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Ist die Debatte, ob der Islam zu Deutschland gehört, leid: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Islam und Christentum : Was zu uns gehört

Der Staat darf nichts von einer Religion erwarten, außer, dass sie sich im Rahmen der Verfassung bewegt. Das ist nicht wenig – gerade mit Blick auf den Islam. Ein Kommentar.

Islam und Christentum : Was zu uns gehört

Der Staat darf nichts von einer Religion erwarten, außer, dass sie sich im Rahmen der Verfassung bewegt. Das ist nicht wenig – gerade mit Blick auf den Islam. Ein Kommentar.

Grünen-Kommentar : Die neuen Bürgerlichen

Die Stimme für die Grünen, die einstige Protestpartei, ist auch eine Gewissensberuhigung – ein Ablass für den eigenen Lebensstil.

Kommentar zur Europawahl : Droht eine Allianz der Nationalisten?

Leute wie Matteo Salvini und Marine Le Pen wollen die Europawahlen 2019 zu einem Plebiszit über die EU machen. Sie hoffen, dass die Wähler für eine Renationalisierung der Politik stimmen – langweilig dürfte der Wahlkampf so zumindest nicht werden.

Brexit-Kommentar : Das Prinzip Hoffnung

Kein Mensch, der bei Verstand ist, kann sich einen „harten“ Austritts Großbritanniens aus der EU wünschen.

Khashoggi-Kommentar : Kritik wird nicht geduldet

Offensichtlich hat die saudische Führung die unangenehmen Folgen der mutmaßlichen Tötung des saudischen Dissidenten Jamal Khashoggi unterschätzt. Nun sucht die Führung nach einem Sündenbock.

FAZ Plus Artikel: AfD-Kommentar : Kalte Heimat

Auch die AfD übt jetzt Globalisierungskritik. Alexander Gauland sieht darin sogar den Sinn von Populismus. Seine Sympathie für das Volk speist sich aber aus der Verachtung für die Demokratie.

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  • Der Kreml bei Nacht am 26. Mai 2013

    Stalin-Note von 1952 : Noch hinterher darauf reinfallen

    Gerhard Wettig widmet sich der historiographischen Kontroverse um die Stalin-Note vom März 1952. Für ihn war die Stalin-Note nur eine Drohung an die Adresse Ost-Berlins, dass sich Moskau jederzeit mit den Westmächten auf ein Ende der deutschen Teilung verständigen und dabei die DDR opfern könnte.
  • Beginn der Sendung „Der schwarze Kanal“ mit Karl-Eduard von Schnitzler.

    Europa-Vorstellungen : Erosion des Deutungsmonopols

    Den von der KSZE angestoßenen Debatten um Europa und dessen Rolle in der prekären Sicherheitsarchitektur des Kalten Krieges geht Christian Domnitz am Beispiel Polens, der ČSSR und der DDR zwischen 1975 und 1989/90 vergleichend nach.
  • Rettungswesten am Strand von Lesbos am 2. November 2015

    Flüchtlinge in Deutschland : Ohne Realismus schafft man gar nichts

    Schon das geltende Recht ist zwischen Grundgesetz und Asylgesetz, der Genfer Flüchtlingskonvention und ihrer Qualifikationsrichtlinie mit ihren unterschiedlichen Kriterien für Schutzwürdigkeit, dem Schengener Abkommen und dem Dublin-Verfahren extrem verwirrend.
  • Ein Exemplar der Originalausgabe „Mein Kampf“

    „Mein Kampf“ : Hitlers Leser und Zitierer

    Der Bonner Mediziner und Psychologe Walther Poppelreuter hielt im Wintersemester 1932/33 eine mehrwöchige Vorlesung über „Mein Kampf“. 1934 entstand daraus eine Studie über die „politische Psychologie“ Hitlers.
  • Zelte auf dem Gelände der Erstaufnahme in Doberlug-Kirchhain im November 2015

    Krieg und Gewalt : Bedrohung der Wohlstandszone

    Für viele unerwartet ist der Traum vom „ewigen Frieden“ in Europa durch eine schnelle Folge von Krisen an der europäischen Peripherie abgelöst worden, deren Auswirkungen noch nicht abzusehen sind.
  • Oswald Pohl und Richard Baer (rechts) 1944 im KZ Auschwitz

    Massenmord im KZ-System : Die Opfer bleiben fast unsichtbar

    Die oft verbreitete Meinung, gegen Ende des Krieges habe Chaos in einem kollabierenden KZ-System geherrscht, kann Stefan Hördler faktenreich widerlegen. Er geht sogar einen Schritt weiter und betont die ununterbrochene Kontrolle der SS, der es gelang, das KZ-System grundlegend neu zu ordnen.
  • Stolpersteine auf dem Königsplatz in München am 9. Juni 2015

    Juden in der Illegalität : „U-Boote“ in München

    Als die nationalsozialistischen Machthaber 1941 ein Auswanderungsverbot erließen, flohen mindestens 10 000 jüdische Menschen in die Illegalität. Susanne Schrafstetter beschreibt zahlreiche Einzelschicksale der Untergetauchten in München und Erfahrungsberichte ihrer Helfer.
  • Im Sachverzeichnis des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland ist die Pressefreiheit aufgeführt.

