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Pierre Laval

Quisling und andere : Flitterwochen mit Hitler?

Nach 1945 wollte es keiner gewesen sein. Aber während des Krieges gab es in vielen Ländern Menschen, die mit der deutschen Besatzung kooperierten.
Soldatenfriedhof bei Verdun am 29. Mai 2016

Glaubensfragen : Neigung zum Krieg

In der Geschichtswissenschaft ist nie etwas wirklich erledigt. Das zeigt dieser Band über die Fischer-Kontroverse(n).
Opernball 1992: Kurt Waldheim mit Frau und Ehepaar Vranitzky

Neue Kleinheit : Unter Aufsicht

Jahrhundertelang war Österreich eine europäische Großmacht. Eine Geschichte der Zeit „danach“.

Brüssel gegen Nationalstaaten : Am längeren Hebel

Bei der Bestimmung des Kommissionspräsidenten geht es auch um die Frage nach Transparenz und Legitimität. Ein Kommentar.

Syrien-Krieg : Russischer Zynismus

Der Kreml handelt in Syrien allein nach eigenen machtpolitischen Überlegungen, frei von moralischen Skrupeln. Diejenigen, die Russland für einen „unverzichtbaren“ Sicherheitspartner halten, erleben derzeit eine Enttäuschung. Ein Kommentar.

AfD-Kommentar : Die gute Sache

Über Deniz Yücels frühere Äußerungen lässt sich trefflich streiten. Aber eine Missbilligung durch den Bundestag?

FAZ.NET-Countdown : Es gibt uns noch

Was den Kampfmittelräumern zu verdanken ist, konnten die F.A.Z.-Mitarbeiter gestern am eigenen Leib bei einer Bombenentschärfung erfahren. Die Redaktion ist wieder handlungsfähig – und das soll Europa in der Flüchtlingskrise auch werden.

Amerika-Kommentar : Ein Schandfleck

Das Massaker an der Schule in Parkland ist ein Armutszeugnis für die Politik in Amerika. Der Vorschlag von Donald Trump, Lehrer zu Ersatzpolizisten zu machen, zeigt die ganze Hilflosigkeit.

FAZ.NET-Countdown : Tag der Wahrheit für Dieselfahrer

Für viele Städte und Autofahrer könnte das Diesel-Urteil zum Albtraum werden: Eine Strategie für ein solches Szenario gibt es nicht. Was sonst noch wichtig wird, steht im FAZ.NET-Countdown.

Syrien-Kommentar : Jeder gegen jeden

Der Konflikt in Syrien ist in Wahrheit ein Knäuel von Kriegen. Doch, dass Machthaber Assad überhaupt zum Feldzug gegen die eigene Bevölkerung in der Lage ist, verdankt er allein dem Eingreifen Russlands und Irans.

DFL-Kommentar : Teurer Fußball

Fußball begeistert die Massen, zieht aber auch gewaltbereite Fans an. Jetzt soll sich die Deutsche Fußball-Liga an den Kosten für Polizeieinsätze beteiligen. Richtig so!

FAZ.NET-Countdown : Die Hundejahre der SPD

Die SPD geht dem Streich einer Boulevard-Zeitung auf den Leim und lässt eine Hündin zum Mitgliederentscheid zu. Stephan Weil wünscht sich angesichts des Chaos der letzten Woche Ruhe in der Partei. Und in der CDU wird es seltsam still.

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  • Jean Ziegler am 17. März 2017 in Köln

    Vereinte Nationen : O Schreck, viel Dreck . . .

