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Soldatenfriedhof bei Verdun am 29. Mai 2016

Glaubensfragen : Neigung zum Krieg

In der Geschichtswissenschaft ist nie etwas wirklich erledigt. Das zeigt dieser Band über die Fischer-Kontroverse(n).
Opernball 1992: Kurt Waldheim mit Frau und Ehepaar Vranitzky

Neue Kleinheit : Unter Aufsicht

Jahrhundertelang war Österreich eine europäische Großmacht. Eine Geschichte der Zeit „danach“.

FAZ.NET-Countdown : Habt Ihr ein Problem?

Im Fall Özdemir haben sich die Reihen von den Grünen bis in die AfD hinein geschlossen. Von Montag an darf aber wieder aus ganz anderen Gründen gezittert und gebangt werden.

Kommentar : Auf dem Weg in eine neue Welt

Die geschäftsführende Bundesverteidigungsministerin hält den Amerikanern auf der Sicherheitskonferenz einen Vortrag über den Wert der Entwicklungshilfe. Bemerkenswert – angesichts des desolaten Zustandes „ihrer“ Bundeswehr.

Kommentar : Staatstragende FDP?

Eine Minderheitsregierung? Ohne den Bundespräsidenten kommt es noch nicht einmal dazu. Steinmeier sollte wieder das Wort ergreifen, etwa für die Freiheit des Mandats.

FAZ.NET-Countdown : Der Druck wächst

Vor dem CDU-Parteitag in zehn Tagen steigt der Druck: Merkel soll die inhaltliche Neuaufstellung der Union einleiten. Ihre Kritiker fordern bei der Benennung der Ministerposten einen Tribut.

Kommentar : Blutiges Amerika

Amerika muss die Verfügbarkeit von Waffen beschränken. Doch der Streit über das Waffenrecht wird genauso ideologisch ausgetragen wie alles andere in diesem heillos zerstrittenen Land.

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  • Zuckerrübenernte

    Globale Agrarkrise : Zucker gegen Gewalt?

    Wenn jeder nur noch an sich denkt, ist an alle gedacht, heißt es. Was wirtschaftlich passieren kann, zeigt ein Buch über die Zwischenkriegszeit.
  • Alles in Markus Söders Händen: Finanzminster-Besuch im Bayerischen Hauptmünzamt am 6. Dezember 2011 in München

    Europäische Union : Was fehlt? Was quält?

    Drei Neuerscheinungen über die Europäische Union zeigen, dass oft nationalstaatliche Perspektiven den Blick auf die Krise trüben.
  • Rotbanner-Orden

    Lenin und Ludendorff : Traumpaar der Oktoberrevolution?

    Die Osteuropa-Historikerin Eva Ingeborg Fleischhauer vertritt die These, entscheidend für das Gelingen der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution sei die „Aktionsgemeinschaft“ zwischen Lenin und dem deutschen General Erich Ludendorff gewesen. Diese habe angeblich seit Lenins Flucht aus Russland nach der gescheiterten Revolution von 1905 bestanden und ihren Höhepunkt 1917 erreicht.
  • Lenin und seine Frau, die kinderlos waren, mit unbekannten Kindern 1922

    Lenin und die Revolution : Maßlose Gewalt gegen jedermann

    Lenin war ein Pedant und Freund geordneter Verhältnisse, ein Mann von bürgerlichem Geschmack, aber er war auch ein Fanatiker, dessen Streitsucht seinesgleichen suchte. Es gab keinen Revolutionär, den er mit seinen Tiraden nicht vor den Kopf stieß, keine Theorie, die er nicht sofort aufgab, wenn sie keinen Erfolg versprach.
  • Der Bundesadler im ehemaligen Plenarsaal in Bonn wird von der Sonne angestrahlt

    Von Adenauer bis Merkel : Kollektive Richtlinienkompetenz?

    Auf eine absolute Mehrheit der Wählerstimmen kann derzeit keine der ehedem großen Volksparteien mehr ernsthaft spekulieren, und auch dass eine Partei die absolute Mehrheit der Parlamentssitze erringt, ist ziemlich unwahrscheinlich. So ist Deutschland ein Land der Koalitionen.
  • Weiter auf dem Weg zum Einheitsstaat? Angela Merkel (CDU), Christian Lindner (FDP) und Katrin Göring-Eckardt (Grüne) auf dem Balkon der Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin.