    Zensur im Sowjetreich : Gralshüter

    Der 1922 gegründete bolschewistische Zensurapparat Glawlit war bis in die zweite Hälfte der achtziger Jahre Hüter der leninistischen Ideologie und Stütze der Machtposition der KPdSU. Glawlit fürchtete weniger den Klassenfeind als die eigene, „durch Schlendrian und Inkonsequenz determinierte Arbeitsweise“.
  • Ende des Ramadan: Parade in Kislowodsk/Kaukasus im Oktober 1942

    Islamische Kräfte und Hitler : Für Adolf Effendi nach Stalingrad

    Nach Kriegsbeginn 1939 wandten sich staatliche Stellen in Berlin zunehmend der Frage zu, wie „der“ Islam für die eigene Strategie instrumentalisiert werden könnte. Hitler höchstpersönlich empfing im November 1941 Amin al-Husaini, den Mufti von Jerusalem.
  • Das Reichstagsgebäude in Berlin am 3. Oktober 1990

    Zwischenkriegszeit : Zwischen Abwehr und Anlehnung

    Von 1925 bis 1930 gab es 220 deutschsprachige Parlamentarier in Volksvertretungen Ostmitteleuropas; vereinzelt hatten Angehörige der deutschen Minderheit sogar Ministerposten inne.
  • Das „Kampf-Häusl“ auf dem Obersalzberg bei Berchtesgaden wurde 1951 abgerissen.

    Neuausgabe „Mein Kampf“ : Editoren gegen Hitler

    Hitler liebte es martialisch. Die Editoren des Münchener Instituts für Zeitgeschichte auch. Sie wollen ihn in der kräftig kommentierten Neuausgabe von „Mein Kampf“ nach eigener Aussage „umzingeln“ und sich selbstbewusst mit dem „vergifteten Buch“ von 1925/26 auseinandersetzen.
  • Grenzübergang Spielfeld in Österreich am 7. Dezember 2015

    Österreichs Außenpolitik : Wiener Buh für die EU?

    In der Ungarn-Krise 1956 ebenso wie später bei der Niederschlagung des Prager Frühlings stellte sich Österreich in Wort und Tat, nämlich durch die großzügige humanitäre Hilfe für viele Flüchtlinge, auf die Seite der freien Welt, ohne seine Neutralität in Frage zu stellen.
  • Prinzessin Stephanie und Fritz Wiedemann

    Geheimemissäre Hitlers : Jenseits der Yellow Press

    Adolf Hitler griff gerne auf Angehörige des europäischen Hochadels für geheime Sondermissionen zurück, um deren internationale Verwandtschaftsbeziehungen zur Tarnung wie zur Kontaktaufnahme zu nutzen.
  • Prager bauen Barrikaden am 21. August 1968 vor dem Gebäude des Tschechoslowakischen Rundfunks

    „Prager Frühling“ : Nur ein Verkehrsunfall?

    Die Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 durch die Warschauer-Pakt-Staaten markierte indes nicht nur das Ende der ostpolitischen Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik und Frankreich. Sie wirkte auch als „Katalysator“ für die künftige Bonner Ostpolitik.
  • Französische Kampfpanzer vom Typ Leclerc rollen am 14.07.2010 bei einer Militärparade über die Champs-Elysées in Paris.

    Rüstungsbeschaffung : Frankreichs Erfolge als Waffenexporteur

    Im Laufe der 1970er Jahre entwickelte sich der Begriff Militärisch-Industrieller Komplex (MIK) in Westdeutschland zu einem Kampfbegriff der Friedensbewegung gegen das politische Establishment. Dabei wurde der konkrete Beschaffungsvorgang von Wehrmaterial kaum zur Kenntnis genommen.
  • Die Einfahrt zum Gelände des Bundesnachrichtendienstes (BND) in Pullach am 12. August 2013

    Gabriele Gast : Die Perle aus Pullach

    Die frühere Regierungsdirektorin Gabriele Gast übermittelte unter dem Decknamen „Gisela“ 17 Jahre lang Informationen aus der Zentrale des BND in Pullach in die Zentrale des MfS in Ost-Berlin.
  • Stimmabgabe in einem Wahllokal am 11. März 2012

    Demokratie in Europa nach 1918 : Zerbrechliche Normalität

    Nach dem Ersten Weltkrieg und der großen Mobilisierung standen alle Gesellschaften vor der Aufgabe, ihre Partizipations-Basis zu erweitern. Die Zeiten der Wahlrechtbeschränkung waren selbst im reaktionären Preußen abgelaufen.
  • Erhard Eppler 2012 in Schwäbisch Hall

    Erhard Eppler : Wortmächtiger Vordenker

    Auf eine wohltuende Weise ist Erhard Epplers Buch einfach pragmatisch. Mit der Gabe, die einen erfolgreichen Oberstudienrat von dem sprichwörtlichen Oberlehrergetue unterscheidet, blättert er fünf Jahrzehnte deutscher, sozialdemokratischer und höchstpersönlicher Politik auf.
  • Transatlantische Beziehungen : Knallige Schelte

    Ihr Buch sei nicht als Plädoyer für die Abkoppelung Deutschlands von Amerika gemeint, schreibt Eva C. Schweitzer. Jedoch dürfe sich Deutschland nicht „in amerikanischen Kriegen verheizen lassen“.