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Mehr Geld für die Parteien : Aus der Staatspulle

Die Erhöhung der Parteienfinanzierung ist aus Sicht von Union und SPD offenbar eine Selbstverständlichkeit. Das ist ein Förderprogramm für Parteienverdrossenheit.

CDU und CSU streiten um Asyl : So sehen Endspiele aus

Die Entscheidung im unionsinternen Streit über die Asylpolitik lässt sich nur noch wenige Tage aufschieben, aber nicht mehr vertagen. Denn die CSU setzt jetzt alles auf eine Karte.

Asylstreit in der Union : Das Fass ist übergelaufen

Drei Jahre hatte die Kanzlerin Zeit, um sich von ihrer falschen Flüchtlingspolitik im Herbst 2015 zu lösen. Nun will die CSU ihr keine vierzehn Tage mehr geben. Auch im Uhrwerk der Union tickt jetzt eine Bombe.

Streikverbot : Verlässlich

Das Streikverbot für Beamte folgt aus dem Grundgesetz. Wie wichtig und sinnvoll dieser hergebrachte Grundsatz auch in einer weitgehend privatisierten Welt ist, zeigen Arbeitskämpfe in der Daseinsvorsorge.
Eindrucksvolle Kulisse: Ein Eurofighter Typhoon, aufgenommen während des Nato-Gipfels 2014 in Wales

Nato : Zerstörerische Retter?

Seit dem Amtsantritt Donald Trumps sprechen viele darüber. Aber um das Bündnis Europas mit Nordamerika stand es schon vorher nicht zum Besten.

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  • Die Flagge der Nato

    Die Allied Mobile Force : Militärisch schwach, medial stark

    Schwerpunkt der Nato-Strategie war von den späten 1950er Jahren an die Vorneverteidigung in Deutschland. Dabei stand außer Frage, dass bei einem sowjetischen Großangriff rein konventionelle Kräfte zur Verteidigung nicht ausreichen würden.
  • Helmut Schmidt segelt auf dem Brahmsee

    Helmut Schmidt : Ein Soldatenpolitiker?

    Martin Rupps rechnet mit Helmut Schmidt und seiner Generation ab. So höhnt er, im „Raumschiff Bonn“ lebe ein „Männerbund von Flegeln zusammen, die sich im Bundestag für die Fernsehkameras und fürs Protokoll keilen, aber hinterher gemeinsam saufen und gemeinsam über ihre Ehebrüche schweigen“.
  • Schaufenster in London, anlässlich des 50. Jahrestages der Beerdigung von Winston Churchill, am 30. Januar 2015

    Churchill und die Schweiz : Königsblau für Sir Winston

    Sir Winston Churchill hielt sich vom 23. August bis zum 20. September 1946 in der Schweiz auf. Dass der Besuch des britischen Kriegspremiers zustande kam, ging auf eine Initiative von Charles Montag aus Winterthur zurück, der 1915 an der Französischen Riviera Churchill Malunterricht erteilt hatte.
  • Nichts wird unmöglich: Heft 1/1968 „Über die Welt von morgen“

    Zukunftsvorstellungen : Der kühne Wahn vom großen Plan

    Politische Planung versinnbildlichte nach 1945 ein Höchstmaß an Rationalität und Modernität. In der Bundesrepublik konnte eine gewisse Zurückhaltung erst Anfang der sechziger Jahre überwunden werden.
  • Demonstranten halten am 04.06.2015 in München bei einer Demonstration gegen den G7-Gipfel ein Schild mit der Aufschrift „Save Demokratie“.

