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Dienstag, 18. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Politische Bücher

Klaus Eichner/ Karl Rehbaum (Hrsg.): Deckname Topas Nie war er so wertvoll wie heute ...

Rainer Rupp gefällt die Vorstellung, durch ihn sei „die sowjetische Führung zu einer realistischen Einschätzung der Nato gelangt“. Nun soll er zum Jahrhundertspion der DDR-Auslandsspionage verklärt werden. Mehr

Stephan Hebel: Mutter Blamage / Stefan Kornelius: Angela Merkel Ruhige Stärke, forcierte Passivität

Noch lässt sich im Ansatz kein Überdruss messen, wenn Bundeskanzlerin Merkel in den Medien oder bei Veranstaltungen präsent ist. Wenn dies einmal kippt, ist der Machtabstieg nicht mehr aufzuhalten. Ob die neuen Merkel-Bücher von Stephan Hebel und Stefan Kornelius ihren Anteil daran haben werden, kann bezweifelt werden. Mehr 1

Nikolaus Blome: Angela Merkel - die Zauder-Künstlerin Den Unions-Jungens längst davongeritten

Oben sitzt Angela Merkel fest im Sattel. Unten blutet die CDU aus. Ja, aber: „Man wird einem Politiker nicht vorwerfen wollen, dass er gern wiedergewählt werden wird“, meint der Hauptstadtkorrespondent Nikolaus Blome. Mehr

Roger Engelmann: Die DDR im Blick der Stasi 1953 Ein Kind des 17. Juni

Zu den Folgen des Volksaufstandes in der DDR im Juni 1953 gehörte die regelmäßige und umfassende Berichterstattung der Stasi an die SED-Spitze über die Stimmung(en) der „Arbeiter und Bauern“ - ein bis 1989 bestehendes „Frühwarnsystem“ des Regimes. Mehr

Ilko-Sascha Kowalczuk: Stasi konkret Im permanenten Bürgerkrieg

Bis Ende der 1950er Jahre diente das Ministerium für Staatssicherheit vor allem der Unterdrückung und Verfolgung von Regierungsgegnern, nicht selten durchsetzt mit unmenschlicher Brutalität. In der zweiten Phase bis 1990 entwickelte es sich zu einem umfassenden Kontroll-, Steuerungs-, Überwachungs-, Unterdrückungs- und Verfolgungsinstrument. Mehr

Mehr Politische Bücher
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Oliver Decker/Johannes Kiess/ Elmar Brähler: Die Mitte im Umbruch; Thomas Kuban: Blut muss fließen Wenn Grenzen verschwimmen

Die Demokratie scheint auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts kein Selbstläufer zu sein. Umso wichtiger bleibt es, rechtsextreme Demokratiefeindlichkeit kontinuierlich zu analysieren. Dem widmen sich die Psychologen Elmar Brähler und Oliver Decker sowie ein freier Journalist, der unter dem Pseudonym Thomas Kuban publiziert. Mehr 1

Michael Buddrus /Sigrid Fritzlar: Landesregierungen und Minister in Mecklenburg Die 118 Herren

Im Biographischen Lexikon der mecklenburgischen Minister von der Zeit des Kaiserreichs 1871 bis zur Auflösung der Länder in der DDR 1952 finden sich 118 Lebensläufe. Dabei war zu beachten, dass bis in das „Dritte Reich“ hinein zwei Mecklenburg bestanden: Schwerin und Strelitz. Nach 1945 entstand zudem das Land Mecklenburg-Vorpommern. Mehr

Bastian Hein: Elite für Volk und Führer Himmlers Freizeitkrieger

Entgegen dem verbreiteten Selbstbild handelt es sich bei der Allgemeinen SS um eine gesellschaftlich heterogene Organisation, in der sich „Arbeitslose, Hilfsarbeiter und kleinbürgerliche Handwerker ebenso wie Adelssöhne, hohe Beamte und Professoren“ fanden. Anders formuliert: Die Allgemeine SS stellt die „Schnittstelle“ dar zwischen dem „Neuadel“ des Schwarzen Ordens und der deutschen Gesellschaft. Mehr

Michail Gorbatschow: Alles zu seiner Zeit Der Generalsekretär und die Union

Der im Westen bewunderte Michail Gorbatschow blickt zurück auf sein bewegtes und wirkungsmächtiges Leben. Den Untergang des Sowjetimperiums hat er noch nicht ganz verkraftet, und seine welthistorische Rolle, von der besonders die Deutschen profitiert haben, übergeht er. Mehr 3

Sebastian Liebold: Kollaboration des Geistes Fassadenpolierer des „Führers“

Die propagandistische Selbstinszenierung des „Dritten Reiches“ nahmen französische Rechtsintellektuelle für bare Münze, sie polierten die Fassade sogar noch kräftig auf, um ihr ein düsteres Krisen-Bild der Dritten Republik in Frankreich entgegenzusetzen. Mehr

Christian Stachelbeck: Deutschlands Heer und Marine im Ersten Weltkrieg Kurzer Krieg, schneller Sieg?

