte für Gaddafi und Assad findet, verdächtigt er viele Entscheidungsträger in den Vereinigten Staaten und in Nato-Staaten, Kriegsverbrecher zu sein.
  • Friedrich Wilhelm von Loebell

    Friedrich Wilhelm von Loebell : Dem Strom der Zeit das Bett abgraben

    Friedrich Wilhelm von Loebells politisches Handeln war an drei Grundprinzipien orientiert, die zum Wesenskern des deutschen Konservatismus der Epoche gehörten. Er trat ein für die Stärkung des Reiches, den Schutz von Monarchie und Staat sowie die Bekämpfung der Sozialdemokratie.
  • Das „Schlosshotel Kronberg“

    Haus und Land Hessen : Alte Familie

    Rainer von Hessen erzählt in einem reichillustrierten Bändchen die Geschichte seiner Familie, deren Erbe heute von der Kulturstiftung des Hauses Hessen und der Hessischen Hausstiftung betreut wird. Gerade bei Herrscherfamilien ist der Nachweis der Abstammung entscheidend: Je oller, desto doller.
  • Die Stasi und die Grünen : Mit gebundenen Händen beäugt

    In der DDR entstand schon 1984 eine Diplomarbeit über die Grünen. Diese seien „sicherheitsrelevant“, weil „Mitglieder der Grünen ständig nach neuen Wegen und Formen des Einwirkens in die DDR zur Kontaktaufnahme mit den unterschiedlichsten ,staatsunabhängigen‘ Gruppen suchen“.