    Repräsentative Politik : Seid auf der Hut vor zu viel Wut …

    Die Kernthese von Simon Tormey ist, dass das Zeitalter der repräsentativ-demokratischen Politik zu Ende gehe. Man dürfe hoffen, dass an die Stelle dieser Art von Politik etwas Neuartiges treten werde, eine Demokratie, in der die Bürger das politische Handeln selbst übernähmen.
  • Die erste Nummer der „Werkszeitung“

    Boehringer in der NS-Zeit : Vom Zugriff abgeschirmt und gut verdient

    Jetzt hat die Gesellschafterfamilie Boehringer dem Landeshistoriker Kißener ihr Archiv geöffnet und die Erforschung der Unternehmensgeschichte im Nationalsozialismus „finanziell ermöglicht“, ohne dabei je „Einfluss auf deren Ergebnisse auszuüben“.
  • Trauerfeier für Kurt Waldheim am 23.06.2007 in Wien

    Kurt Waldheim : Braune Zeit als Hofburg-Leid

    Nach einem alten Bonner Diplomaten-Bonmot beherrschten die Wiener das Kunststück, aus Beethoven einen Österreicher und aus Hitler einen Deutschen zu machen. Das änderte sich schlagartig durch die Affäre um Kurt Waldheim.
  • Feier anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung Athens am 12. Oktober 2014

    Besatzung Griechenlands : Hitlers Fahne auf der Akropolis

    Eine schlimme Ausbeutungs- und Inflationspolitik mit über 100 000 Hungertoten bereits im ersten Kriegswinter gehört neben den als „Sühnemaßnahmen“ dargestellten Geiselerschießungen zu den Charakteristika der deutschen Okkupation Griechenlands.
  • Udo Di Fabio, am 22. November 2015 in Freiburg

    Westliches Gesellschaftssystem : Alles auch eine Frage der Grenzen

    Mit Udo di Fabio meldet sich kein Unbekannter zu Wort. Ein Verfassungsrichter, der in Karlsruhe alle Stärken, Schwächen, Hoffnungen und Sorgen des Vaterlands und der Partner in Europa studieren konnte, bringt genauso viel Überblick und Erfahrung mit wie ein Spitzenpolitiker.
  • aufgenommen am 23. Juni 2014 in Mosul, Irak

    Extremistengruppen : Zur Zukunft des Terrors

    Peter R. Neumann will keine Panik erzeugen, erwartet aber, dass auf dem „Nebenschauplatz“ Europa die Bedrohung durch Dschihadisten weiter ansteigen wird.
  • Reinhard Gehlen, aufgenommen im Jahr 1943 als Oberst der Deutschen Wehrmacht

    Gehlens Spion „Klatt“ : Der Glaube versetzt Zwerge . . .

    Reinhard Gehlen, Chef der Abteilung Fremde Heere Ost (FHO), als vermeintlich bester Kenner der Roten Armee später Schöpfer und erster Präsident des Bundesnachrichtendienstes, vertraute nach anfänglichem Zögern den „Max“- Meldungen.
  • Europäisches Parlament in Straßburg

    EU-Parlament : Im Dickicht der Ebenen

    Mehr als nur ein Debattenforum wie in den 1970er und 1980er Jahren hat sich das Europäische Parlament neben der Kommission und dem Rat fest im EU-Institutionsgefüge etabliert - und zwar als entscheidender Mitgestalter. Es repräsentiert einen supranationalen Parlamentarismus.
  • Khaldiyeh, Syrien am 11. August 2011

    Militärische Kampfhandlungen : Die Kollateral-Opfer

    Die relativ „hohe Gewalttoleranz“ im Humanitären Völkerrecht und auch im Völkerstrafrecht löst allerdings nicht die moralische Problematik der massiven Zufügung von Leid bei der Kriegführung an Unbeteiligten.
  • Charles de Gaulle am 16. Juli 1965 am Mont-Blanc Tunnel

    Charles de Gaulle : Der General als Monarch

    Nach der alliierten Landung in der Normandie übernahm Charles de Gaulle Ende August 1944 trotz amerikanischer Vorbehalte die Regierungsgeschäfte in Paris. Gegen Kriegsende 1945 gelang es ihm, sein Land in den Kreis der Siegermächte einzureihen.
  • Botschafter Saffet Arikan (Links) in Tempelhof im August 1942

    Mustafa Kemal Atatürk : Hitlers leuchtender Stern

    Die deutsche Rechte war nach dem Abschluss des Versailler Vertrags, der die deutsche Schuld am Ersten Weltkrieg festgeschrieben hatte, von einem wahren Türkenfieber erfasst. Der türkische Befreiungskampf diente der noch winzigen Nazipartei in ihrer Gründungsphase als Leitbild.