Der Mitarbeiter des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr behandelt in vier faktengesättigten Kapiteln „Militärisches Denken und Kriegführung“, „Strukturen“, „Rüstung“ sowie „Alltag, Kriegserfahrungen, Motivationen“. Deutlich werden die chaotischen Befehls- und Zuständigkeitsstränge, ebenso die Vorbehalte und Egoismen einzelner Waffengattungen. Mehr

Richard Breitman/ Allan J. Lichtman: FDR and the Jews Gegner des fanatischen Rassenwahns

Der amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt hat im Zweiten Weltkrieg dem Untergang der europäischen Juden nicht tatenlos zugesehen, sondern mehr als jeder andere Politiker seiner Zeit für sie getan, auch mehr als jeder seiner innenpolitischen Gegner getan hätte. Mehr 2 1

Alexander Will: Kein Griff nach der Weltmacht 1001 Nacht und Csárdásfürstin

Die islamische Welt mochte die Mittelmächte im Herbst 1914 für das kleinere Übel halten; aber sie zeigte wenig Lust, sich für Deutschland zu exponieren. Ein deutscher Diplomat urteilte über die Spezies seiner Landsleute, die mit allerlei phantastischen Plänen ins Morgenland reisten: Sie seien eine „Landplage“, allzu sehr beeindruckt von den Geschichten aus 1001 Nacht. Mehr 1

Peter Beinhart: Die amerikanischen Juden und Israel Totengräber der Demokratie

Der Politikprofessor Peter Beinhart schlägt vor, die Westbank als „Undemokratisches Israel“ zu bezeichnen. Diese Bezeichnung verrate, das es zwei Israel gebe: „Das eine ist eine fehlerhafte, aber echte Demokratie innerhalb der grünen Linie“ der Waffenstillstandslinie von 1949, „das andere eine undemokratische Ethnokratie östlich dieser Linie“. Mehr 4 4

Gerhard P. Groß: Mythos und Wirklichkeit Zum Sieg bereit in Raum und Zeit

Der frühere Vorsitzende des Nato-Militärausschusses Klaus Naumann lobt die gründliche Recherche von Gerhard P. Groß, der das operative Denken im deutschen Heer von Helmuth von Moltke bis Adolf Heusinger entzaubert hat. Mehr 2 2

Bettina Munimus: Alternde Volksparteien Wenn über Macht der Greise lacht

Die älteren Mitbürger sind politisch nicht dominant. Sie sind politisch eher unauffällig. Kein Anlass zum Alarmismus, zur Warnung vor politischer Vergreisung und vor latenter Altenmacht. Mehr

Stine Marg/Lars Geiges/Felix Butzlaff/ Franz Walter (Hrsg.): Die neue Macht der Bürger Expertokratie gegen Demokratie

Als zentralen Typus der aktuellen Bürgerproteste stellt Franz Walter den meist pensionierten Diplomingenieur vor; ihm sind die Pluralität von Interessen und der Kompromiss ein Greuel. Mehr 3 6

Stefanie Waske: Nach Lektüre vernichten! Treuer Spion für die Union?

Stefanie Waske bietet - spannend geschrieben - meist olle Kamellen aus jener Zeit, als CDU und CSU1969 die Macht verloren und für 13 Jahre auch auf den Informationsdienst von Hans-Christoph von Stauffenberg, eines Vetters zweiten Grades des Hitler-Attentäters, angewiesen waren. Mehr 2

Juliane Berndt: „Ich weiß, ich bin kein Bequemer...“ Seine Waffe war das Wort

Das Schicksal hatte Heinz Galinksi zugemutet, was nur die wenigsten überleben. Das hat ihn im Kern wohl tatsächlich gehärtet und zugleich glasklar werden lassen - neben den Schuldgefühlen, die Durchkommen, Überleben unter solchen Umständen auf seltsame Weise fast immer begleiten. Mehr

Wolfram Dufner: Ohne Halt bis Bern / Alexander Mühlen: Jenseits von Aden Zwei von viel zu vielen?

Ja, ein deutsches Diplomatenleben kann spannend sein. Doch ist es seit der Rückkehr Deutschlands in die Normalität der Staatenwelt nur noch selten von tieferer Bedeutung für die Geschichtsschreibung. Mehr 1

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Alte Fronten

Von Klaus-Dieter Frankenberger

Die G 8 redet einer Übergangsregierung das Wort. Aber über die Zukunft des syrischen Diktators Assad schweigt man sich aus - kein Wunder, denn Russland will ihn (noch) nicht preisgeben. Mehr 4 3