    Der frühere UN-Sonderberichterstatter Jean Ziegler rechnet mit den Vereinten Nationen ab und präsentiert sich als ein der Allgemeinheit verantwortlicher Kämpfer für Wahrheit und Recht.
  • Hermann Göring und Fritz Thyssen in Essen

    Fritz und Heinrich Thyssen : „Unerhörte Geschmacklosigkeit“

    Der Parlamentarismus von Weimar war dem Konzernchef Fritz Thyssen von Anfang an suspekt. Er hielt damit auch im Ausland nicht hinter dem Berg, im Urteil der „Frankfurter Zeitung“ eine „unerhörte Geschmacklosigkeit“. Auch die von Gustav Stresemann betriebene Verständigungspolitik lehnte er ab.
  • Der Winterpalast in St. Petersburg am 11. März 2017

    Russische Revolution 1917 : Botschaften an die Peripherie

    Im Jahr 1917 wurde eine scheinbar unerschütterliche Institution wie das Zarentum ziemlich leicht hinweggefegt. Deshalb ist es interessant, wie das offizielle Russland heute mit diesem Erbe umgeht, zumal dem Zarenreich die eine oder andere amtliche Träne nachgeweint wird.
  • Martin Schulz stellt am 16. Juli seinen Zukunftsplan vor

    Martin Schulz : Nach dem großen Strohfeuer

    Die drei Bücher über Martin Schulz wurden zu einem Zeitpunkt veröffentlicht, als der Kanzlerkandidat wie ein politischer Apostel behandelt wurde. Auf der Suche nach den Ursachen dafür bot sich die Biographie an – zumal Schulz sie gerne als Werkzeug seiner Überzeugungskunst benutzt.
  • Werbematerial zur Bundestagswahl: FDP-Arbeitshandschuhe

    Christian Lindner : Bedenke auch das Ende, FDP!

    Gerhard Papke, der in Düsseldorf stellvertretender Parlamentspräsident war, wirft dem FDP-Chef Lindner vor, die Chance ungenutzt zu lassen, mit konturierten Positionen zu Themen wie Zuwanderung, Integration und Islamismus, enttäuschte Wähler der (rechten) Mitte an die FDP zu binden.
  • Vitrinen mit Büchern und gerahmte Fotos an der Wand erinnern bei der Einweihung des Fritz-Bauer-Saals im Landgericht in Frankfurt am Main am 17.05.2017 an das berufliche Wirken des Frankfurter Staatsanwalts.

    SS-Richter Morgen : Himmlers Gerechtigkeitsfanatiker?

    Der Jurist Konrad Morgen war mit Ermittlungen gegen hohe SS-Offiziere, oft wegen Korruption, betraut. Seine Untersuchungen führten ihn 1943 nach Auschwitz. Er erklärte nach dem Krieg, er habe damals nach Wegen gesucht, das Morden im „Vernichtungslager“ juristisch zu ahnden.
  • Ein Schild weist auf den Mittelpunkt der Europäischen Union in Westerngrund (Bayern) hin, aufgenommen am 23. März 2017

    Perspektiven für die EU : Neu beginnen!

    Als in Maastricht 1991 aus der Europäischen Gemeinschaft (EG) die Europäische Union (EU) wurde, waren die Europäer darauf nicht vorbereitet. Mit dem „Verfassungsvertrag“ gab es wieder mehr Europa, worauf 2005 die Ablehnung in Frankreich und den Niederlanden folgte.
  • Zerstörtes Königsberg nach dem Luftangriff im August 1944

    Ostpreußen 1944/45 : Kein zweites Tannenberg

    Der erste sowjetische Angriff auf das Reichsgebiet im Oktober 1944 konnte erfolgreich zurückgeworfen werden. Die Übergriffe auf Zivilpersonen durch die sowjetische Armee boten sich dazu an, propagandistisch ausgenutzt zu werden, was bei den deutschen Truppen den Durchhaltewillen stärkte.
  • Gedenktafel auf dem Bad Harzburger Friedhof für die Opfer der Nationalsozialistischen Gewaltherrschaft

    Judenverfolgung Bad Harzburg : Gemäßigter als anderswo?

