27.05.2012 · ADHS als Kulturstörung, ausgelöst durch die stetig wachsende Anzahl an Bildschirmen. Christoph Türcke über sein Buch „Hyperaktiv! Kritik der Aufmerksamkeitsdefizitkultur“.
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NÄHKASTEN PHILOSOPHIE-THEOLOGIE
Schauen Sie sich die Referenzen von Christoph Türcke an. Sie sehen,
dass Sie einen Freudianer vor sich haben. Also:......
Auf so plumpe Erklärungen falle ich nicht rein. Er kennt sich weder
ich Medizin noch Neurowissenschaft aus. Trotzdem schwingt er die Fahnen.
Er braucht Geld und geht auf Betteltour. Sorry.
Bildschirme im 19. Jahrhundet? Lesen sie etwas vom Psychiater Heinrich Hoffmann
Struwwelpeter heißt das Buch. Im Zappelphilipp wird ADHS
beschrieben, im Suppenkasper Eßstörungen. Ich halte es
für groben unfug das bwegungstalentierte Tier Mensch stundenlang
auf einen Stuhl zu setzen,.Das halten sie nur mit früh geübten
Entspannungstechniken aus oder mit einem Defizit an narürlichem Bewegungsdrang.
In der sonstigen Tierhaltung würde man von Tierquälerei und
nicht Artgerechter Haltung reden.
Der Artikel liest sich so, als sei der Medienkonsum Ursache für
ADHS. Dann könnte ich gar kein ADHS haben. Jahrgang 1959, erster
Fernseher als ich 10 war, ich spielte lieber draußen als dass ich
vor dem Fernseher gesessen hätte.
Richtig ist, das Aufmerksamkeitsdefizit der Eltern führt mit zu
relevanten Symptomen. Dieses Defizit kann durch Kriegstraumata,
Beziehungsunfähigkeit, Existenzangst, Beziehungskummer,
Überforderung oder Mediensucht ausgelöst werden.
Sicher steht in dem Artikel viel richtiges. Aber nur der Hinweis,
daddelt und schaut weniger in die Elekronischen Kisten, greift nicht
tief genug. Mann kann es doch die Kette erspüren: Aufmerksamkeit -
Achtsamkeit - Beziehung. Mangelnde Beziehungsfähigkeit zu erkennen,
so weh es erstmal tut, und die Ursachen dafür zu bearbeiten, sind
unumgänglich.
Ist ein Kind sozial ausgeschlossen wegen seines Verhaltens oder ist es
dies wegen seiner manglender Beziehungsfähigkeit und verhält
es sich chaotisch, da es krampfhaft Beziehung sucht?
Frühkindliche Erziehung und Bildung braucht die Weiterbildung der Mütter
Immer mehr Experten, wie Christoph Türcke oder auch ich, kommen zu dem Schluß, dass unser Gehirn mehr Musse und Entspannung, konzentriertes und fundiertes Wachstum braucht. Diese Grundlagen müssen in der frühen Kindheit in jeder Familie begonnen und umgesetzt werden. Daher plädiere ich auch für eine bundesweite, bezahlte Weiterbildung aller Mütter, denn sonst geht die falsche Erziehung weiter.