    Bund und Länder : Jamaika und die Wilde 13

    Dem Bürger kann es nicht egal sein, woher das Geld kommt. Ein Buch über den Föderalismus und den Irrweg, auf dem auch Jamaika ist.
  • Die Nürnberger Gesetze im National Archiv in Washington im Oktober 2010

    Nürnberger Gesetze von 1935 : Was Freisler an Amerika schätzte

    Haben Hitlers Juristen bei ihrem Vorgehen insbesondere gegen jüdische Deutsche ausgerechnet bei der amerikanischen Gesetzgebung gegen Schwarze und andere rassische Minderheiten Anleihen gemacht? Haben sie sich gar von der genuin amerikanischen Rechtstradition anleiten lassen?
  • Mauthausen, 7. Mai 2017

    Enric Marco : Selbsterfinder und Lebenslügner

    Der Spanier Enric Marco gab sich über Jahrzehnte als Häftling Nr. 6448 des deutschen Konzentrationslagers Flossenbürg aus. Er erhielt Ehrungen und Auszeichnungen, darunter den höchsten zivilen Orden der katalanischen Regierung, das Sankt-Georgs-Kreuz. Am 27. Januar 2005, als das spanische Parlament erstmals der 10 000 von den Nationalsozialisten deportierten Republikaner gedachte, hielt er als Zeitzeuge eine Rede, die das Publikum zu Tränen rührte.
  • Teilnehmer der Kundgebung «Steh auf! Nie wieder Judenhass!» des Zentralrats der Juden in Deutschland am 14.09.2014 vor dem Brandenburger Tor in Berlin

    Juden in Berlin 1942 : Letzte Liste

    Im Herbst 1941 stellte die Gestapo die Jüdische Gemeinde in Berlin vor die Alternative, bei der Abholung von Juden und Unterbringung in Sammelstellen mitzuwirken oder die Arbeit gleich der SS zu überlassen. Blanka Alperowitz und andere wirkten bei den Deportationen mit, in der Hoffnung, humanitäre Hilfe bieten zu können.
  • Das Containerschiff „CSCL Indian Ocean“ liegt am 06.02.2016 auf der Elbe

    Global Kooperation : Dem Zwiespalt auf der Spur

    Gescheiterte Staaten oder gar „failed regions“ machen Armuts- und Kriegsmigration zum Dauerproblem. Asymmetrische Kriege im Zeichen eines globalen religiös-fundamentalistischen Terrorismus bestehen fort. Gleichwohl Brennpunkte sozialer Konflikte funktionieren Mega-Cities als Globalisierungsknoten weltweiter Vernetzung. Wie ist auf diese zwiespältige Globalisierung zu reagieren?
  • Ein Mann schaut am 15. Juli 1995 in Bonn durch ein Fernglas

    BND und Partnerdienste : Von Schnüfflern und Unterwanderern

    Es gehört zum Selbstverständnis von Geheimdiensten, sich mit eigenen Mitteln Informationen aus den Regierungskanzleien und der Wirtschaft befreundeter Staaten zu beschaffen, anstatt sich auf den Wissensstand der Medien und der diplomatischen Vertretungen zu verlassen. Ungeachtet aller Bündnisverflechtungen hat das nationalstaatliche Interesse jedes einzelnen Landes bis heute den Vorrang behalten vor den anderen Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit.
  • Soldatenfriedhof in Kursk Besedino

    Kursk 1943 : Verlogene Schlachten

    Das deutsche „Unternehmen Zitadelle“ führte im Sommer 1943 zur größten Panzerschlacht der Geschichte. Roman Töppels übersichtliche Studie ist auch für den militärhistorisch interessierten Laien gut lesbar geschrieben. Generalfeldmarschall Erich von Manstein, der als größtes operative Talent an Hitlers Ostfront gilt, verschwieg in seinen Memoiren, dass die Idee zu einer letzten deutschen Großoffensive im Osten von ihm selbst stammte.
  • Reichstagsgebäude in Berlin

    Georg Schreiber : Akten des Reichsprälaten

    Der Münsteraner Kirchenhistoriker Georg Schreiber war seit 1920 Reichstagsabgeordneter für Westfalen-Nord und unterrichtete am 23. März 1933 Hitlers Reichsinnenminister Wilhelm Frick darüber, dass das Zentrum dem Ermächtigungsgesetz zustimmen werde. In einer jetzt von Rudolf Morsey edierten Aufzeichnung hielt Schreiber fest, dass er das Votum als „Zeichen einer Partnerschaft“ erläutert habe, „die Vertrauen gegen Vertrauen bekunde“.
  • Das Sowjetische Ehrenmal an der Straße des 17. Juni am 9. Mai 2015

    Der 9. Mai als Gendenktag : Familienfest als Erinnerungstest?