    Hatte der Anspruch des „Weltbades“ die jüdischen Gäste während der Kaiserzeit noch weitgehend vor Diffamierungen geschützt, änderte sich dies zusehends in der Weimarer Republik. Es kam zu antisemitischen Schmierereien, und der Ort sah sich in der Presse als „Judenbad“ angefeindet.
  • Exil-Österreicher in Amerika : Nur ein brauner Spatz auf dem Heldenplatz

    Im Office of War Information (OWI) der Vereinigten Staaten von Amerika waren gegen Ende des Krieges etwa 10 000 Personen damit beschäftigt, Angehörige der Wehrmacht und die deutsche Zivilbevölkerung propagandistisch zu infiltrieren. Unter ihnen waren etwa 400 Österreicher in der Minderheit.
  • Die Schweiz und das IKRK : Weißes und Rotes Kreuz

    Die Jahre 1919 bis 1939 bildeten für das Verhältnis zwischen dem offiziellen Bern und dem Genfer Internationalen Komitee vom Roten Kreuz eine eigene Epoche. Humanitäre Hilfe und Spendenaufrufe gab es zwar weiterhin, sie standen aber nicht mehr so stark im Fokus.
  • Erinnerungen an Alt-Kanzler : Leidgesehen und sattgehört

    Martin Rupps plädiert für Amtszeitbegrenzungen in der Politik. Die irrationale Unfähigkeit zum Loslassen von der Politik hängt mit der Wichtigkeitsdroge Politik zusammen. Bei Amtszeitbegrenzungen mit verlängerten Legislaturperioden könnte die jeweilige Kanzlerhegemonie dann zehn Jahre dauern.
  • Kritik an Christopher Clark : Mit dem linken Auge sieht man schwächer

    Die Erklärung für den Generalangriff von Klaus Gietinger und Winfried Wolf gegen Christopher Clark ist in ihrer Überzeugung zu sehen, der australische Historiker wolle die Deutschen mit Hilfe eines „historischen Rollbacks“ durch „Verkürzungen“, „Verdrehungen“ und „Verfälschungen“ weißwaschen.
  • Radiosendungen : BBC gegen DDR

    Neben Versuchen, Absender ausfindig zu machen und Post an die BBC in London abzufangen, ging die DDR auch mit propagandistischen Mitteln gegen die Sendung „Briefe ohne Unterschrift“ vor. Macher und BBC wurden als Spionagezentralen, als Zuarbeiter für den MI 6, verunglimpft.
  • Menschenrechte : Mobilisierende Kritik

    Zu Deutschland liest man im jüngsten Bericht von Amnesty International: „Die Zahl rassistischer Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte blieb hoch, und die Behörden ergriffen keine wirksamen Gegenmaßnahmen.“ Dies ist offensichtlich unrichtig und kann nur als böswillig bezeichnet werden.
  • Von Roosevelt bis Nixon : Weißes Haus und Weltordnung

    In gut recherchierten Einzelbeiträgen geht es um die Rolle globaler Entwicklungen in den Wahlkämpfen von Franklin Delano Roosevelt bis zu Bill Clinton und inwiefern die Kandidaten mit ihren Positionen nicht nur die Außenpolitik des Landes, sondern auch Entwicklung und Verlauf der Kampagnen prägten.
  • Völkermord der Kolonialzeit : Viel mehr als peinlich

    Bundestagspräsident Lammert bezeichnete im Sommer 2015 den Deutsch-Namibischen Kolonialkrieg als „Völkermord“, während das Auswärtige Amt als „politische Leitlinie“ für die Bundesregierung erklärte: „Der Vernichtungskrieg in Namibia von 1904 bis 1908 war ein Kriegsverbrechen und Völkermord.“
  • Überreste des Afghanistan-Krieges 1979 bis 1989 in Kandahar

    Afghanistan 1979 bis 1989 : Völlig zerstört und gebrochen

    620 000 sowjetische Soldaten waren von 1979 bis 1989 im Einsatz. Mindestens 15 000 Mann kamen ums Leben, über 70 Prozent wurden verwundet oder traumatisiert. Von den rund 15 Millionen Bewohnern Afghanistans wurden mehr als eine Million getötet und jeder zweite in die Flucht getrieben.