    Gedenken wird nicht nur „von oben“ inszeniert, sondern auch „von unten“ gestaltet. Beide Prozesse sind eng aufeinander bezogen und miteinander verflochten. Dieses komplexe Wechselspiel versuchen die Autorinnen und Autoren eines Sammelbandes für den 9. Mai als Gedenktag des Kriegsendes 1945 in fünf Ländern des postsozialistischen Europas (Belarus, Deutschland, Estland, Russland, Ukraine) vor allem mit Hilfe ethnographischer Forschungsmethoden zu analysieren.
  • Ulrich Wegener 1987 bei Helmut Kohl

    Ulrich Wegener und GSG9 : Letzter Preuße verteidigt Bonner Demokratie

    Die Bescheidenheit, Authentizität und Ehrlichkeit der Publikation verraten bereits einiges über den Mann, der hier sein Leben erzählt und Rechenschaft abgibt. Wenn der 1929 geborene Ulrich Wegener im Zentrum des öffentlichen Interesses stand, so geschah das gewissermaßen im dienstlichen Auftrag. Sonst aber hat er nie die Öffentlichkeit gesucht, auch seine Autobiographie haben andere erst ermöglicht. Ulrike Zander und Harald Biermann haben lange Interviews mit ihm geführt.
  • Exponate der Ausstellung „Die Welt der DDR“ in Dresden

    Verhältnis der SED zum Staat : Der Sekretär weiß meistens mehr . . .

    Nach dem V. Parteitag der SED im Juli 1958, auf dem Walter Ulbricht den Ausbau der Macht der Partei und die Vollendung des sozialistischen Aufbaus verkündete, erfolgte auch eine Erhöhung der Durchsetzungsfähigkeit und Effizienz des ZK-Apparates. Die Parteizentrale, in der die Zahl der Altkommunisten bis 1970 auf neun Prozent sank, warb den Ministerien qualifizierte Mitarbeiter ab.
  • Gemeinsam schwimmen - nur in welche Richtung?

    Union und Grüne : Versöhnte Verschiedenheit

    In der heißen Phase des Bundestagswahlkampfs deutete schon viel auf ein Sechs-Fraktionen-Parlament hin – wie zuletzt 1953. So ist es nun gekommen. Nicht ganz so alt, aber dennoch mit Patina versehen ist die Idee einer schwarz-grünen Koalition im Bund, wenn sich „Nachhaltigkeit“ (Grüne) und „Die Schöpfung bewahren“ (Union) begegnen.
  • Der rechtsextreme Publizist Götz Kubitschek am 21. Dezember 2016 in Berlin

    Die „Neue Rechte“ : Auf dem Rittergut macht das Lesen Wut

    Die „Neue Rechte“ soll im Konzept der kulturellen Hegemonie des italienischen Kommunisten Antonio Gramsci wurzeln. Solche antibürgerlichen Personen stoßen in dem charakterisierten Milieu auf Sympathie, wohl selbst bei Thomas Wagner. Heftig attackiert er die Politik der als „neoliberal“ geltenden SPD.
  • Die Todeszelle des Huntsville-Gefängnisses in Texas

    Todesstrafen-Geschichte : Hingerichtet

    Die Geschichte der Todesstrafe mit ihren wechselnden Hinrichtungsmethoden, namentlich die jüngere, ist, wie Helmut Ortner deutlich macht, die Geschichte des fehlgeschlagenen Versuchs ihrer Humanisierung.
  • Helmut Kohl : Mit Fortune und Gottes Hilfe

    Die Widersprüche in Helmut Kohls Leben arbeitet der Berliner Journalist und Zeithistoriker Ralf Georg Reuth gekonnt heraus: Prinzipientreu hielt der Bundeskanzler – trotz der Zusammenarbeit mit dem Unrechtsstaat DDR – am Ziel der Wiedervereinigung fest.